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Thomas Schwietring

Was ist Gesellschaft?

Einführung in soziologische Grundbegriffe

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EAN/ISBN
9783838587622
3. 2020

Details

Die soziologische Sicht auf Gesellschaft lässt viele vertraute Phänomene in einem anderen Licht erscheinen. Neben Neugier, kritischem Blick und Mut zu eigenen Fragen sind hierfür die Kenntnis von soziologischen Methoden, Begriffen und Theorien eine unabdingbare Voraussetzung.

Anschaulich und an konkreten Beispielen führt Thomas Schwietring in das soziologische Denken und in zentrale soziologische Grundbegriffe ein. Er zeigt, welche Argumente und wissenschaftlichen Modelle den Begriffen zugrunde liegen und eröffnet dem Leser ein Verständnis der gesellschaftlichen Zusammenhänge. Dabei bündelt jedes Kapitel die Auswahl an Begriffen mit einer einleitenden Fragestellung und schließt mit einer Zusammenfassung sowie Hinweisen auf weiterführende Literatur.
  • CoverCover
  • Impressum4
  • Inhaltsverzeichnis7
  • 1 Was ist Gesellschaft?19
  • 1.1 Einführung: Gesellschaft als die Welt des Menschen19
  • 1.1.1 Einführung: Ist Gesellschaft sichtbar?20
  • 1.1.2 Gesellschaft und die Deutung des eigenen Selbst21
  • 1.1.3 Gesellschaft als allgegenwärtige Tatsache22
  • 1.1.4 Trugbilder23
  • 1.2 Gesellschaft, Vergesellschaftung oder Gemeinschaft?24
  • 1.2.1 Gesellschaft oder Vergesellschaftung?24
  • 1.2.2 Gesellschaft und Gemeinschaft25
  • 1.2.3 Gesellschaft oder Gesellschaften28
  • 1.2.4 Gesellschaften in Bewegung29
  • 1.3 Lektüreanregungen32
  • 1.4 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion32
  • 2 Besteht eine Gesellschaft aus Menschen?33
  • 2.1 Gruppen und ihre Mitglieder34
  • 2.2 Gesellschaft als objektive Tatsache35
  • 2.2.1 Sprache als soziale Tatsache37
  • 2.2.2 Zwänge, Entlastungen und Möglichkeiten37
  • 2.3 Regeln und ihre Geltung38
  • 2.3.1 Vielfalt und Widersprüchlichkeit von Regeln39
  • 2.3.2 Wandelbarkeit40
  • 2.3.3 Verbote und Anreize41
  • 2.3.4 Intersubjektivität oder objektive Ordnung?41
  • 2.4 Ordnungsbildung als Emergenz43
  • 2.4.1 Die Entstehung von Bedeutung als emergente Ordnung44
  • 2.4.2 Emergenz44
  • 2.5 Anonyme Funktionszusammenhänge45
  • 2.5.1 Industriegesellschaften und Arbeitsteilung46
  • 2.5.2 Funktionale Differenzierung48
  • 2.5.3 Technik als Akteur und Teil von Gesellschaft50
  • 2.6 Geschichtlichkeit52
  • 2.7 Fazit54
  • 2.8 Lektüreanregungen54
  • 2.9 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion55
  • 3 Hat eine Gesellschaft Grenzen?57
  • 3.1 Einheit und Grenze58
  • 3.2 Räumliche Grenzen: Haben Gesellschaften ein Territorium?58
  • 3.2.1 Gesellschaft und Nationalstaat59
  • 3.2.2 Globalisierung oder Weltgesellschaft?62
  • 3.2.3 Weltsystem, Weltgesellschaft oder globale Netzwerke?63
  • 3.2.4 Verliert oder gewinnt der Nationalstaat an Bedeutung?65
  • 3.2.5 Grenzen, Grenzregime und Grenzräume66
  • 3.2.6 Raum als symbolische Ordnung68
  • 3.2.7 Vergesellschaftungen jenseits territorialer Grenzen68
  • 3.3 Wer gehört dazu? Zugehörigkeit als innere Grenze69
