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Reinhilde Beck | Klaus Grunwald | Gotthart Schwarz | Armin Wöhrle

Grundlagen des Managements in der Sozialwirtschaft

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EAN/ISBN
9783838537849
1. 2013
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Details

Die erste systematische Einführung in das Management der Sozialwirtschaft und das Sozialmanagement beschreibt die Voraussetzungen dieser Art des Wirtschaftens, erläutert ihre Grundlagen und stellt Bezüge zur Sozialwirtschaft, Sozialpolitik, Sozialen Arbeit und den Wirtschaftswissenschaften her. Es behandelt die Geschichte des Sozialmanagements und die gegenwärtigen Aufgabenstellungen.

Anhand eines Überblicks über den gegenwärtigen Stand der Diskussion werden die Besonderheiten und das Selbstverständnis des Fachs herausgearbeitet.
  • Einleitung7
  • Kapitel 1 SozialwirtschaftWolf Rainer Wendt11
  • 1. Begriffliche Umgrenzung
  • 2. Sozialwirtschaft gründet auf Bedarf und leistet Versorgung
  • 3. Vom geschlossenen Haushalt zur freien Assoziation
  • 4. Genossenschaftliche Anfänge und europäische Weiterungen
  • 5. Not-for-profit und zivil
  • 6. Öffentliche, gemeinschaftliche und private Daseinsvorsorge
  • 7. Die Bedienung von Versorgung
  • 8. Das Leistungssystem auf der sozialpolitischen Makroebene
  • 9. Institutionelle Vielfalt auf der Mesoebene der Sozialwirtschaft
  • 10. Personalisierung und Verantwortungsteilung auf der Individualebene
  • 11. Die Wohlfahrtsproduktion steuern
  • 12. Kooperation und Koordination im Welfare Mix
  • 13. Der Umfang der Sozialwirtschaft
  • Literatur
  • Kapitel 2 Sozialstaat, Sozialpolitik und (sozial-)politische SteuerungDiesem Artikel liegt eine überarbeitete, stark gekürzte, aktualisierte und ergänzte Fassung des 2010 veröffentlichten Textes „Sozialstaat, Sozialpolitik und Sozialverwaltung im Kontext der politischen Entwicklung“ zugrunde.Reinhilde Beck/Gotthart Schwarz35
  • 1. Der Sozialstaat – eine „Mischform“ aus staatlichen Leistungen, marktförmigen Angeboten und selbstorganisierten HilfenDer Sozialstaat – eine "Mischform"
  • 1.1 „Helfen“ in wenig ausdifferenzierten Gesellschaften
  • 1.2 Das System sozialer Hilfeleistungen in der BRD
  • 1.3 Hauptphasen der Herausbildung des modernen Sozialstaates in Deutschland
  • 1.4 Akteure und deren Einflussnahme auf die politische Gestaltung des Sozialstaats
  • 2. Gesellschaftliche Funktionen der staatlichen Sozialpolitik
  • 2.1 Regulierung der Konflikte zwischen (Lohn-)Arbeit und Kapital
  • 2.2 Konstitution, Qualifikation und soziale Reproduktion der Arbeitskraft
  • 2.3 Kompensation und Integration
  • 2.4 Kontrolle und Diskriminierung
  • 3. Interpretationen des Sozialstaats in (West-)Deutschland seit 1949
  • 3.1 Das Sozialstaatsmodell des „demokratischen Sozialismus“
  • 3.2 „Sozialer Kapitalismus“ als Programm der CDU
  • 3.3 Verfassungsrechtliche Interpretationen des Sozialstaatsprinzips
  • Der konfliktreduzierende Ansatz
  • Der notmindernde und gerechtigkeitsorientierte Ansatz
  • Der demokratie-identische Ansatz
  • Der steuerungspolitische Ansatz
  • 3.4 Auffassung des Bundesverfassungsgerichts und Konsequenzen
  • 4. Gestaltungsprinzipien der Sozialpolitik
  • 4.1 Selbstverantwortung, Solidaritäts- und Subsidiaritätsprinzip
  • Selbstverantwortung bzw. auch Individualprinzip
  • Solidaritätsprinzip
  • Subsidiaritätsprinzip
  • 4.2 Kausal- und Finalprinzip
  • 4.3 Versicherung, Versorgung und Fürsorge/Sozialhilfe
  • Versicherung
  • Versorgung
  • Arbeitslosengeld II (ALG II) – bis 2005 Fürsorge/Sozialhilfe
  • Mischformen
  • 5. Konstruktionsprinzipien des Sozialstaats und der kommunalen Sozialverwaltung
  • 5.1 Gesetzgebungskompetenz und Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern im Sozialstaat
  • 5.2 Einfluss von Machtgruppen und „Veto-Spielern“ auf Bundesebene
  • 5.3 Die Länder als Träger sozialer Aufgaben
  • Schwerpunkt des Vollzugs der Sozialgesetzgebung liegt in den Ländern
  • Polarisierung zwischen „armen“ und „reichen“ Bundesländern
  • 5.4 Die Kommunen/Landkreise/Gemeinden als Träger sozialer Aufgaben
  • Gemeindeordnung und Kreisordnung
  • Kommunale Zweckverbände und regionale Planungsverbände
  • Kommunale Spitzenverbände
  • 5.5 Kommunale Finanzverfassung, Finanzpolitik, Finanzausgleich
  • Gestaltungsspielraum und Grenzen der kommunalen Finanzpolitik
  • Steueraufkommen
  • Verwaltungsgebühren, Darlehen/Kredite
  • Chronische Finanzkrise der Kommunen
  • 6. Konzepte von Sozialstaat in der innerdeutschen Diskussion
  • 6.1 Das neoliberale Modell eines „Kernstaats“
  • 6.2 Der „aktive“ Sozialstaat
  • 6.3 Der „aktivierende“ Sozialstaat
  • 7. Der Sozialstaat in der Krise
  • 7.1 Zur Krise und zum nötigen Umbau des Sozialstaats
  • 7.2 Von der sozialen Marktwirtschaft zum Marktliberalismus?
