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Matthias Haudel

Gotteslehre

Die Bedeutung der Trinitätslehre für Theologie, Kirche und Welt

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EAN/ISBN
9783838549705
2. 2018

Details

Die christliche Gotteslehre (Trinität) im Kontext von Philosophie und Religion.

Die Gottesfrage berührt die Grundfragen des Menschen, wie etwa die Fragen nach tragfähiger Gotteserkenntnis sowie nach Ursprung, Ziel und Sinn des Lebens. Matthias Haudel erörtert den christlichen Gottesbegriff im Kontext von Religion, Philosophie und Naturwissenschaft. Dabei entfaltet er das Verständnis der Trinität in seiner Bedeutung für alle Bereiche der Theologie und führt gleichzeitig in die Grundlagen von Theologie und Dogmatik sowie in deren zentrale Gegenstände ein. Dies erfolgt in theologiegeschichtlicher und ökumenischer Weite, wobei aktuelle Konzeptionen der Gotteslehre ebenso berücksichtigt werden wie die Herausforderungen der Moderne.

Weder kirchliche Verkündigung noch religionspädagogische Vermittlung können auf die Verankerung in der Gotteslehre verzichten, wenn sie die theologischen Gegenstände angemessen vermitteln wollen und den Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen suchen.

Matthias Haudel trägt zur Befähigung für diese Aufgaben bei, indem er die Bedeutung der Trinitätslehre für Theologie, Kirche und Welt erschließt. Deshalb ist sein Buch nicht nur für Studierende und Lehrende hilfreich, sondern auch für die in der pfarramtlichen und religionspädagogischen Praxis Tätigen sowie für alle an den Grundfragen des Glaubens Interessierten. Denn der Autor hat eine Gotteslehre – nicht nur – für Studierende verfasst, die auch ohne Sprachkenntnisse verständlich ist. Sie eignet sich für die Prüfungsvorbereitung ebenso wie für die Begleitlektüre in einem systematisch-theologischen Proseminar – und sie gibt grundsätzlich für alle Interessierten verständlich einen tiefgehenden Einblick in die wichtigsten Grundlagen und Fragen des Glaubens.