  • 3.3.1 Die Bevölkerung der Gesellschaft69
  • 3.3.2 Staatsbürgerschaft70
  • 3.3.3 Zugehörigkeit, Identifikation und Anerkennung71
  • 3.3.4 Der Fremde71
  • 3.4 Kann man Gesellschaft verlassen?72
  • 3.4.1 Anonymität als soziale Beziehung74
  • 3.5 Exkurs: Gibt es »Gesellschaftstheorie«?75
  • 3.5.1 Kapitalismus, Industriegesellschaft, Modernisierung76
  • 3.5.2 Gesellschaftsdiagnosen und Gesellschaftsbegriffe77
  • 3.6 Fazit: Gesellschaft geschieht79
  • 3.7 Lektüreanregungen79
  • 3.8 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion80
  • 4 Wie ist Gesellschaft möglich?81
  • 4.1 Einführung81
  • 4.1.1 Gibt es isolierte Subjektivität?82
  • 4.2 Gesellschaft, Subjektivität und Sozialität84
  • 4.2.1 Sozialisation84
  • 4.2.2 Evolutionäre Perspektive85
  • 4.2.2.1 Evolution und Emergenz86
  • 4.2.2.2 Soziokulturelle Evolution87
  • 4.2.2.3 Sprache88
  • 4.2.2.4 Fazit89
  • 4.3 Der Mensch als soziales Wesen89
  • 4.3.1 Philosophische Anthropologie: instinktarm, aber weltoffen90
  • 4.3.1.1 Arbeit und Weltaneignung91
  • 4.3.2 Menschen werden geboren und sterben91
  • 4.3.2.1 Natalität: Die Chance, bei null anfangen zu können92
  • 4.4 Fazit93
  • 4.5 Lektüreanregungen93
  • 4.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion94
  • 5 Wie wirklich ist soziale Wirklichkeit?95
  • 5.1 Einführung: Welche Wirklichkeit?96
  • 5.1.1 Alltagswissen und alltägliche Normalität97
  • 5.1.2 Was wissen wir über Gesellschaft?98
  • 5.1.3 Soziale und mediale Wirklichkeit98
  • 5.2 Gesellschaft als soziale Wirklichkeit100
  • 5.2.1 Die Definition der Situation101
  • 5.2.1.1 Geteilte Situationsdeutungen103
  • 5.2.2 Selbsterfüllende Prophezeiungen104
  • 5.2.3 Verdinglichung und Konstruktion106
  • 5.2.4 Konstruktion und Wirklichkeit107
  • 5.2.5 Die menschliche Welt besteht aus Sinn109
  • 5.3 Alltagswissen: Wissen, ohne es zu wissen109
  • 5.3.1 Alltagswissen und soziale Wirklichkeit110
  • 5.3.1.1 Sprache und Wirklichkeit111
  • 5.3.1.2 Soziale Wirklichkeit als Lebenswelt112
  • 5.3.2 Phänomenologie des Alltagswissens112
  • 5.3.2.1 Lebenswelt113
  • 5.3.2.2 Natürliche Einstellung114
  • 5.3.2.3 Der Horizont der Lebenswelt115
  • 5.3.2.4 Typen und Routinen: der Charakter des Alltagswissens116
  • 5.3.2.5 Vorurteile118
  • 5.3.2.6 Regeln und Rezepturen118
  • 5.3.2.7 Geteiltes Wissen119
  • 5.4 Fazit: Gesellschaft als soziale Wirklichkeit119
  • 5.4.1 Soziologie als Wissenschaft vom Wissen120
  • 5.5 Lektüreanregungen120
  • 5.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion121
  • 6 Was ist und womit beschäftigt sich Soziologie?123
  • 6.1 Einführung124
  • 6.1.1 Wir alle sind Soziolog(inn)en, aber was ist Soziologie?125
  • 6.2 Seit wann gibt es Soziologie?125
  • 6.2.1 Warum ist die Soziologie eine verhältnismäßig neue Wissenschaft?126
  • 6.2.2 Die Vielfalt der Kulturen und Sprachen127
  • 6.2.3 Vergleichen: Eine neue Sicht auf die Welt128
  • 6.2.4 Geschichte als Geschichtlichkeit129
  • 6.2.5 Soziologie als Nebenprodukt131
  • 6.3 Gesellschaft wird zum Problem131
  • 6.3.1 Geschichte als Fortschritt132
