0item(s)

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Product was successfully added to your shopping cart.
Kerstin Heuwinkel

Tourismussoziologie

Verfügbarkeit: Auf Lager

Lieferzeit: 2-3 Tage

EAN/ISBN
9783838549231
1. 2018

Details

Tourismus als soziologisches Phänomen verstehen

Tourismus nur durch die ökonomische Brille zu betrachten, greift zu kurz. Tourismus hat auch gesellschaftliche Effekte und wird durch gesellschaftliche Zustände beeinflusst. Schließlich agieren Besucher, Besuchte und touristische Dienstleister miteinander. Auf dieses Beziehungsgeflecht geht Kerstin Heuwinkel ein:

Zu Beginn stellt sie tourismussoziologische Ansätze und Paradigmen vor und skizziert wichtige Methoden. Zudem vermittelt sie die Vielzahl von soziologischen Zugängen zum Tourismus – z. B. Rollen, Macht, Identität und Lebensstil. Darauf aufbauend zeigt sie soziologische Anwendungsfelder im Tourismus auf – u. a. die Bedrohung durch Natur und Menschen, die Mobilität, den Overtourism und die Digitalisierung.

Das Buch richtet sich an Studierende der Tourismuswissenschaft, Soziologie und Humangeografie.
  • Kerstin Heuwinkel: Tourismussoziologie3
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • Vorwort9
  • 1 Einführung11
  • 2 Entwicklung der Tourismussoziologie17
  • 2.1 Ansätze bei den Gründern der Soziologie18
  • 2.1.1 Max Weber: Deutendes Verstehen19
  • 2.1.2 Émile Durkheim: Anomie, das Heilige, Repräsentationen24
  • 2.1.3 Georg Simmel: Wandernder, Fremder, Reisebekanntschaft25
  • 2.1.4 Erving Goffman: Interaktion, Theater und Rituale28
  • 2.2 Tourismussoziologische Ansätze und Paradigmen32
  • 2.2.1 Leopold von Wiese: Zwischenmenschliche Beziehung 33
  • 2.2.2 Hans Magnus Enzensberger: Theorie des Tourismus34
  • 2.2.3 Hans-Joachim Knebel: Strukturwandel im Tourismus37
  • 2.2.4 Kritiker des Tourismus: Boorstin, Turner & Ash38
  • 2.2.5 Dean MacCannell: Moderne Pilger40
  • 2.2.6 Nelson Graburn: Tourismus als Ritual und Spiel42
  • 2.2.7 John Urry: The Tourist Gaze44
  • 2.2.8 Erik Cohen: Soziologie des Tourismus 46
  • 2.2.9 Christaller und Butler: Destinationslebenszyklus72
  • 2.2.10 Zygmund Bauman: Liquid Modernity79
  • 2.3 Methoden der Tourismussoziologie83
  • 2.3.1 Typologien und Klassifikationen86
  • 2.3.2 Vergleich88
  • 2.3.3 Beobachtungen89
  • 2.3.4 Repräsentative Befragungen90
  • 2.3.5 Einzelfallansatz: Reisebiografien91
  • 2.3.6 Experteninterviews92
  • 2.3.7 Inhaltsanalysen 92
  • 2.3.8 Fallstudien93
  • 2.3.9 Spurensuche93
  • 2.3.10 E-Methoden: Onlinebefragung und Netnografie94
  • 3 Soziologische Zugänge97
  • 3.1 Soziale Ordnung99
  • 3.2 Werte und Normen101
  • 3.3 Rollen103
  • 3.4 Gruppen110
  • 3.5 Systeme114
  • 3.6 Konstruktion, Performativität und Objectification119
  • 3.7 Feminismus und Genderforschung123
  • 3.8 Konflikte127
  • 3.9 Macht129
  • 3.10 Rituale134
  • 3.11 Devianz140
  • 3.12 Identität, Lebensstil und der Körper141
  • 3.12.1 Identität auf individueller Ebene142
  • 3.12.2 Identität auf kollektiver Ebene147
  • 3.13 Informationen, Kommunikation, Medien148
  • 3.14 Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT)149
  • 4 Anwendungsfelder155
  • 4.1 Bedrohungen durch Natur und Mensch157
  • 4.2 Angst als Konsumgut – Emotionen im Tourismus164
  • 4.3 Mobilität(en)168
  • 4.4 Athleten, Weintouristen und Overtourism173
  • 4.5 Gender und Tourismus175
  • 4.6 Tiere im Tourismus181
  • 4.7 Voluntourismus188
  • 4.8 Gesundheit und Medizintourismus 191
  • 4.9 Mediatisierung, Digitalisierung und VR195
  • 4.10 Identität, Inszenierung und Körper199
  • 5 Reisen ist soziales Handeln205
  • Literaturverzeichnis209
  • Sachregister227
  • Personenregister229