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Rolf Brühl

Wie Wissenschaft Wissen schafft

Wissenschaftstheorie und -ethik für die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

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EAN/ISBN
9783838548890
2. 2017

Details

Wissen schafft die Wissenschaft durch ihre (empirischen) Methoden. Dieses Buch zeigt für die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, wie ihre Methoden wissenschaftstheoretisch fundiert werden.
Mittels eines pluralistischen Konzepts werden zentrale Themen diskutiert und gezeigt, wie im Wettbewerb um Ideen wissenschaftliche Forschungsstandards auf ihre Begründungsansprüche zu prüfen sind.
Dieses Buch richtet sich gleichermaßen an Studierende, Lehrende und Wissenschaftler aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
  • Rolf Brühl: Wie Wissenschaft Wissen schafft. Wissenschaftstheorie und -ethik für die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (2. überarbeitete und erweiterte Auflage)3
  • Impressum4
  • Vorwort5
  • Inhaltsübersicht7
  • Inhaltsverzeichnis8
  • Verzeichnis der Philosophieboxen12
  • Philosophiebox 1: Fallibilismus12
  • Philosophiebox 2: Paradigma, Normalwissenschaft und Inkommensurabilität29
  • Philosophiebox 3: rationale Handlungstheorien in den Sozialwissenschaften54
  • Philosophiebox 4: Individualismus versus Kollektivismus58
  • Philosophiebox 5: sozialer Konstruktivismus65
  • Philosophiebox 6: Modell und Theorie87
  • Philosophiebox 7: Hermeneutik als Methode des Verstehens92
  • Philosophiebox 8: Naturalismus103
  • Philosophiebox 9: eliminative Methoden der Induktion von Mill168
  • Philosophiebox 10: kritischer Rationalismus und Bewährung181
  • Philosophiebox 11: wissenschaftliche Forschungsprogramme nach Lakatos199
  • Philosophiebox 12: Pragmatismus256
  • Philosophiebox 13: Kritische Theorie in den Sozialwissenschaften264
  • Philosophiebox 14: kantsche Deontologie280
  • 1 Einleitung1
  • 1.1 Warum Wissenschaftstheorie?1
  • 1.2 Pluralismus und wissenschaftliche Toleranz3
  • 1.3 Ziele des Buches10
  • 1.4 Aufbau des Buches13
  • 2 Wissenschaftstheorie und Forschungsprozess18
  • 2.1 Was ist Wissenschaftstheorie?18
  • 2.2 Kognitive Ziele der Wissenschaft20
  • 2.3 Dimensionen von Forschungsprogrammen23
  • 2.4 Wissen, Wahrheit und Validität31
  • 2.4.1 Wahrheitstheorien31
  • 2.4.2 Wahrheit und Rechtfertigung36
  • 2.4.3 Validität und Zuverlässigkeit als Gütekriterien von Forschung37
  • 3 Ontologische Festlegungen für die Sozialwissenschaft44
  • 3.1 Sachverhalte in einer Ontologie des Sozialen44
  • 3.2 Eine Mehrebenen-Analyse der Ontologie47
  • 3.2.1 Handlungsmodell der Sozialwissenschaft48
  • 3.2.2 Vom Handlungsmodell zu kollektiven, sozialen Sachverhalten56
  • 3.3 Realismus und Anti-Realismus60
  • 4 Forschungsprozess und Forschungsmethoden70
  • 4.1 Argumentation in der Wissenschaft70
  • 4.1.1 Argument und Argumentation70
  • 4.1.2 Logik und Forschungsprozess71
  • 4.2 Aussagen und deduktive Folgerungen72
  • 4.3 Induktion und Abduktion75
  • 4.3.1 Induktion als Erkenntnis- und Schlussverfahren75
  • 4.3.2 Abduktion als Erkenntnis- und Schlussverfahren77
  • 4.3.3 Schluss auf die beste Erklärung79
  • 4.3.4 Abduktion, Induktion und Deduktion81
  • 4.3.5 Eine allgemeine Argumentform82
  • 4.4 Typen von sozialwissenschaftlichen Methoden85
  • 5 Verstehen91
  • 5.1 Verstehen als Konzept der Hermeneutik91
  • 5.2 Grundlegung einer hermeneutischen Methode94
  • 5.2.1 Geist-theoretische Aspekte der Hermeneutik94
  • 5.2.2 Die Stufen des Verstehens96
  • 5.2.3 Eine naturalistische Hermeneutik100
  • 5.2.4 Sozialwissenschaftliche Hermeneutik104
  • 5.3 Methodologie sozialwissenschaftlicher Hermeneutik109
  • 5.3.1 Zur Bedeutung des Vorwissens110
  • 5.3.2 Begriffs- und Hypothesenbildung in der Grounded Theory112
  • 5.3.3 Fallauswahl, Theorieentwicklung und Generalisierung116
