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Silvia Dahmen | Constanze Weth

Phonetik, Phonologie und Schrift

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EAN/ISBN
9783838547527
1. 2017

Details

Der Band beleuchtet das Verhältnis von gesprochener und geschriebener Sprache. Er führt in die Grundlagen der Phonetik und Phonologie sowie des deutschen Schriftsystems, seiner graphematischen Regelhaftigkeiten und Orthographie ein. Er beleuchtet Erwerbsaspekte von Erst- und Zweitsprachlernenden und bietet Methoden sowohl zur Ausspracheschulung von Lernern mit Zweitsprache Deutsch als auch zum Schriftspracherwerb von Erst- und Zweitsprachlernenden an.
  • Cover1
  • Impressum4
  • Vorwort der Herausgeberinnen5
  • Inhalt7
  • 1. Grundlagen der Phonetik13
  • 1.1 Phonetik vs. Phonologie: Form und Funktionsperspektive13
  • 1.2 Linguistische Einheiten der Phonetik und Phonologie: Merkmal, Phon, Phonem und Allophon17
  • 1.2.1 Phonetische vs. phonologische/phonemische Merkmale17
  • 1.2.2 Phon vs. Phonem17
  • 1.2.3 Allophone, Freie Variation und Komplementäre Distribution18
  • 1.3 Segmentale und Suprasegmentale Ebene19
  • 1.3.1 Silbenstruktur20
  • 1.3.2 Betonung und Akzentuierung20
  • 1.3.3 Rhythmus21
  • 1.3.4 Intonation21
  • 1.4 Grundlagen der Phonetik22
  • 1.4.1 Phonetik und ihre Teilbereiche: Artikulation, Akustik, Perzeption22
  • 1.4.2 Artikulatorische Phonetik24
  • 1.4.3 Segmentale Phonetik: Konsonanten und Vokale28
  • 1.4.4 IPA-Symbole und Transkription37
  • 2. Grundlagen der Phonologie41
  • 2.1 Phoneme, Opposition und Minimalpaaranalyse41
  • 2.1.1 Ermittlung von Phonemen42
  • 2.1.2 Ermittlung distinktiver/phonologischer Merkmale43
  • 2.2 Silbenphonologie44
  • 2.2.1 Hierarchischer Aufbau der Silbe: Onset, Nukleus und Koda44
  • 2.2.2 Prosodischer Aufbau der Silbe: Sonoritätsprinzip und Sonoritätshierarchie47
  • 2.2.3 Silbenstrukturabhängige Allophonie: Auslautverhärtung und R-Vokalisierung49
  • 2.3 Wortphonologie: Betonung, Akzentuierung und phonologischer Fuß50
  • 2.3.1 Stufen und Merkmale von Prominenz bei Silben 50
  • 2.3.2 Besonderheiten unbetonter Silben: Vokalreduktion, Schwa-Elision und Nasalassimilation51
  • 2.3.3 Regeln der Wortbetonung im Deutschen: Haupt- und Nebenbetonung in einfachen und komplexen Wörtern53
  • 2.3.4 Phonologischer Fuß56
  • 2.4 Satzphonologie57
  • 2.4.1 Satzakzent57
  • 2.4.2 Fokus58
  • 2.4.3 Betonung in Phrasen und Informationsstruktur59
  • 2.4.4 Intonation60
  • 2.4.5 Rhythmus61
  • 3. Lautspracherwerb63
  • 3.1 Lautspracherwerb in der Erstsprache: Grundprinzipien64
  • 3.1.1 Früheste Phase65
  • 3.1.2 Lallen/Babbeln66
  • 3.1.3 Verstummen66
  • 3.1.4 Spracherwerb66
  • 3.2 Erwerbsabläufe im erstsprachlichen Lautspracherwerb67
  • 3.2.1 Entwicklung des Konsonantensystems68
  • 3.2.2 Entwicklung des Vokalsystems70
  • 3.2.3 Erwerb der Prosodie72
  • 3.2.4 Gestörter Lautspracherwerb72
  • 3.3 Lautspracherwerb in der Zweitsprache: Grundprinzipien76
  • 3.3.1 Einfluss des Unterrichts auf die Aussprachekompetenz77
  • 3.3.2 Lernerspezifische Faktoren beim L2-Ausspracheerwerb78
  • 3.3.3 Sprachspezifische Faktoren beim L2-Ausspracheerwerb 79
  • 3.3.4 Häufige Problembereiche der deutschen Aussprache82
  • 4. Aussprachedidaktik DaZ/DaF89
  • 4.1 Prinzipien und Methoden der Ausspracheschulung89
  • 4.1.1 Hörübungen90
  • 4.1.2 Sprechübungen94
  • 4.2 Unterstützende Übungen zur Intonation und Artikulation96
  • 4.2.1 Übungen zur Intonation96
  • 4.2.2 Übungen zum Wortakzent97
  • 4.2.3 Übungen zum Satzakzent98
  • 4.2.4 Übungen zum Rhythmus98
  • 4.2.5 Übungen zur Silbenstruktur99
  • 4.2.6 Artikulationsübungen für Konsonanten100
  • 4.2.7 Artikulationsübungen für Vokale102
  • 4.3 Automatisierungsübungen104
  • 4.3.1 Automatisieren durch lautes Vorlesen104
  • 4.3.2 Automatisieren durch Mitsingen105
  • 4.4 Integration von Ausspracheübungen in den Unterricht106
  • 4.4.1 Wortschatzarbeit und Wortakzent107
