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Volker Kruse

Geschichte der Soziologie

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EAN/ISBN
9783838549361
3. 2018

Details

Ein kompakter Überblick über die Geschichte der Soziologie: von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit.

Es werden die für die Lehre zentralen Soziologen vorgestellt – ihr Leben, ihr Werk und ihre Zeit.

Der Autor zeigt, wie soziologische Theorien in der Auseinandersetzung mit zeitspezifischen politischen, ökonomischen und kulturellen Herausforderungen entstehen und ermöglicht damit ein leichteres Verständnis der begrifflichen und theoretischen Grundlagen der Soziologie.

Definitionen erleichtern das Lernen. Zahlreiche Tabellen, Hintergrundinformationen und Originalzitate veranschaulichen Zusammenhänge. Zusammenfassungen und Lernkontrollfragen fördern das Verständnis. Mit kommentierten weiterführenden Literaturhinweisen.

Ideal für die Prüfungsvorbereitung.

  • Volker Kruse: Geschichte der Soziologie (3. Auflage)3
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • Vorwort11
  • 1 Einführung – Zwei Jahrhunderte Geschichte der Soziologie13
  • 1.1 Was ist Geschichte der Soziologie?13
  • 1.2 Warum beschäftigen sich Soziologen mit der Geschichte ihrer Disziplin15
  • 1.3 Wann beginnt die Soziologie?17
  • 1.4 Die Anfänge der Soziologie im 19. Jahrhundert (1820 – 1890)18
  • 1.5 Soziologie während der industriellen Moderne und der Krisenjahre um den Ersten Weltkrieg (1890 – 1933)20
  • 1.6 Soziologie während des Faschismus, des Dritten Reichs und des Zweiten Weltkriegs (1933 – 1950)21
  • 1.7 Soziologie während der Nachkriegsprosperität (1950 – 1975)23
  • 1.8 Soziologie seit Mitte der 1970er Jahre24
  • 2 Soziologie im 19. Jahrhundert29
  • 2.1 Auguste Comte – Die Begründung einer positivistischen Gesellschaftswissenschaft29
  • 2.1.1 Zur Biografie von Auguste Comte30
  • 2.1.2 Das Dreistadiengesetz33
  • 2.1.3 Theorie der industriellen Gesellschaft35
  • 2.1.4 Positivismus als geistige Grundlage der industriellen Gesellschaft36
  • 2.1.5 Versöhnung von Ordnung und Fortschritt37
  • 2.1.6 Positivismus als Religion38
  • 2.1.7 Auguste Comte heute39
  • 2.2 Herbert Spencer – Gesellschaft und Evolution40
  • 2.2.1 Zur Biografie von Herbert Spencer41
  • 2.2.2 Was ist Gesellschaft?41
  • 2.2.3 Fortschritt als soziale Evolution44
  • 2.2.4 Gesellschaftstypen nach Spencer46
  • 2.2.5 Herbert Spencer heute49
  • 2.3 Karl Marx und Friedrich Engels – Der »wissenschaftliche Sozialismus«51
  • 2.3.1 Zur Biografie von Karl Marx und Friedrich Engels51
  • 2.3.2 Utopischer Sozialismus und wissenschaftlicher Sozialismus53
  • 2.2.3 Die Grundprinzipien der Marxschen Gesellschaftslehre – Historischer Materialismus55
  • 2.3.3.1 Materialistische Geschichtsauffassung I – Die Anthropologie55
  • 2.3.3.2 Materialistische Geschichtsauffassung II – Klassen als Akteure der Geschichte57
  • 2.3.3.3 Materialistische Geschichtsauffassung III – Das Basis-Überbau-Modell59
  • 2.3.3.4 Materialistische Geschichtsauffassung IV – Die Epochen der geschichtlichen Entwicklung61
  • 2.3.4 Marx’ Analyse der modernen kapitalistischen Gesellschaft – Das Kapital62
  • 2.3.5 Zur Rezeption der Lehren von Marx und Engels in den Sozialwissenschaften70
  • 3 Soziologie zwischen 1890 und 193374
  • 3.1 Die französische Soziologie – Emile Durkheim und seine Schule75
  • 3.1.1 Zur Biografie von Emile Durkheim76
  • 3.1.2 Durkheim und die Dritte Republik76
  • 3.1.3 Durkheims Grundlegung der Soziologie als Wissenschaft78
  • 3.1.4 Der Selbstmord als sozialer Tatbestand81
  • 3.1.5 Das Gedächtnis als sozialer Tatbestand – Maurice Halbwachs83
  • 3.1.6 Durkheims Theorie der Arbeitsteilung84
  • 3.1.7 Solidarität in der modernen Gesellschaft86
  • 3.1.8 Die Durkheim-Schule und der Solidarismus88
  • 3.2 Die italienische Elitensoziologie – Robert Michels, Gaetano Mosca, Vilfredo Pareto91
  • 3.2.1 Zur italienischen Elitensoziologie allgemein91
  • 3.2.2 Robert Michels’ Theorie der Oligarchisierung92
  • 3.2.3 Vilfredo Paretos Elitensoziologie94
  • 3.2.3.1 Zur Biografie von Vilfredo Pareto94