  • 7.3 Dimensionen des Paradigmenwechsels in der Steuerung des Sozialstaats
  • Von der „Vollzeitarbeit“ zur prekären Niedriglohnarbeit
  • Von der kompensatorischen zur investiven Sozialpolitik
  • Inklusion statt Gleichheit
  • Von der staatlichen zur marktorientierten Sozialpolitik
  • Umkehrung der „sozialen Bringschuld“
  • Von der Parität zur Eigenfinanzierung
  • 7.4 Zur Zukunft sozialer Dienstleistungen und Notwendigkeit neuer Steuerungskonzepte
  • 8. Sozialstaat und Sozialmanagement im Kontext politischer und wirtschaftlicher EntwicklungenSozialstaat und Sozialmanagement im Kontext politischer Entwicklungen
  • 8.1 Der moderne Sozialstaat als Steuer- und Interventionsstaat
  • 8.2 Aus-Blicke über den nationalen Tellerrand und kritische Stimmen angesichts globaler Herausforderungen
  • Gefahren einer nationalen Blickverengung
  • Krisen und kritische Stimmen angesichts globaler Herausforderungen
  • 8.3 Anforderungen an das Sozialmanagement
  • Literaturverzeichnis
  • Kapitel 3 Soziale Arbeit, ihre Selbstverortung und ihr Verhältnis zu Fragen der Steuerung sozialwirtschaftlicher UnternehmenKlaus GrunwaldSoziale Arbeit und ihre Selbstverortung81
  • Einführung
  • 1. Soziale Arbeit als Disziplin und Profession
  • 2. Steuerungskonzepte für das Management sozialwirtschaftlicher Organisationen
  • 3. Das Konzept einer Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit und seine Fruchtbarkeit für das Management sozialwirtschaftlicher UnternehmenDas Konzept einer Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit
  • 4. Zur Selbstverortung der Sozialen Arbeit aus Sicht einer Sozialen Arbeit als personenbezogene soziale DienstleistungZur Selbstverortung der Sozialen Arbeit aus Sicht einer Sozialen Arbeit
  • 5. Fazit: Zum Verhältnis von Sozialer Arbeit und Sozialmanagement sowie den inhärenten SteuerungsoptionenFazit: Zum Verhältnis von Sozialer Arbeit und Sozialmanagement
  • Literatur
  • Kapitel 4 Die Wirtschaftswissenschaften und ihr Verhältnis zur Sozialwirtschaft (und der Sozialen Arbeit)Klaus SchellbergDie Wirtschaftswissenschaften und ihr Verhältnis zur Sozialwirtschaft117
  • 1. Standortbestimmung der Wirtschaftswissenschaften
  • 1.1. Selbstverständnis der Wirtschaftswissenschaften
  • 1.2. Die Interpretation des Sozialen Bereichs aus ökonomischer Sicht
  • 1.2.1. Der Dienstleistungscharakter der Sozialen Arbeit
  • 1.2.2. Kunden in der Sozialen Arbeit
  • 1.2.3. Nutzen und Kosten als Rationierungsprinzip
  • 1.2.4. Bedürfnisse, Bedarfe und Hilfebedarf
  • 1.2.5. Die Wirtschaftseinheiten der Sozialwirtschaft aus ökonomischer Sicht
  • 1.3. Stand der ökonomischen Analyse der Sozialwirtschaft
  • 1.3.1. Wohlfahrtsökonomie
  • 1.3.2. Kosten-Nutzen-Analysen und der Social Return on Investment
  • 1.3.3. Neue Institutionenökonomik
  • 2. Die Betriebswirtschaftslehre von Sozialunternehmen
  • 2.1. Sozialunternehmen als Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre
  • 2.2. Das gemeinsame Modell eines Betriebs und die betriebswirtschaftlichen Funktionen
  • 2.3. Besondere Bedingungen der Sozialunternehmen
  • 2.3.1. Dienstleistungscharakter
  • 2.3.2. Soziale Arbeit als besondere Dienstleistung
  • 2.3.3. Die Organisation des Sozialmarktes
  • 2.3.4. Angebot durch öffentliche Einrichtungen und die freie Wohlfahrtspflege
  • 2.4. Konsequenzen für die betriebswirtschaftlichen Funktionen
  • 2.5. Entwicklungslinien und Entwicklungsbedarf einer Betriebswirtschaftslehre von Sozialunternehmen
  • 2.5.1. Die Zieldefinition von Sozialunternehmen
  • 2.5.2. Strategische Planung und Marktgestaltung
  • 2.5.3. Produktionstheorie
  • 2.5.4. Sozialwirtschaftliche Finanzierung
  • 3. Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Kapitel 5 Organisationstheorien und ManagementlehreArmin Wöhrle157
  • 1. Organisationstheorien
  • 1.1 Die Klassiker der Organisationstheorie (Maschinenmodelle)
  • 1.2 Verhaltenswissenschaftliche Ansätze
  • 1.3 Systemtheoretische Ansätze
  • 1.4 Organisationen als Kultur
  • 1.5 Definition und Modelle von Organisationen
  • 2. Managementlehre
  • 2.1 Weshalb entstand das Management?