  • 6.3.2 Gesellschaftstheorie als Theorie der Geschichte133
  • 6.3.2.1 Auguste Comte134
  • 6.3.2.2 Karl Marx134
  • 6.3.2.3 Herbert Spencer135
  • 6.4 Soziologie als Wissenschaft der Moderne135
  • 6.4.1 Rationalisierung137
  • 6.4.2 Arbeitsteilung138
  • 6.4.3 Individualisierung139
  • 6.4.4 Soziale Ordnung als offene Frage140
  • 6.5 Gründungsstreitigkeiten: Kontroversen um Gegenstand und Methode141
  • 6.5.1 Gegenstand oder Methode?141
  • 6.5.2 Naturwissenschaften und Kulturwissenschaften142
  • 6.5.3 Erklären oder Verstehen142
  • 6.5.4 Besonderheiten erklären oder allgemeine Gesetze formulieren?143
  • 6.5.5 Zahlen als Antworten144
  • 6.5.6 Struktur oder Handlung?145
  • 6.5.7 Reflexivität von Soziologie und Gesellschaft147
  • 6.5.8 Und was ist Soziologie heute?148
  • 6.6 Lektüreanregungen149
  • 6.7 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion150
  • 7 Wie entsteht Ordnung?151
  • 7.1 Einführung: Ordnung und ihr Gegenteil152
  • 7.2 Was ist Ordnung?154
  • 7.2.1 Ordnung und Unordnung als Gleichgewicht154
  • 7.2.2 Eine neue Ordnung155
  • 7.2.3 Soziale Ordnung155
  • 7.2.4 Ordnung als Emergenz und Autopoiesis156
  • 7.3 Modelle sozialer Ordnung157
  • 7.3.1 Regeln und Spiele157
  • 7.3.2 Rituale158
  • 7.3.3 Werte und Normen159
  • 7.3.3.1 Wertegeneralisierung162
  • 7.3.3.2 Wertewandel163
  • 7.3.4 Institutionen165
  • 7.3.5 Rollen und Habitus166
  • 7.3.5.1 Rollen166
  • 7.3.5.2 Habitus167
  • 7.3.6 Geordnet streiten: Konflikt vergesellschaftet168
  • 7.3.7 Enttraditionalisierung und Normierung169
  • 7.4 Sind Gesellschaften eine Einheit?170
  • 7.4.1 Sozialintegration und Systemintegration171
  • 7.4.2 Einheit durch Differenzierung172
  • 7.4.2.1 Segmentäre Differenzierung172
  • 7.4.2.2 Differenzierung in Zentrum und Peripherie172
  • 7.4.2.3 Stratifikatorische Differenzierung173
  • 7.4.2.4 Funktionale Differenzierung173
  • 7.5 Lektüreanregungen174
  • 7.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion175
  • 8 Gleich, ungleich oder anders? Über Ungleichheit und Differenz177
  • 8.1 Einführung178
  • 8.1.1 Ungleichheit vergleichen179
  • 8.1.2 Ungleichheit als universelles Phänomen180
  • 8.1.3 Gleichheit und Ungleichheit als moderne Ideen181
  • 8.2 Ungleichheit und Gleichheit in historischer Perspektive182
  • 8.2.1 Vormodernes Denken: Gerechtigkeit meint nicht Gleichheit182
  • 8.2.2 Modernes Denken: Gleichheit als treibende Kraft183
  • 8.2.3 Industrialisierung: Ungleichheit als prägende Erfahrung183
  • 8.3 Was genau bedeutet »soziale Ungleichheit«?185
  • 8.3.1 Die subjektive und die objektive Seite sozialer Ungleichheit186
  • 8.3.2 Wahrnehmung und Bewertung187
  • 8.3.3 Wertvolle Güter, Ressourcen und Lebenschancen188
  • 8.3.4 Knappheit189
  • 8.3.5 Vergleich mit einer Bezugsgruppe190
  • 8.3.6 Exkurs: Absolute und relative Armut191
  • 8.3.7 Strukturen und Strukturgeber194
  • 8.3.8 Dauerhaftigkeit und Wandel von Ungleichheit195
  • 8.4 Typen und Modelle sozialer Ungleichheit197
  • 8.4.1 Stände197
  • 8.4.1.1 Sklaverei198
  • 8.4.2 Klassen199
  • 8.4.2.1 »Klassengesellschaft im Schmelztiegel200