  • 4.4.2 Satzbau und Satzakzent107
  • 4.4.3 Satzmodus, Interpunktion und Intonation108
  • 4.4.4 Metrum und Rhythmus108
  • 4.4.5 Umlaut und gerundete Vorderzungenvokale108
  • 4.4.6 Pluralübungen und Auslautverhärtung/R-Vokalisierung109
  • 5. Das Verhältnis von gesprochener und geschriebener Sprache111
  • 5.1 Prototypische Unterschiede zwischen der gesprochenen und geschriebenen Sprache 111
  • 5.1.1 Die geschriebene Sprache ist ontogenetisch und phylogenetisch sekundär, die gesprochene Sprache primär 112
  • 5.1.2 Während die gesprochene Sprache flüchtig ist, bleibt geschriebene Sprache dauerhaft bestehen 113
  • 5.1.3 Geschriebene Kommunikation verläuft asynchron und ist monologisch ausgerichtet, gesprochene Kommunikation verläuft synchron und ist dialogisch ausgerichtet113
  • 5.1.4 Die geschriebene Sprache ist keine direkte Repräsentation gesprochener Sprache114
  • 5.2 Schrift als ein System sprachlicher Repräsentation117
  • 5.2.1 Unterschiede zwischen Transkription und Schrift117
  • 5.2.2 Begrifflichkeiten zur Analyse von Schrift: Schriftsystem, Graphematik und Orthographie119
  • 5.2.3 Buchstabe und Graphem121
  • 5.3 Prinzipien der Kodierung von Sprache in der Schrift124
  • 5.3.1 Das phonologische Prinzip125
  • 5.3.2 Das silbische Prinzip126
  • 5.3.3 Das morphologische Prinzip127
  • 5.3.4 Das grammatische Prinzip128
  • 6. Das deutsche Schriftsystem131
  • 6.1 Das deutsche Schriftsystem: Die segmentale Struktur131
  • 6.1.1 Die transparente Struktur zwischen Graphemen und Phonemen in der „Explizitlautung“131
  • 6.1.2 Korrespondenzen zwischen Graphemen und Phonemen 134
  • 6.1.3 Kontextunabhängige Korrespondenzen zwischen Graphemen und Phonemen136
  • 6.2 Das deutsche Schriftsystem: Die suprasegmentale Struktur der Schriftsilbe138
  • 6.2.1 Die orthographische Explizitform138
  • 6.2.2 Die Prominente Silbe139
  • 6.2.2.1 Die Schreibung des losen Silbenanschlusses140
  • 6.2.2.2 Das „Dehnungs-“ oder „Blickfang-“ in der Silbe mit losem Anschluss142
  • 6.2.2.3 Die Schärfungsschreibung des festen Anschluss142
  • 6.2.3 Die Reduktionssilbe144
  • 6.2.3.1 Die Funktion des 144
  • 6.2.3.2 Die Funktion des silbentrennenden 145
  • 6.3 Weitere kontextabhängige Grapheme146
  • 6.4 Jenseits der Phonologie: das morphologische Prinzip in der Schreibung – die morphologische Konstantschreibung148
  • 7. Kognitive Grundlagen des Schriftspracherwerbs 151
  • 7.1 Lesen und Schreiben von literaten Erwachsenen152
  • 7.1.1 Lesen 153
  • 7.1.2 Schreiben156
  • 7.2 Die Rolle des Arbeitsgedächtnis für das Lesen und Schreiben157
  • 7.3 Der Schrifterwerb159
  • 7.3.1 Die Phasen des Schrifterwerbs160
  • 7.3.2 Die Entdeckung der Schrift161
  • 7.3.3 Buchstabenkenntnis von Vorschulkindern163
  • 7.3.4 Die Rolle der phonologischen Bewusstheit beim Schrifterwerb164
  • 7.3.5 Aufmerksamkeit und Schreiben: Materialität der Schrift und Textverstehen 166
  • 7.4 Fehler als Hinweis auf Lernfortschritte und als Hinweis auf Lernstörungen169
  • 7.4.1 Fehler als Hinweis auf Lernfortschritte170
  • 7.4.2 Fehler als Hinweis auf Lernschwierigkeiten171
  • 8. Der Schrifterwerb und didaktische Methoden für den Schrifterwerb177
  • 8.1 Der analytisch-synthetische Ansatz und die Arbeit mit der Anlauttabelle178
  • 8.2 Die Utopie des freien Schreibens von Anfang an181
  • 8.3 Der silbenanalytische Ansatz182
  • 9. Der Schrifterwerb in einer Zweit- oder Fremdsprache187
  • 9.1 Generelle Unterschiede von Lernern, die in ihrer L1 oder einer L2 schreiben/lesen lernen187
  • 9.2 Wechselseitige Einflüsse zwischen Laut- und Schriftebene190
  • 9.2.1 Der Einfluss der gesprochenen Erstsprache auf den Schrifterwerb des Deutschen als Zweitsprache191
  • 9.2.2 Der Einfluss zuvor gelernter Schriftsprachen auf den Erwerb des Deutschen als Zweitschriftsprache193
  • 9.2.3 Der Einfluss der Schrift auf die L2-Lautebene194
  • 9.3 In zwei Schriften schreiben lernen197
  • Lösungsvorschläge zu den Übungen201
  • Literatur217