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Christian Schwaabe

Politische Theorie

Von Platon bis zur Postmoderne

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EAN/ISBN
9783838549842
4. 2018

Details

Die Neuauflage bietet einen Überblick von der Antike bis in die Gegenwart: Behandelt werden Platon, Aristoteles, Augustinus, Machiavelli, Hobbes und Locke, Rousseau, Kant, Marx, Weber, Habermas, Rawls und Rorty. Im letzten Kapitel werden postmoderne und poststrukturalistische Ansätze besprochen, die für die aktuellen Debatten des Faches von zentraler Bedeutung sind (neben Rorty u.a. Foucault, Derrida, Lyotard und Mouffe).
  • Cover1
  • Titel4
  • Impressum5
  • Inhalt6
  • Einleitung10
  • Platon und die philosophische Abkehr vom Mythos20
  • Einleitung: Platons Einheitsdenken unter der Idee des Guten20
  • 1. Der Tod des Sokrates und die platonische Frage nach der Gerechtigkeit22
  • 2. Die Ordnung von Seele und Stadt25
  • 3. Die Philosophenherrschaft und der Aufstieg zur Idee des Guten28
  • 4. Die Ideenlehre und das harte Los der Besten30
  • 5. Der Zerfall der besten Stadt und die Staatsformenlehre33
  • 6. Das Glück des Gerechten und die jenseitige Gerechtigkeit35
  • 7. Der „zweitbeste Weg“: Die Gesetzesherrschaft (Politikos und Nomoi)37
  • Schluss: Ein umstrittenes Erbe40
  • Aristoteles und das Ethos der politischen Gemeinschaft44
  • Einleitung: Aristoteles als Begründer der Politischen Wissenschaft44
  • 1. Ethik und Politik als „Wissenschaft vom Menschen“45
  • 2. Die „Nikomachische Ethik“ und die Frage nach dem guten Leben48
  • 3. Seele und Tugenden des Menschen52
  • 4. Die Tugenden des Politischen und das höchste Glück des Philosophen56
  • 5. Die Polis und das zoon physei politikon58
  • 6. Die beste Polis und die vielen Verfassungen62
  • Schluss: Aristoteles und die Neuzeit64
  • Augustinus und die christliche Relativierung der Politik68
  • Einleitung: Das christliche Mittelalter in der Geschichte des politischen Denkens68
  • 1. Augustinus und das „Licht der Wahrheit“70
  • 2. De civitate Dei: Augustins Degradierung der weltlichen Politik73
  • 3. Zwei Gewalten – zwei Schwerter: Vom Kampf zwischen Papsttum und Kaiser zur modernen Trennung von Staat und Kirche78
  • Schluss: Die politischen Ideen des Westens und ihre religiösen Grundlagen84
  • Niccolò Machiavelli und die Trennung von Politik und Moral88
  • Einleitung: Politikberatung für „Machiavellisten“?88
  • 1. Humanismus und italienische Renaissance89
  • 2. Machiavellis „Realismus“: Menschen und Staaten im Auf und Ab derGeschichte91
  • 3. Il Principe und die Trennung von Politik und Moral96
  • 4. Die Größe Roms und das Ideal der Republik99
  • 5. Staatsräson avant la lettre: Selbsterhaltung des Staates als oberste politische Maxime103
  • Schluss: Realismus oder Relativismus?106
  • Thomas Hobbes und die neuzeitliche Vertragstheorie110
  • Einleitung: Thomas Hobbes und der Beginn der neuzeitlichen politischen Philosophie110
  • 1. Staatsphilosophie „more geometrico“: Das Wissen vom Staat und seiner Erschaffung112
  • 2. Anthropologie: Der Mensch als „matter in motion“114
  • 3. „Bellum omnium contra omnes“: Der Mensch im Naturzustand116
  • 4. Naturrecht, Naturgesetz und Vertrag118
  • 5. Frieden um jeden Preis – die absolute Souveränität des Leviathan121
  • Schluss: Ein absolutistischer Vordenker des Liberalismus?125
  • John Locke und der bürgerliche Liberalismus128
  • Einleitung: John Locke, Urvater des Liberalismus128
  • 1. Das liberale Anliegen: Absage an Absolutismus und Gottesgnadentum129
  • 2. Naturzustand und Naturrecht: Lives, Liberties and Estates131
  • 3. Bürgerliche Freiheit und limited government134
  • 4. A Letter Concerning Toleration – Ansätze einer liberalen Kardinaltugend138
  • 5. Philosoph der Freiheit oder Apologet des Frühkapitalismus?140
  • Schluss: Liberalismus und Antiliberalismus nach Locke143
