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Jürgen Beushausen

Gesundheit und Krankheit in psychosozialen Arbeitsfeldern

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EAN/ISBN
9783838539393
1. 2013

Details

Wer bestimmt, was Krankheit ist?

Gesundheit und Krankheit sind sozial vermittelte und fokussierte Phänomene: Wer oder was als krank gilt, ist nicht nur vom medizinischen Fortschritt, sondern auch von sozialen Faktoren abhängig.

Welche Perspektiven und Interessen bestimmen die Definition von Gesundheit und Krankheit im Gesundheitswesen? Der Band bietet Basiswissen für die psycho-soziale Arbeit.

Krankheit und Gesundheit, betrachtet im Licht der psycho-sozialen Betrachtung.

Für alle, die sich in der Sozialen Arbeit auch mit dem Phänomen Krankheit auseinandersetzen müssen.
  • Gesundheit und Krankheit in psychosozialen Arbeitsfeldern1
  • Impressum3
  • Inhalt5
  • 1. Vom Symptom zum Krankheitssymptom: Ein Problemaufriss7
  • 2. Konstruktionsprozesse13
  • 2.1 Die Konstruktion sozialer Probleme13
  • 2.2 Grundlegende Positionen einer systemtheoretischen Perspektive der Konstruktion von Gesundheit und Krankheit19
  • 2.2.1 Was ist die Wirklichkeit? – Die Position des Konstruktivismus19
  • 2.2.2 Eine übergreifende Theorie der Zeichen30
  • 2.3 Systemtheoretische Grundlagen32
  • 2.3.1 Überblick32
  • 2.3.2 Triviale und nicht triviale Systeme38
  • 2.3.3 Selbstorganisation und Autopoiese, Chaos und Ordnung40
  • 2.3.4 Kommunikation und Sinn47
  • 2.3.5 Die Personenzentrierte Systemtheorie52
  • 2.3.6 Der Leib als soziales Phänomen54
  • 2.3.7 Soziale, psychische und organische Systeme und deren Wechselbeziehungen58
  • 3. Konstruktionsprozesse von Gesundheit und Krankheit64
  • 3.1 Historische Erklärungsansätze66
  • 3.2 Krankheits- und Gesundheitsmodelle verschiedener Disziplinen72
  • 3.3 Die Konstruktion von Gesundheit82
  • 3.4 Die Konstruktion von Krankheiten91
  • 3.5 Das Verhältnis von Gesundheit und Krankheit97
  • Exkurs: Klassifikationsinstrumente105
  • 3.6 Die Karriere sozialer Probleme112
  • 3.7 Chronifizierungen119
  • Exkurs: Stigmatisierung (von Kerstin Mencke)125
  • 4. Konstruktionen therapeutischer Schulen131
  • 4.1 Systemische Ansätze131
  • 4.1.1 Symptome als Elemente operational geschlossener Systeme – Niklas Luhmann132
  • 4.1.2 Der psychosomatische Ansatz – Thure von Uexküll135
  • 4.1.3 Interaktionelle Spielregeln und Symptombildung – Fritz B. Simon140
  • 4.1.4 Die Konstruktion familiärer Dysfunktionen147
  • 4.1.4.1 Überblick: Das soziale System Familie148
  • 4.1.4.2 Der Familienzyklus und generationsübergreifende Muster154
  • 4.1.4.3 Familiale Beziehungsstrukturen156
  • 4.1.4.4 Die Funktionalität familialer Strukturen160
  • 4.1.4.5 Familiale Funktionstüchtigkeit in kritischen Lebenssituationen172
  • 4.2 Psychoanalytische Ansätze176
  • 4.3 Verhaltenstherapeutische Ansätze179
  • 4.4 Humanistische Ansätze181
  • 5. Gesundheit und soziale Lebenslagen186
  • 5.1 Soziale Problematiken186
  • 5.2 Armut, Bildung, soziale Schicht und die Geschlechterperspektive188
  • 5.3 Umwelteinflüsse, Arbeit und Arbeitslosigkeit192
  • 5.4 Erklärungsmodelle gesundheitlicher Ungleichheit195
  • 5.5 Die Bedeutung sozialer Netzwerke für die Gesundheit197
  • 6. Konstruktionsprozesse ausgewählter Erkrankungen und Phänomene201
  • 6.1 Sucht, Verhaltenssüchte und Essstörungen201
  • 6.2 Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen214
  • 6.3 Strategien der Konstruktion von Krankheiten215
  • 7. Multiperspektivische Ansätze der Konstruktion: Gesundheit und Krankheiten218
  • 7.1 Der Blickwinkel der Stresstheorien219
  • 7.2 Integrative Modelle222
  • 7.3 Abschließende Anmerkungen zum Gesundheitssystem230
  • Literatur248