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Eva Neuland

Jugendsprache

Eine Einführung

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Lieferzeit: 2-3 Tage

EAN/ISBN
9783838549248
2. 2018

Details

Beschreibung und Analyse des Phänomens "Jugendsprache"

Das Einführungs- und Übersichtswerk macht mit dem sprachwissenschaftlichen Gegenstandsfeld "Jugendsprache" vertraut.

Im Zentrum steht die Beschreibung und Analyse des Sprachgebrauchs Jugendlicher im deutschen Sprachraum unter Einbezug aktueller Fragestellungen und Ergebnisse der germanistischen Soziolinguistik und linguistischen Pragmatik.

Es werden Grundlagen und Entwicklungen sowie theoretische Konzepte der Jugendsprachforschung aufgezeigt und Entwicklungsetappen deutscher Jugendsprachen in Geschichte und Gegenwart vorgestellt.

Den Abschluss bildet ein Ausblick auf Jugendsprachen in Schule und Unterricht.

Anschauliches Übersichtswerk zum Thema "Jugendsprache" mit Bezug zu aktuellen Fragestellungen aus der Forschung und mit zahlreichen Textbeispielen.
  • CoverU1
  • Jugendsprache3
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • Vorwort zur Neuauflage11
  • Vorwort11
  • I Zur Einführung15
  • 1 Jugend und Jugendsprache im Spiegel öffentlicher Meinungen15
  • 1.1 Jugendrevolten als Indikatoren gesellschaftspolitischer Konflikte15
  • 1.2 Jugendsprache als Symptom für „Sprachverfall“?17
  • 1.3 Jugendlicher Sprach- und Lebensstil als Projektionsobjekt22
  • 2 Jugendsprache in öffentlichen Diskursen und medialen Konstruktionen25
  • 2.1 Verständigungsprobleme zwischen den Generationen?26
  • 2.2 Jugendsprache als Konsumgut27
  • 2.3 Brennpunkte der aktuellen Sprachkritik30
  • 2.4 „Jugendlichkeit“ als Prestigefaktor und das Schwinden der Generationendifferenz33
  • 3 Jugendsprache: Fiktion und Wirklichkeit35
  • II Jugendsprachforschung: Grundlagen und Entwicklungen39
  • 1 Beginn der linguistischen Jugendsprachforschung in Deutschland39
  • 1.1 Frühe Erkenntnisinteressen und Fragestellungen39
  • 1.2 Anfängliche methodische und theoretische Forschungsprobleme40
  • 2 Vorläufer der modernen Jugendsprachforschung43
  • 2.1 Philologische Tradition der Sondersprachforschung43
  • 2.2 Psychologische Tradition der Sprachentwicklungsforschung47
  • 2.3 Sprachpflegerische Traditionen in der Nachkriegszeit48
  • 3 Richtungen der linguistischen Jugendsprachforschung49
  • 3.1 Frühe Pragmatik der Jugendsprache50
  • 3.2 Frühe Lexikographie der Jugendsprache50
  • 3.3 Ethnographie von Jugendsprache51
  • 3.4 Sprechstilanalysen52
  • 3.5 Kulturanalytische Jugendsprachforschung53
  • 3.6 Kontrastive Jugendsprachforschung54
  • 3.7 Medienanalytische Forschung55
  • 3.8 Interaktionsforschung57
  • 4 Schwerpunkte der Jugendsprachforschung66
  • 4.1 Jugendsprache als historisches Phänomen66
  • 4.2 Jugendsprache als Entwicklungsphänomen in der Sprachbiographie68
  • 4.3 Jugendsprache als Gruppenphänomen69
  • 4.4 Jugendsprache als Medienphänomen71
  • 4.5 Jugendsprache als internationales Phänomen74
  • 4.6 Jugendsprache als Sprachkontaktphänomen76
  • 4.7 Jugendsprache als Phänomen des Sprachbewusstseins78
  • 5 Zwischenbilanz zum aktuellen Forschungsstand79
  • 5.1 Erweiterung des Gegenstandsfelds81
  • 5.2 Vielfalt der Methoden83
  • 5.2.1 Fragebogenmethoden83
  • 5.2.2 Interviews und gelenkte Gespräche84
  • 5.2.3 Teilnehmende Beobachtung und Korpusanalysen85
  • 5.3 Typizität in der Heterogenität?86
  • III Theoretische Konzepte der Jugendsprachforschung91
  • 1 Jugend und Jugendsprache91
  • 1.1 Eindimensionale Modelle91
  • 1.2 Mehrdimensionale Modelle93
  • 1.2.1 Dimensionen der Jugendsprache in der frühen Forschung93
  • 1.2.2 Mehrdimensional-hierarchisches Klassifikationsmodell: soziolinguistisch, domänentypisch, funktionalstilistisch96
  • 2 Jugendsprache und Standardsprache101
  • 2.1 Linguistische Varietäten: eine sprachsystembezogene Sicht102
  • 2.1.1 Hochsprache – Umgangssprache – Dialekt102
  • 2.1.2 Standard und Varietät103