  • Jean-Jacques Rousseau und die Idee der Volkssouveränität148
  • Einleitung: Das „revolutionäre“ Denken eines ruhelosen Menschen148
  • 1. Der zivilisationskritische Ausgangspunkt: Der „Discours sur les sciences et les arts“149
  • 2. Kritik der politischen Ungleichheit: Der „Discours sur l’inégalité“151
  • 3. Freiheit als „totale Selbstentäußerung“155
  • 4. Volkssouveränität und volonté générale158
  • 5. Zivilreligion als Gesinnung des Miteinander163
  • 6. Ahnherr der modernen Demokratie oder Stammvater des Totalitarismus?166
  • Schluss: Ein rückwärtsgewandter Melancholiker?168
  • Immanuel Kant und die Freiheit des vernünftigen Menschen172
  • Einleitung: Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!172
  • 1. Philosophie in ihrer „weltbürgerlichen Bedeutung“174
  • 2. Die praktische Philosophie und das Reich der Freiheit176
  • 3. Der Kategorische Imperativ: Freiheit unter dem moralischen Gesetz177
  • 4. Die Heiligkeit des Rechts – Kants „Republikanism“181
  • 5. Der „ewige Friede“ als kosmopolitische Vollendung des menschlichen Endzweckes186
  • Schluss: Nach Kant – das normative Projekt der Moderne und seine Kritiker191
  • Karl Marx und die politisch-ökonomische Analyse der Klassenkämpfe196
  • Einleitung: Karl Marx – ein politischer Denker?196
  • 1. Religionskritik als „Voraussetzung aller Kritik“198
  • 2. Bewegungsgesetze der Geschichte: Historischer Materialismus und Dialektik200
  • 3. Entfremdung und Emanzipation: Das Schicksal des Proletariats202
  • 4. Das Manifest der Kommunistischen Partei204
  • 5. Das Herzstück der Theorie: Kritik der politischen Ökonomie206
  • 6. Politische Theorie: Staat – Klassenkampf – klassenlose Gesellschaft211
  • Schluss: Marx heute215
  • Max Weber und der moderne „Polytheismus“ der Werte220
  • Einleitung: Die Herausforderungen der Moderne220
  • 1. Rationalisierung und Entzauberung der modernen Welt221
  • 2. Der „Polytheismus der Werte“224
  • 3. Leistung der „werturteilsfreien“ Wissenschaft: Klarheit und technische Kritik228
  • 4. Grundlagen des Politischen: Macht und Kampf230
  • 5. Politik als Beruf: Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß234
  • Schluss: „Zerstörung der Vernunft“?237
  • Jürgen Habermas und das Anliegen der Kritischen Theorie Das242
  • Einleitung242
  • 1. Kritische vs. traditionelle Theorie: Kampf gegen den allgemeinenVerblendungszustand243
  • 2. Die „Dialektik der Aufklärung“ – Geschichtsphilosophie des totalenVerhängnisses246
  • 3. „Kommunikatives Handeln“ – vom Monolog zum Dialog249
  • 4. Grundzüge der Diskursethik252
  • 5. Volkssouveränität als Verfahren: Öffentlichkeit und deliberative Demokratie254
  • Schluss: Festhalten am „unvollendeten Projekt“ der Moderne260
  • John Rawls und die Kommunitarismusdebatte264
  • Einleitung264
  • 1. Rawls I: Die „Theorie der Gerechtigkeit“265
  • 2. Michael Sandel: Kritik am „unencumbered self“ des Liberalismus270
  • 3. Charles Taylor und die wahren „Quellen des Selbst“273
  • 4. Kommunitaristische Gegenstrategien: Engagement, Gemeinsinn, Patriotismus276
  • 5. Rawls II: Das „Faktum des Pluralismus“ und der „overlapping consensus“278
  • 6. Kontexte der Gerechtigkeit: Politischer Liberalismus als Darstellung des „stillschweigend Bejahten“282
  • Schluss: Ein „neutralistisches Selbstmissverständnis“ des Liberalismus?286
  • Richard Rorty und der „postmoderne“Abschied von der Wahrheit290
  • Einleitung: Die Postmoderne als Zeitalter radikaler Pluralität290
  • 1. Diesseits der Wahrheit: Politik als Kampf um Deutungsmacht(Foucault, Bourdieu)292
  • 2. Dezisionismus und Antagonismus (Derrida, Mouffe)295
  • 3. Richard Rorty: Eine pragmatische Abkehr vom Rationalismus der Aufklärung299
  • 4. Ethnozentrismus und Kontextualismus301
  • 5. Aufwertung des Narrativen – Rortys „Schule der Empfindsamkeit“304
  • 6. Das Kontingenzbewusstsein und Solidaritätsgefühl der liberalen Ironikerin305
  • Schluss: Demokratie – ganz ohne Wahrheitsanspruch?308