  • 8.4.2.2 Stände und Klassen als Idealtypen symbolischer und materieller Ungleichheit201
  • 8.4.3 Schichtung und sozialer Status202
  • 8.4.3.1 Statusinkonsistenz204
  • 8.4.4 Soziale Lagen, Lebenslagen und Lebenschancen205
  • 8.4.5 Lebensstile und soziale Milieus207
  • 8.4.6 Lebensstile als Ausdruck der Entstrukturierung von Ungleichheit207
  • 8.4.6.1 Milieu-Modelle209
  • 8.4.6.2 Nutzen und Kritik211
  • 8.4.7 Habitus und Distinktion211
  • 8.4.7.1 Habitus und die Hartnäckigkeit der sozialen Herkunft212
  • 8.4.7.2 Ökonomisches, soziales und kulturelles Kapital212
  • 8.4.7.3 Naturalisierung und Distinktion213
  • 8.5 Aktuelle Tendenzen: Risiko und Exklusion214
  • 8.5.1 Die Verzeitlichung von Ungleichheit im Lebenslauf214
  • 8.5.2 Individuelle Risiken und globale Abhängigkeiten215
  • 8.5.3 Exklusion und Differenzierung215
  • 8.6 Lektüreanregungen216
  • 8.7 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion217
  • 9 Wer hat die Macht?219
  • 9.1 Einführung220
  • 9.2 Macht und Herrschaft – Definitionen und Unterscheidungen221
  • 9.2.1 Was bedeutet »Macht haben«?221
  • 9.2.2 Macht und Herrschaft aus soziologischer Sicht222
  • 9.3 Macht oder Herrschaft?223
  • 9.3.1 Macht und Herrschaft nach Max Weber224
  • 9.3.1.1 Webers Begriff der Macht224
  • 9.3.1.2 Webers Definition von Herrschaft226
  • 9.3.1.3 Herrschaft durch Gewalt?229
  • 9.3.2 Herrschaft und die Motive des Gehorchens230
  • 9.4 Legitime Herrschaft231
  • 9.4.1 Typen legitimer Herrschaft nach Max Weber232
  • 9.4.1.1 Traditionale Herrschaft232
  • 9.4.1.2 Charismatische Herrschaft234
  • 9.4.1.3 Legale/bürokratische Herrschaft235
  • 9.4.1.4 Fazit237
  • 9.4.2 Niemand herrscht allein: Hierarchien und Verwaltungsstäbe238
  • 9.4.3 Dauerhaftigkeit von Herrschaft und die Frage der Nachfolge239
  • 9.4.4 Warum ist Webers Herrschaftssoziologie relevant für die Gegenwart?241
  • 9.5 Worin genau besteht Macht?242
  • 9.5.1 Macht als soziale Figuration243
  • 9.5.1.1 Prozesse der Machtbildung 1: Koalition der Privilegierten243
  • 9.5.1.2 Prozesse der Machtbildung 2: Macht durch Solidarität und Arbeitsteilung245
  • 9.5.1.3 Etablierte und Außenseiter246
  • 9.5.1.4 Fazit246
  • 9.5.2 Anthropologisch begründete Formen von Macht247
  • 9.5.2.1 Grenzen des Machtbegriffs248
  • 9.6 Hat man Macht über sich selbst?248
  • 9.6.1 Oder entsteht das Selbst durch Macht?249
  • 9.6.1.1 Psychoanalyse: Das Ich als verinnerlichte Kontrolle250
  • 9.6.1.2 Zivilisationsprozess und zunehmende Selbstkontrolle250
  • 9.6.1.3 Gouvernementalität: Herrschaft als Wissen über Subjektivität251
  • 9.6.2 Fazit252
  • 9.7 Lektüreanregungen252
  • 9.8 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion253
  • 10 Wer ist »Ich«? und Wie wird man Mitglied einer Gesellschaft?255
  • 10.1 Einführung: Wer ist »Ich«?255
  • 10.2 Individuum, Individualität, Individualisierung257
  • 10.2.1 Individualisierung als sozialgeschichtlicher Prozess258
  • 10.2.2 Theorien der Individualisierung260
  • 10.2.3 Methodologischer Individualismus263