  • 2.2 Jugendsprache im multidimensionalen Varietätenraum105
  • 2.3 Subkulturelle Stile: eine soziolinguistische Sicht107
  • 2.3.1 Soziolinguistische Stile107
  • 2.3.2 Sprachwechsel und soziale Identifikationen109
  • 3 Jugendsprache und Sprachwandel111
  • 3.1 Prozesse von Stilbildung und Stilverbreitung112
  • 3.1.1 Stilbildung: Destandardisierung113
  • 3.1.2 Stilverbreitung: Restandardisierung115
  • 3.2 Prozesse der Substandardisierung118
  • 3.2.1 Informalisierung des öffentlichen Sprachgebrauchs119
  • 3.2.2 Prestige des Substandards120
  • 3.3 Medien als Promotoren sprachlichen Wandels121
  • 3.3.1 Der Markt der Wörterbücher123
  • 3.3.2 Kommerzialisierung der Jugendsprache in Werbung und Unterhaltung125
  • IV Deutsche Jugendsprachen: Geschichte und Gegenwart131
  • 1 Frühe Formen von Jugendsprachen in der Sprachgeschichte131
  • 1.1 Historische deutsche Studentensprache132
  • 1.1.1 Historische Jugendsprachen und aktuelle Erkenntnisinteressen133
  • 1.1.2 Heterogenität soziokultureller Sprach- und Lebensstile134
  • 1.1.3 Sprachkulturelle Spiegelungen und Gegenspiegelungen144
  • 1.2 Frühe Beiträge zur Schülersprache150
  • 1.2.1 Sondersprachliche Beobachtungen151
  • 1.2.2 Sprachkritische Beiträge152
  • 1.3 Forschungsdesiderate154
  • 2 Jugendsprachen in der jüngeren Sprachgeschichte nach 1945157
  • 2.1 Jugendliche in der Nachkriegszeit: Halbstarke und „Halbstarken-Chinesisch“158
  • 2.2 Jugendliche in den 60er Jahren: Teenager und „Teenager-Jargon“162
  • 2.3 Antiautoritäre Studentenbewegung und „APO-Sprache“167
  • 2.4 Studentischer Sprachgebrauch in den 80er Jahren: Sponti-Bewegung und „Betroffenheits-Jargon“172
  • 2.5 Entwicklung alternativer Szenesprachen175
  • 2.6 Jugendsprache in der DDR177
  • 3 Jugendsprache und deutsche Gegenwartssprache180
  • 3.1 Jugendliche Sprach- und Lebensstile in der heutigen Erlebnisgesellschaft181
  • 3.1.1 Subkulturelle Sprachstile Jugendlicher182
  • 3.1.2 Deutsche Schülersprachen: Zum Sprachgebrauch der „Normalos“185
  • 3.1.2.1 Wörter im Sprachgebrauch Jugendlicher:186
  • 3.1.2.2 Wie Jugendliche über ihre Sprache denken:187
  • 3.1.2.3 Mit Jugendlichen im Gespräch:188
  • 3.1.3 Zur Relevanz soziolinguistischer Merkmale192
  • 3.1.3.1 Alter193
  • 3.1.3.2 Geschlecht194
  • 3.1.3.3 Soziale Herkunft und Bildungsgänge197
  • 3.1.3.4 Regionale Herkunft197
  • 3.2 Typizität in der Heterogenität gegenwärtiger Jugendsprachen198
  • 3.3 Innere Mehrsprachigkeit von Jugendsprachen199
  • 3.3.1 Stilmischungen199
  • 3.3.1.1 „Hohe“ und „niedrige“ Stilebenen199
  • 3.3.1.2 Bricolagen200
  • 3.3.1.3 Zitationen und „Spiel mit fremden Stimmen“201
  • 3.3.2 Varietätenwechsel202
  • 3.3.2.1 Fachsprachliche Register203
  • 3.3.2.2 Sprachgebrauch in Neuen Medien203
  • 3.3.2.3 Regionalsprachen206
  • 3.3.3 Entlehnungen207
  • 3.4 Äußere Mehrsprachigkeit von Jugendsprachen209
  • 3.4.1 Code-switching und „gemischtes Sprechen“210
  • 3.4.2 Kreuzungen mit Migrantensprachen213
  • 3.5 Zwischenfazit214
  • V Jugendsprachen in Schule und Unterricht217
  • 1 Schülersprache, Schulsprache und Unterrichtssprache217
  • 1.1 Kommunikation in Jugendgruppen als sozialisatorische Interaktion218
  • 1.2 Kommunikation in Schule und Unterricht als Mittel der Sozialisation in die Schülerrolle221
  • 1.3 Haupt- und Nebenkommunikation im Unterricht und Identitätsbalancen223
  • 2 Sprachleistungen von Jugendlichen innerhalb und außerhalb der Schule226
  • 2.1 Jugendtypische Formen sprachlicher Höflichkeit228
  • 2.2 Registervielfalt230
  • 2.3 Sprachbewusstsein231
  • 3 Jugendsprachen als Unterrichtsthema: was man an ihnen und was man über sie lernen kann232
  • 3.1 Muttersprachlicher Deutschunterricht233
  • 3.1.1 Fachdidaktische Unterrichtsvorschläge233
  • 3.1.2 Jugendsprache in Lehrwerken235
  • 3.2.2 Jugendsprache und Jugendkultur in DaF-Lehrwerken238
  • Literaturverzeichnis239
  • Abbildungsverzeichnis263
  • Personenregister265
  • Sachregister269