  • 5.3.4 Intentionen als Grundlage hermeneutischer Regeln118
  • 5.3.5 Prinzip der hermeneutischen Billigkeit und Rationalität121
  • 5.4 Validität von Interpretationen124
  • 6 Beschreibung132
  • 6.1 Wesentliche Ziele beschreibender Untersuchungen132
  • 6.2 Begriffsbildung134
  • 6.2.1 Begriffe als Bausteine von wissenschaftlichen Aussagen134
  • 6.2.2 Theoretische und empirische Begriffe137
  • 6.2.3 Operationale Definition durch einen Reduktionssatz139
  • 6.2.4 Das Drei-Ebenen-Modell von Begriffen140
  • 6.2.5 Wahrheit von Definitionen143
  • 6.2.6 Anforderungen an Definitionen144
  • 6.3 Messung von Variablen147
  • 6.3.1 Zusammenhang zwischen Begriffen und Variablen147
  • 6.3.2 Von Variablen zu den Messmodellen148
  • 6.3.3 Anforderung an Messungen150
  • 6.4 Von der Begriffs- zur Typenbildung152
  • 6.4.1 Typen und Typologien in den Sozialwissenschaften152
  • 6.4.2 Phasen der Typologie-Konstruktion154
  • 6.4.3 Anforderung an Typologien156
  • 6.5 Beschreibung von Zusammenhängen158
  • 6.5.1 Aussagenarten158
  • 6.5.2 Generalisierung in den Sozialwissenschaften160
  • 6.5.3 Zusammenhangsaussagen und Fallauswahl164
  • 6.5.4 Von Zusammenhangs- zu Kausalhypothesen169
  • 7 Erklärung177
  • 7.1 Von der DN-Erklärung zur intentionalen Erklärung177
  • 7.1.1 Deduktiv-nomologische Erklärung178
  • 7.1.2 Induktiv-statistische Erklärung182
  • 7.1.3 Intentionale Erklärung184
  • 7.2 Kausalität und Erklärung in den Sozialwissenschaften186
  • 7.2.1 Kausalität und Kausalitätsauffassungen186
  • 7.2.2 Regularitätsansatz der Kausalität188
  • 7.2.3 Kontrafaktischer Ansatz190
  • 7.2.4 Interventionsansatz191
  • 7.2.5 Mechanismusansatz192
  • 7.2.6 Kausalität in der sozialen Realität193
  • 7.3 Theorien in den Sozialwissenschaften196
  • 7.3.1 Theorien als System von Aussagen196
  • 7.3.2 Semantische Theorieauffassung200
  • 7.3.3 Drei-Ebenen-Modell: Reduktion und Emergenz203
  • 7.3.4 Mikrofundierung und Mehr-Ebenen-Untersuchung206
  • 7.4 Bewährung und Hypothesenprüfung207
  • 7.4.1 Theorie und Praxis der Bewährung207
  • 7.4.2 Duhem-Quine-These über Holismus und Unterbestimmtheit208
  • 7.4.3 Von der inhaltlichen zur statistischen Hypothese209
  • 7.4.4 Grundmodell der statischen Prüfung211
  • 7.4.5 Signifikanztests und ihre Verbesserung212
  • 7.4.6 Statistische Validität215
  • 7.4.7 Feststellen des Bewährungsgrads216
  • 7.5 Bewährung und Validität220
  • 7.6 Erklären versus Verstehen222
  • 7.6.1 Plädoyer für Methodenkombinationen222
  • 7.6.2 Qualität von Studien mit Methodenkombinationen225
  • 8 Gestaltung und Prognose233
  • 8.1 Merkmale von Gestaltung und Prognose233
  • 8.2 Prognose235
  • 8.2.1 Strukturgleichheit von Erklärung und Prognose235
  • 8.2.2 Prognosefähigkeit von Theorien (Instrumentalismus)238
  • 8.2.3 Prognosen in den Sozialwissenschaften241
  • 8.2.4 Güte von Prognosen245
  • 8.3 Gestaltung249
  • 8.3.1 Strukturgleichheit von Erklärung und Gestaltung249
  • 8.3.2 Das Primat der Gestaltung253
  • 8.3.3 Theorie und Praxis: ein normatives Spannungsverhältnis257
  • 8.3.4 Gestaltungsziel und Sozialtechnologie261
  • 8.3.5 Aufklärung und Emanzipation als Gestaltungsziele263
  • 8.3.6 Intervention in soziale Systeme: von der Aktionsforschung zum Sozialexperiment265
  • 8.3.7 Qualitätsaspekte in der Gestaltung267
  • 9 Ethische Grundlagen der Wissenschaft274
  • 9.1 Ethik für die Wissenschaft274
  • 9.1.1 Werte und Normen der Wissenschaft274
  • 9.1.2 Ethische Theorien und Wissenschaftsethik276
  • 9.2 Verantwortung von Wissenschaftlern281
  • 9.2.1 Zum Konzept der Verantwortung281
  • 9.2.2 Verantwortung gegenüber der Gesellschaft283
  • 9.3 Ethik im Forschungsprozess287
  • 9.3.1 Fehlverhalten und Praxis guter wissenschaftlicher Forschung287
  • 9.3.2 Fragwürdige Forschungspraktiken290
  • Nachbemerkung297
  • Glossar299
  • Literaturverzeichnis313
  • Namensregister346
  • Sachregister348