  • 10.3 Sozialisation: Wie wird man Mitglied einer Gesellschaft?263
  • 10.3.1 Historischer Hintergrund des Sozialisationsbegriffs265
  • 10.3.2 Sozialisation als aktives Aneignen der Welt265
  • 10.3.2.1 Symbolischer Interaktionismus: Die Ausbildung des Selbst durch Lernen am Anderen266
  • 10.3.2.2 Das produktiv realitätverarbeitende Subjekt267
  • 10.3.2.3 Selbstsozialisation268
  • 10.3.3 Strukturfunktionalismus: Einpassung des Individuums in die Gesellschaft269
  • 10.3.4 Sozialisation und die Reproduktion ungleicher Lebenschancen271
  • 10.3.5 Sozialisationsphasen und Sozialisationsinstanzen272
  • 10.3.5.1 Wann endet Sozialisation?274
  • 10.3.5.2 Akkulturation275
  • 10.3.6 Zusammenfassung276
  • 10.4 Identität277
  • 10.4.1 Identität, Identifikation und Identitätsmanagement278
  • 10.4.2 Soziale und personale Identität279
  • 10.4.3 Stigma und Inszenierung280
  • 10.4.4 Biografie als Illusion282
  • 10.4.5 Kollektive Identität283
  • 10.4.6 Identitätsverlust, Identitätskämpfe und Bastelbiografien285
  • 10.5 Lektüreanregungen286
  • 10.5.1 Individualisierung286
  • 10.5.2 Identität286
  • 10.5.3 Sozialisation287
  • 10.5.4 Akkulturation/Postkolonialismus287
  • 10.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion288
  • 11 Haben Menschen ein Geschlecht?289
  • 11.1 Einführung: Was ist »Geschlecht«?290
  • 11.1.1 Geschlecht als strukturelles Merkmal von Gesellschaft290
  • 11.1.2 Vergeschlechtlichte Wirklichkeit292
  • 11.1.3 Traditionale und moderne Geschlechterordnungen293
  • 11.1.4 Die Wissenschaften vom Geschlecht294
  • 11.1.5 Strukturelle Variable und subjektive Identität294
  • 11.1.6 Die Erfindung der Natur295
  • 11.1.7 Zusammenfassung: Geschlecht kann alles sein – und ist nichts wirklich295
  • 11.2 Historisch: Die Entdeckung des Geschlechts296
  • 11.2.1 Ursprungsmythen einer »natürlichen« Ungleichheit297
  • 11.2.2 Menschen sind Männer ohne Geschlecht298
  • 11.2.3 Modernisierung des Geschlechtergegensatzes299
  • 11.2.3.1 Naturalisierung des Geschlechts301
  • 11.2.4 Frauenrechtsbewegung, Feminismus, Geschlechtertheorie302
  • 11.2.4.1 Erste und zweite Frauenbewegung303
  • 11.2.4.2 Von der Frauenbewegung zur Geschlechterforschung304
  • 11.3 Systematisch: Geschlecht als konstruierte Wirklichkeit304
  • 11.3.1 Gibt es ein Geschlecht – und wenn ja: Wie viele Geschlechter gibt es?305
  • 11.3.1.1 Ist Geschlecht eine biologische Tatsache?305
  • 11.3.1.2 Naturalisierung: Natur als Legitimationsbegriff307
  • 11.3.2 Biologisches und kulturelles Geschlecht: Die Unterscheidung von sex und gender und ihre Kritik308
  • 11.3.2.1 Alles Gender: Kritik an der Sex-Gender-Unterscheidung308
  • 11.3.3 Konstruktion von Geschlecht309
  • 11.3.3.1 Doing Gender – Die ständige Verfestigung des Geschlechts im Alltag310
  • 11.3.3.2 Das Ich hinter der Inszenierung: Geschlecht und Selbst311
  • 11.3.4 Männerforschung312
  • 11.4 Fazit313
  • 11.5 Lektüreanregungen313
  • 11.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion314
  • 12 Kann man auch »nicht mitmachen«?315
  • 12.1 Einführung316
  • 12.1.1 Abweichung oder Normalität als Problem?316
