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Peter Bydlinski

Grundzüge der juristischen Methodenlehre

Bearbeitet von Peter Bydlinski

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EAN/ISBN
9783838549750
3. 2018

Details

Auch eine noch so genaue Kenntnis der Gesetzeslage allein reicht für die juristische Arbeit nicht aus. Die unvermeidliche Distanz zwischen konkretem Fall einerseits und generell-abstrakten Normen andererseits macht eine Interpretation unumgänglich. Dabei bedarf es einer gelegentlich durchaus aufwändigen methodischen Vorgangsweise. Darüber soll hier Auskunft gegeben werden. Die Schwerpunkte liegen bei der Auslegung von Rechtsnormen, bei der Arbeit mit (möglicherweise) lückenhaften oder überschießenden Regelungen (Stichworte: Analogie und Reduktion) sowie bei der Arbeit mit Präjudizien, also mit Vorjudikatur zur neuerlich aktuellen Rechtsfrage. Das Buch wendet sich an Studierende der Rechtswissenschaften wie auch an praktisch tätige Juristen.
  • Cover1
  • Dr. Dr. h.c. mult. Franz Bydlinski, Dr. Peter Bydlinski Grundzüge der juristischen Methodenlehre4
  • Impressum5
  • Vorwortzur 3. Auflage6
  • Vorwort zur 1. Auflage8
  • Inhaltsverzeichnis10
  • Abkürzungsverzeichnis14
  • Ausgewählte Literaturhinweise16
  • A. Einleitung: Was ist und wozu betreibt man juristische Methodenlehre?18
  • I. Begriff und Aufgabe18
  • II. Die Notwendigkeit der Methodenlehre19
  • III. Gegenmodelle20
  • IV. Methodenlehre für die Rechtsanwendung überhaupt oder für einzelne Rechtsgebiete?25
  • B. Die Auslegung (im engeren Sin28
  • I. Die wörtliche („grammatische“) Auslegung28
  • II. Die systematisch-logische Auslegung33
  • III. Die historische (subjektive) Auslegung36
  • IV. Die objektiv-teleologische Auslegung44
  • V. Das junge Phänomen der europarechtskonformen Auslegung63
  • VI. Die Auslegung von Einheitsrecht68
  • VII. Die Auslegung in besonders schwierigen Fällen69
  • C. Die ergänzende Rechtsfortbildung (vor allem Analogie und Reduktion)81
  • I. Grundlagen81
  • II. Analogie und Umkehrschluss90
  • III. Die teleologische Reduktion (Restriktion)96
  • IV. Die Anwendung allgemeiner Rechtsgrundsätze98
  • D. Der Rang der Rechtsfindungsmethoden108
  • I. Die abstrakte Rangfrage108
  • II. Notwendige Modifikationen112
  • III. Besondere Vorrangstellung der europarechtskonformen Auslegung?120
  • E. Die Bedeutung von „Richterrecht“und seine Anwendung121
  • I. Das Phänomen und seine faktische Bedeutung121
  • II. Der Streit um die rechtliche Bedeutung des Richterrechts (mit Überlegungen zum Gewohnheitsrecht)125
  • III. Unterschiedliche Ansätze zur beschränkten Bindungskraft des Richterrechts133
  • IV. Die Lehre von der subsidiären Bindungskraft134
  • V. Praktische Konsequenzen142
  • VI. Einige Einzelheiten143
  • VII. Rechtsprechungsänderung als isoliertes Problem?146
  • Stichwortverzeichnis154