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Christian N. Meidl

Wissenschaftstheorie für SozialforscherInnen

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EAN/ISBN
9783838531601
1. 2009

Details

Dieses Studienbuch bietet einen systematischen Blick auf die wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzungen, die zum Selbstverständnis der Sozialwissenschaften heutigen Zuschnitts geführt haben.

Bis ins frühe 21. Jahrhundert ist diese Diskussion von der Frage geprägt, wie Wissenschaft, die nicht unabhängig von der Gesellschaft existiert, den Anspruch auf Objektivität glaubwürdig vertreten kann.

Ein kommentiertes Literaturverzeichnis zu den wichtigsten Schulen und damit kompatiblen Forschungsmethoden, Übungsfragen und ein Register zum Nachschlagen der zentralen Begriffe erleichtern den Umstieg in die Praxis.
  • Meidl: Wissenschaftstheorien für SozialforscherInnen COVER
  • Impressum 4
  • Inhalt5
  • 1. Einleitung9
  • 2. Erkennen beginnt mit Skepsis: zum Sinn von Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie13
  • 2.1 Kleine Ideengeschichte im Diskurs der neuzeitlichen Philosophie 14
  • 2.2 Die Wahrheit der Erkenntnistheorie: Kriterien und Reichweite34
  • 2.3 Übungsfragen48
  • 2.4 Literatur48
  • 3. Phänomenologie – Alternative zum Positivismus51
  • 3.1 Die Epoché als Abklärung der Aufklärung52
  • 3.2 Die Distinctio phaenomenologica: Absehen von der Evidenz 56
  • 3.3 Objektivismus als Sinnkrise der neuzeitlichen Wissenschaften 60
  • 3.4 Methodologische Konsequenzen: Sozialwissenschaft als Sinnsuche 74
  • 3.5 Sozialtheoretische Konsequenzen: Reaktionenauf die Wiederentdeckung des Subjekts 81
  • 3.6 Übungsfragen96
  • 3.7 Literatur96
  • 4. Kritischer Rationalismus – Disziplinierung der Aufklärung 99
  • 4.1 Dogmatismus und Kritizismus: Versuch einer Versöhnung 99
  • 4.2 Grundprobleme nomologischer Erkenntnis 107
  • 4.3 Methodologische Konsequenzen: Sozialwissenschaft als Naturwissenschaft 115
  • 4.4 Übungsfragen127
  • 4.5 Literatur 127
  • 5. Kritische Theorie – Einmischung statt Abbildung 129
  • 5.1 Positivismusstreit: Deskriptivität vs. Normativität 129
  • 5.2 Technisches vs. emanzipatorisches Erkenntnisinteresse – zwei Formate kritischer Sozialwissenschaft 135
  • 5.3 Übungsfragen140
  • 5.4 Literatur 140
  • 6. Kultur-Relativismus – über die Grenzen der Verbindlichkeit (hinaus)141
  • 6.1 Thomas Kuhn: Wahrheit als Tochter der Zeit 142
  • 6.2 Paul Feyerabend: erkenntnistheoretische Anarchie 151
  • 6.3 Richard Rorty: Pragmatismus oder Endstation Postmoderne? 160
  • 6.4 Übungsfragen172
  • 6.5 Literatur 172
  • 7. Evolutionäre Erkenntnistheorie – zurück zur Natur? 175
  • 7.1 Erkenntnistheoretischer Naturalismus 175
  • 7.2 Selektion, Mutation, Variation: Prämissen des Darwinismus 180
  • 7.3 Zur Kritik aus transzendentaler Perspektive 185
  • 7.4 Übungsfragen220
  • 7.5 Literatur 220
  • 8. Die Konstruktivismus-Kontroverse – zur Agonie eines Paradigmas 221
  • 8.1 Konstruktivismen und Konstruktionismen: Plädoyer für Differenzierung 222
  • 8.2 Virtuose und vitiöse Zirkel: Referenzen einer„interdisziplinären“ Erkenntnistheorie 226
  • 8.3 Exkurs: Konstruktivismus und die Kommunikationswissenschaft 250
  • 8.4 Streitbare Viabilität: Aporien einer methodologischen Verwertung 254
  • 8.5 Fehler: Kapitel auch in der Printausgabe nicht vorhanden
  • 8.6 Übungsfragen268
  • 8.7 Literatur 269
  • 9. Hintertreppen in Richtung Praxis 271
  • 9.1 Non-Dualismus – zurück zum besseren Argument 271
  • 9.2 Methodischer Kulturalismus – zurück zur Handlungsorientierung 275
  • 10. Ausblick: Postkonstruktivismus, Metakonstruktivismus oder einfach: Kybernetik dritter Ordnung? 279
  • Glossar 282
  • Quellenverzeichnis 288
  • Personenregister 311
  • Sachregister 314