Product was successfully added to your shopping cart.
Ingeborg Puppe

Kleine Schule des juristischen Denkens

Verfügbarkeit: Auf Lager

Lieferzeit: 2-3 Tage

EAN/ISBN
9783838552118
4. 2019

Details

Ingeborg Puppes Studienbuch führt kurz und prägnant in die klassische und die moderne juristische Methodenlehre ein. Es schult in der Kunst juristischer Argumentation, indem es die korrekte Anwendung der Methoden auf konkrete Einzelfälle einübt.
  • Cover3
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • Verzeichnis der Abkürzungen und der abgekürzt zitierten Literatur11
  • Vorwort17
  • Vorwort zur 3. Auflage18
  • Vorwort zur 2. Auflage20
  • Vorwort zur 1. Auflage21
  • A. Die Begriffe im Recht25
  • I. Warum streiten sich Juristen um Begriffe?25
  • II. Die Bedeutung von Rechtsbegriffen31
  • 1. Beschreibende Begriffe31
  • 2. Vage Begriffe33
  • 3. Bewertende Begriffe37
  • 4. Zuschreibende Begriffe46
  • III. Begriffsformen56
  • 1. Klassenbegriffe56
  • 2. Typusbegriffe60
  • IV. Begriffsdefinitionen im Recht68
  • 1. Die Funktion von Definitionen in der Wissenschaft68
  • 2. Qualitätskriterien für juristische Definitionen69
  • 3. Das Versagen juristischer Definitionen und seine Gründe74
  • 4. Wozu brauchen wir Definitionen im Recht wirklich?77
  • V. Die Anwendung des Rechts auf einen Einzelfall82
  • 1. Was ist eine Subsumtion82
  • 2. Subsumtion und Subsumtionsketten82
  • 3. Partielle Definitionen als Mittelbegriffe88
  • 4. Subsumtion und Gutachtenstil95
  • 5. Ars combinatoria97
  • 6. Die Anwendung bewertender Begriffe105
  • 7. Die Anwendung einer Generalklausel auf einen Einzelfall108
  • 8. Das Dilemma der Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe im Einzelfall112
  • B. Die klassischen Methoden der Gesetzesinterpretation121
  • I. Überblick über die Auslegungsmethoden121
  • 1. Die drei Auslegungskanones Wortlaut, Systematik und Zweck des Gesetzes121
  • 2. Objektive und subjektive Auslegung124
  • 3. Die subjektive oder historische Auslegung125
  • II. Interpretation nach dem Wortlaut129
  • III. Systematische Auslegung133
  • 1. Die fünf Postulate der systematischen Auslegung133
  • 2. Das Postulat der Widerspruchsfreiheit133
  • 3. Das Postulat der Nichtredundanz137
  • 4. Das Vollständigkeitspostulat140
  • 5. Das Postulat der systematischen Ordnung141
  • 6. Das Postulat der Einheit der Rechtsordnung142
  • IV. Teleologische Interpretation144
  • 1. Der Zweck im Recht144
  • 2. Die subjektiv-teleologische Auslegung146
  • 3. Die objektiv-teleologische Auslegung149
  • 4. Teleologische Auslegung nach allgemeinen Rechtsprinzipien155
  • 5. Folgenberücksichtigung158
  • V. Das Problem der Rangfolge der Auslegungsmethoden162
  • 1. Die abstrakte Unentscheidbarkeit und die konkrete Entscheidbarkeit der Rangfolge162
  • 2. Der relative Vorrang der semantischen Auslegung166
  • VI. Verfassungskonforme Auslegung171
  • 1. Von der Auslegung zur Konfliktentscheidung171
  • 2. Die Drittwirkung oder Ausstrahlungswirkung der Grundrechte173
  • 3. Grundrechtsgleiche Rechtswerte als Konkurrenznormen der Grundrechte177
  • VII. Die richtlinienkonforme Auslegung180
  • 1. Richtlinienkonforme Gesetzesauslegung im Zivilrecht180
  • 2. Richtlinienkonforme Auslegung im Strafrecht188
  • C. Die Argumentationsformen der Rechtsfortbildung193
  • I. Der sog. Analogieschlus auch argumentum a simile genannt und das argumentum e contrario193
  • 1. Eine Rechtssage193
  • 2. Die Struktur der Analogie und das argumentum e contrario196
  • 3. Diskussion einer Analogie201
  • 4. Die Rechtsanalogie205
  • II. Das Erst-recht-Argument, argumentum a fortiori, auch Größenschluss genannt207
  • 1. Die beiden Formen des Erst-recht-Schlusses207
  • 2. Diskussion eines Erst-recht-Arguments213
  • III. Argumentum ad absurdum218
  • 1. Die Gültigkeitsvoraussetzungen eines argumentum ad absurdum218
  • 2. Gültigkeitsbedingung Nr. 1, Das Absurditätspostulat219
  • 3. Gültigkeitsbedingung Nr. 2, Das Folgerichtigkeitspostulat220
  • 4. Gültigkeitsbedingung Nr. 3, Das Exklusivitätspostulat224
  • 5. Gültigkeitsbedingung Nr. 4, Das Vollständigkeitspostulat225
  • 6. Gültigkeitsbedingung Nr. 5, Das Ausschließlichkeitspostulat227
  • 7. Argumentum ad absurdum durch Problemkonfusion228
  • D. Recht und Logik231
  • I. Die Verachtung der Logik in der Rechtswissenschaft231
  • II. Aussagenlogik234
  • 1. Die elementaren Verknüpfungsformen der Aussagenlogik234
  • 2. Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär242
  • 3. Über den formalen Charakter der Logik244
  • III. Prüfung eines logischen Schlussverfahrens oder vom mühsamen Geschäft der Logik im Recht247
  • 1. Der sog. Umkehrschluss der strafrechtlichen Irrtumslehre247
  • 2. Die logische Struktur des Umkehrschlusses der Irrtumslehre248
  • 3. Die Leistung logischer Argumente in der Rechtswissenschaft251
  • IV. Normenlogik253
  • 1. Rechtssätze als Sollenssätze253
  • 2. Grundzüge der Normenlogik255
  • 3. Ein normlogischer Widerspruch in der Rechtsprechung256
  • V. Logische Fehler259
  • 1. Der Zirkelschluss259
  • 2. Die Begriffsvertauschung265
  • 3. Der Widerspruch268
  • 4. Was ist ein Wertungswiderspruch?272
  • E. Argumentationslehre277
  • I. Juristische Problemdiskussion277
  • 1. Reklame oder Plagiat277
  • 2. Argumentationstennis279
  • 3. Faires und faules Argumentieren285
  • II. Der juristische Diskurs290
  • 1. Die Idee des herrschaftsfreien Diskurses290
  • 2. Ein juristischer Diskurs über den Vorsatz293
  • F. Die systematische Methode301
  • I. Systematik und Topik301
  • 1. Der Niedergang der Systematik und der Aufstieg der Topik301
  • 2. Praktische Demonstration der topischen undder systematischen Methode303
  • II. Die sog. Aufbauschemata310
  • 1. Die logisch richtige Reihenfolge der Prüfungsschritte310
  • 2. Die Kohärenz der Prüfungsschritte313
  • 3. Ökonomie und Universalität314
  • Verzeichnis zur Vertiefung und Ergänzung empfohlener Literatur317