  • 12.2 Abweichendes Verhalten317
  • 12.2.1 Abweichung und Konformität318
  • 12.2.2 Devianz oder Delinquenz – was ist Abweichung?319
  • 12.3 Abweichung erklären – Theorien abweichenden Verhaltens322
  • 12.3.1 Kann man alle Regeln befolgen?323
  • 12.3.2 Abweichung vom statistischen Durchschnitt324
  • 12.3.3 Kriminalität als erblicher Defekt oder psychische Krankheit?325
  • 12.3.4 Die Macht über die Regeln: schichtspezifische Ansätze326
  • 12.3.5 Abweichung wird erlernt: Kriminalitätskarrieren und differenzielle Assoziation327
  • 12.3.6 Die Ordnung der Abweichung: Subkulturen und pluralistische Gesellschaften328
  • 12.3.7 Ordnung in der Unordnung? Ordnungsverluste und Anomie331
  • 12.3.8 Nicht jeder Diebstahl ist ein Diebstahl: Etikettierung und Stigmatisierung332
  • 12.3.9 Konformität ist kein erstrebenswertes Ziel334
  • 12.4 Die andere Ordnung: Protest und soziale Bewegungen335
  • 12.4.1 Historische Perspektive: Aufstand, Revolte, Revolution336
  • 12.4.2 Klassenkonflikte336
  • 12.4.3 Soziale Bewegungen338
  • 12.5 Lektüreanregungen340
  • 12.6 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion341
  • 13 Was macht Technik mit Gesellschaft?343
  • 13.1 Gesellschaft und die Welt der Dinge344
  • 13.1.1 Dinge und ihre Bedeutungen346
  • 13.1.2 Ohne Technik keine Gesellschaft347
  • 13.2 Die Materie der Gesellschaft347
  • 13.2.1 Materialistische Gesellschaftstheorie348
  • 13.2.1.1 Menschen müssen arbeiten348
  • 13.2.1.2 Entfremdung und Verdinglichung349
  • 13.2.1.3 Industrielle Revolution und Geschichtsphilosophie350
  • 13.2.2 Technik und sozialer Wandel351
  • 13.2.2.1 Cultural Lag352
  • 13.2.2.2 Kulturelle Aneignung von Technik353
  • 13.2.3 Zunehmende Abstraktheit der Technik353
  • 13.2.3.1 Verknüpfung von Technik und Wissenschaft354
  • 13.2.3.2 Spezialisierung355
  • 13.2.3.3 Wissenschafts- und Technikforschung356
  • 13.2.4 Rationalisierung und Dialektik der Aufklärung358
  • 13.2.4.1 Selbstzerstörung der Vernunft359
  • 13.2.4.2 Mittel als Selbstzweck360
  • 13.2.4.3 Beispiel Mobilität361
  • 13.2.3.4 Rationalisierung362
  • 13.3 Was ist Technik?364
  • 13.3.1 Missverständnisse: Technik ist mehr als technische Artefakte364
  • 13.3.1.1 Exkurs: Sprache und Schrift365
  • 13.3.1.2 Löst Technik Probleme?366
  • 13.3.1.3 Wird Technik erfunden?368
  • 13.3.1.4 Wie rational ist der Gebrauch von Technik?369
  • 13.3.1.5 Unter der Oberfläche369
  • 13.3.2 Technische Artefakte und technische Systeme371
  • 13.3.2.1 Technische Systeme als soziotechnische Systeme371
  • 13.3.2.2 Pfadabhängigkeiten372
  • 13.3.2.3 Nichtwissen und Risiko374
  • 13.4 Technik und soziale Wirklichkeit374
  • 13.4.1 Technik als soziale Institution375
  • 13.4.2 Technik als materialisierte Norm376
  • 13.4.3 Artefakte als Teil von Riten und Symbolen377
  • 13.4.4 Kann Technik handeln?378
  • 13.3.5 Technik und historischer Wandel381
  • 13.5 Fazit: Soziologie der Technik oder der technisierten Gesellschaft?382
  • 13.6 Lektüreanregungen382
  • 13.7 Fragen zum Verständnis und zur Reflexion383
  • 14 Literatur385
  • 15 Personenverzeichnis395