  • 2.2 Was ist Management?
  • 2.3 Entwicklungsphasen in der Managementlehre
  • 2.4 Was ist im Management zu tun?
  • 2.5 Was wird von Management, insbesondere Führung erwartet?
  • 2.5 Was wird von Personen in Führung (Leadership) erwartet?
  • 2.6 Zentrale Qualifikation von Führungskräften – Bewältigung von Dilemmata und Paradoxien
  • 2.7 Anforderungen an Führungspersönlichkeiten
  • Literatur
  • Kapitel 6 Sozialmanagement und Management in der SozialwirtschaftArmin Wöhrle191
  • 1. Entwicklungslinien des Sozialmanagements und Managements in der SozialwirtschaftEntwicklungslinien des Sozialmanagements
  • 1.1 Die „dunkle Vergangenheit“
  • 1.2 Die eigenständige Suchbewegung
  • 1.3 Die „Ökonomisierungswelle“ der 1990er Jahre und das Modell der Neuen Steuerung in der öffentlichen Verwaltung
  • 1.4 Anpassungsleistungen und Plattformen für Suchbewegungen
  • 1.5 Sichtung, Sortierung und erste Bilanzen oder die Suche nach Selbstverortung
  • 2. Einordnung, Kennzeichen, Besonderheiten und Merkmale der Leistungserbringung in der SozialwirtschaftEinordnung, Kennzeichen, Besonderheiten und Merkmale
  • 2.1 Soziale Arbeit ist eine Dienstleistung
  • 2.2 Das Leistungsspektrum sozialer Dienste
  • 2.3 Organisationen der Sozialen Arbeit als Teil des Dritten Sektors, der Nongovernment-, Nonprofit-Organisationen und der Sozialwirtschaft
  • 2.4 Unterschiedliche Steuerungsbezüge für das Management
  • 2.5 Besonderheiten aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften
  • 2.5.1 Bürgerschaftliches Engagement, Freiwilligenarbeit und Ehrenamtlichkeit
  • 2.5.2 Nicht-schlüssige Tauschbeziehungen
  • 2.5.3 Unklarer Kundenbegriff
  • 2.5.4 Keine eindeutige Abrechenbarkeit mit dem Formalziel Gewinn: Sachzieldominanz
  • 2.6 Besonderheiten aus Sicht der Sozialen Arbeit
  • 2.6.1 Sozialer Ertrag und Sachzieldominanz
  • 2.6.2 Wohlfahrt und Bedürfnisbefriedigung = doppeltes Mandat
  • 2.6.3 Unmittelbare Hilfe versus gesicherte Finanzierung
  • 2.6.4 Uneindeutige Legitimationsmodi
  • 2.7 Sozialmanagement im Umbruch – Change Management
  • 3. Begriffsklärungen und Definitionen
  • 3.1 Unterscheidung des Managens hinsichtlich bewirtschafteter Sektor und Fachlichkeit
  • 3.2 Management in (Organisationen) der Sozialen Arbeit und seine Fachlichkeit(en)
  • 3.3 Definition Sozialmanagement
  • 3.4 Weshalb Management in der Sozialwirtschaft?
  • 3.5 Management des Sozialen
  • 3.6 Management in der Sozialwirtschaft
  • Literatur
  • Kontrollfragen und Antworten235
  • Kapitel 1: Sozialwirtschaft (Wendt)
  • Kapitel 2: Sozialstaat, Sozialpolitik und (sozial-)politische Steuerung
  • Abschnitt 1
  • Abschnitt 2
  • Abschnitt 3
  • Abschnitt 4
  • Abschnitt 5
  • Abschnitt 6
  • Abschnitt 7
  • Abschnitt 8
  • Kapitel 3: Soziale Arbeit (Grunwald)
  • Kapitel 4: Wirtschaftswissenschaften (Schellberg)
  • Kapitel 5: Organisationstheorien und Managementlehre (Wöhrle)
  • Kapitel 6: Sozialmanagement und Management in der Sozialwirtschaft (Wöhrle)
  • Autorenangaben253
  • Adressat, Adressatin255