Die zweite Auflage wurde um einige Hinweise auf theologische Ansätze und aktuelle Entwicklungen ergänzt.
  • CoverCover
  • Gotteslehre3
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • Vorwort zur 1. Auflage9
  • Vorwort zur 2. Auflage11
  • I. Einführung13
  • 1. Gotteslehre und die Grundfragen des Lebens13
  • 2. Gotteslehre als Grundlage christlicher Theologie15
  • 3. Aufbau19
  • II. Religionsgeschichtliche, philosophische undtheologische Dimensionen der Gotteslehre24
  • 1. Horizonte des Gottesbegriffs24
  • 2. Die Transzendenz von Welt und Kosmos27
  • 3. Die Transzendenz des Menschen30
  • 4. Implikationen des Gottesbegriffs33
  • 5. Hermeneutische Bedingungen für die Erkenntnis Gottes36
  • 6. Glaube und Vernunft42
  • III. Die Grundlagen christlicher Gotteslehre in ihremphilosophischen und religiösen Kontext46
  • 1. Das biblische Zeugnis von Vater, Sohn und Heiligem Geist46
  • 1.1 Altes Testament46
  • 1.2 Neues Testament51
  • 2. Die Entfaltung der christlichen Gotteslehre im Kontext vonPhilosophie und Religion56
  • 3. Das Bekenntnis zum dreieinigen Gott als Grundlage deschristlichen Glaubens63
  • 3.1 Die zur neunizänischen Theologie führenden ost- und westkirchlichenEntwicklungen63
  • 3.2 Der Glaube an den dreieinigen Gott als philosophische und religiöseRevolution73
  • 3.3 Das Ökumenische Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (381) alsGrundlage des christlichen Gottesbegriffs81
  • 4. Jesus Christus: Wahrer Gott und wahrer Mensch (Chalcedon 451)85
  • IV. Spätere trinitätstheologische Engführungen inWest- und Ostkirche93
  • 1. Westkirchliche Engführungen (Das Filioque-Problem)94
  • 2. Ostkirchliche Engführungen (Aspekte der Energienlehre)97
  • 3. Die Lösung des Filioque-Problems100
  • V. Die Bedeutung der Trinitätslehre für die Reformation105
  • 1. Luthers Trinitätslehre und der reformatorische Durchbruch105
  • 2. Trinitätslehre bei Zwingli und Calvin113
  • VI. Gotteslehre im Kontext der Aufklärung120
  • 1. Bedeutende Konzeptionen der Aufklärung (Descartes, Kant, Hegel)120
  • 2. Gotteslehre im Horizont der Religionskritik126
  • 3. Gottesbeweise131
  • VII. Die Besinnung auf die altkirchliche Trinitätslehreim 19. und 20. Jahrhundert140
  • 1. Protestantische Konzeptionen140
  • 1.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert141
  • 1.2 Karl Barth142
  • 1.3 Eberhard Jüngel145
  • 1.4 Jürgen Moltmann148
  • 1.5 Weitere Entwürfe (W. Pannenberg u.a.)152
  • 2. Römisch-katholische Konzeptionen156
  • 2.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert156
  • 2.2 Zweites Vatikanisches Konzil159
  • 2.3 Karl Rahner161
  • 2.4 Weitere Entwürfe (H.U. von Balthasar u.a.)164
  • 3. Orthodoxe Konzeptionen167
  • 3.1 Entwicklungen im 19. Jahrhundert167
  • 3.2 Dumitru Staniloae u.a.169
  • VIII. Der dreieinige Gott als die vollkommeneGemeinschaft der Liebe174
  • 1. Gottes dreieiniges Wesen und sein diesem Wesen entsprechendesHandeln174
  • 2. Gottes Eigenschaften182
  • IX. Der dreieinige Gott als Lebenshorizont187
  • 1. Gott als offenbares Geheimnis: seine verborgene und offenbareAnwesenheit187
  • 2. Der Mensch als Ebenbild Gottes und der Sinn des Lebens189
  • X. Die drei Artikel des Glaubensbekenntnisses:Schöpfer, Erlöser, Vollender196
  • 1. Gott, der Schöpfer196
  • 1.1 Gottes Wirken: Schöpfung und Weltregierung197
  • 1.2 Theologie und Naturwissenschaft201
  • 2. Gott, der Erlöser225
  • 2.1 Wahre Gottes- und Menschenerkenntnis in Jesus Christus (Heil des Menschen)226
  • 2.2 Kreuzestheologie, Auferstehung und Theodizee-Frage: Allmacht und Leidensfähigkeit Gottes230
  • 2.3 Sünde und Freiheit, Rechtfertigung des Sünders, Glaube und Prädestination241
  • 2.4 Ethik und Weltverantwortung (Gesetz und Evangelium, trinitarischer Kontext)246
  • 3. Gott, der Vollender253
  • 3.1 Die Gemeinschaft der Glaubenden (Kirche) und ihre Maßstäbe254
  • 3.2 Mensch und Kosmos in eschatologischer Perspektive259
  • 3.3 Tod und ewiges Leben263
  • XI. Die Bedeutung der Trinitätslehre für dasKirchenverständnis – in ökumenischer Perspektive273
  • 1. Der wesensmäßige Zusammenhang von Trinitäts- undKirchenverständnis273
  • 2. Der Zusammenhang von Einseitigkeiten im Trinitäts- undKirchenverständnis275
  • 2.1 Römisch-katholisches Beispiel: Joseph Ratzinger276
  • 2.2 Protestantisches Beispiel: Miroslav Volf278
  • 2.3 Orthodoxes Beispiel: Ioannis D. Zizioulas280
  • 3. Zur Überwindung der jeweiligen Einseitigkeiten283
  • XII. Die Trinitätslehre im Dialog mit anderen Religionen286
  • 1. Christlich-jüdischer Dialog286
  • 2. Interreligiöser Dialog mit weiteren Weltreligionen289
  • Literaturverzeichnis295
  • Bibelstellenregister311
  • Personenregister315
  • Sachregister319