  • 3.3.3.2 Paretos Handlungstheorie94
  • 3.2.3.3 Paretos Elitentheorie97
  • 3.2.3.4 Pareto und der italienische Faschismus99
  • 3.2.4 Die italienische Elitensoziologie aus heutiger Sicht100
  • 3.3 Frühe amerikanische Soziologie – Die Chicago-Schule und George Herbert Mead103
  • 3.3.1 Historische Bedingungen der amerikanischen Soziologie103
  • 3.3.2 Die Anfänge amerikanischer Soziologie105
  • 3.3.3 Die Chicago-Schule107
  • 3.3.4 Der »Sozialbehaviorismus« von George Herbert Mead110
  • 3.3.4.1 Zur Biografie von George Herbert Mead110
  • 3.3.4.2 Die anthropologischen und philosophischen Prämissen von Meads Theorie110
  • 3.3.4.3 Was ist ein Symbol?112
  • 3.3.4.4 Bewusstsein, Geist, Denken114
  • 3.3.4.5 Identität115
  • 3.4 Die Anfänge der deutschen Soziologie – Ferdinand Tönnies und Georg Simmel119
  • 3.4.1 Was heißt eigentlich »deutsche Soziologie«? Der österreichische Beitrag120
  • 3.4.2 Wann beginnt Soziologie in Deutschland?121
  • 3.4.3 Ferdinand Tönnies122
  • 3.4.3.1 Zur Biografie von Ferdinand Tönnies122
  • 3.4.3.2 Gemeinschaft und Gesellschaft123
  • 3.4.3.3 »Bund« als dritter Typus neben Gemeinschaft und Gesellschaft125
  • 3.4.4 Georg Simmel127
  • 3.4.4.1 Zur Biografie von Georg Simmel127
  • 3.4.4.2 Formale Soziologie129
  • 3.4.4.3 Der Fremde131
  • 3.4.4.4 Simmels Diagnose der modernen Gesellschaft132
  • 3.5 Max Weber138
  • 3.5.1 Zur Biografie von Max Weber138
  • 3.5.2 Historische Nationalökonomie und Methodenstreit140
  • 3.5.3 Max Webers Konzept einer »historischen Sozialwissenschaft«143
  • 3.5.4 Begriffe und Idealtypen147
  • 3.5.5 Protestantische Ethik und der »Geist« des Kapitalismus149
  • 3.5.6 Soziologische Grundbegriffe – Theorie sozialen Handelns155
  • 3.5.7 War Max Weber ein Soziologe?160
  • 3.5.8 Zur Weber-Rezeption161
  • 3.6 Deutsche Soziologie der 1920er Jahre164
  • 3.6.1 Allgemeine Lage der deutschen Soziologie in den 1920er Jahren164
  • 3.6.2 Franz Oppenheimer – Die Gegenwartskrise als Gesellschaftskrise168
  • 3.6.3 Alfred Weber – Die Gegenwartskrise als Kulturkrise173
  • 3.6.4 Emil Lederer – Neue sozialstrukturelle Tendenzen178
  • 3.6.5 Theodor Geiger – Von der Klassengesellschaft zur geschichteten Gesellschaft180
  • 3.6.6 Eduard Heimann – Sozialpolitik und Kapitalismus183
  • 3.7 Die deutsche Wissenssoziologie – Karl Mannheim und Max Scheler187
  • 3.7.1 Zur Biografie von Max Scheler und Karl Mannheim187
  • 3.7.2 Der Problemhorizont der Wissenssoziologie – Die geistige Krise der 1920er Jahre189
  • 3.7.3 Max Schelers Lehre der Wissensformen191
  • 3.7.4 Mannheims Wissenssoziologie als Revolution im menschlichen Denken192
  • 3.7.4.1 Was ist Wissenssoziologie?192
  • 3.7.4.2 Wie wirken Ideen auf die gesellschaftliche Entwicklung?193
  • 3.7.4.3 Die drei Analyseebenen der Wissenssoziologie Mannheims194
  • 3.7.5 Ideologie und Utopie195
  • 3.7.5.1 Die historischen Gestalten der Utopie in der europäischen Neuzeit196
  • 3.7.5.2 Utopisches Bewusstsein oder amerikanisches Bewusstsein?198
  • 3.7.6 Die Wissenssoziologie und die »geistige Synthese« – Mannheims Lehre von der »freischwebenden Intelligenz«200
  • 3.7.7 Die Konsequenzen der Wissenssoziologie für das wissenschaftliche Erkennen203
  • 3.7.8 Zur Wirkungsgeschichte der Wissenssoziologie205
  • 4 Soziologie zwischen 1933 und 1950208
  • 4.1 Soziologie im Dritten Reich 209
  • 4.1.1 »Innere Emigration«209
  • 4.1.2 »Deutsche Soziologie«211
  • 4.1.3 Sozialwissenschaftliche Auftragsforschung für das NS-Regime213
  • 4.1.4 »Raumforschung« und »Generalplan Ost«214
  • 4.2 Soziologie im Exil – Das Beispiel Norbert Elias 219
  • 4.2.1 Was bedeutete das Exil für die Emigranten?219
  • 4.2.2 Die Exil-Biografie von Norbert Elias220
  • 4.2.3 »Die höfische Gesellschaft«222
  • 4.2.4 »Der Prozess der Zivilisation«225
  • 4.3 Talcott Parsons und der Funktionalismus 229
  • 4.3.1 Zur Biografie von Talcott Parsons230
  • 4.3.2 Wie ist soziale Ordnung möglich? – Das Hobbes’sche Problem231
  • 4.3.3 Parsons’ Handlungstheorie I – Der Handlungsakt233
  • 4.3.4 Parsons’ Handlungstheorie II – Die Pattern Variables235
  • 4.3.5 Der Funktionalismus237
  • 4.3.6 Parsons’ Theorie sozialer Systeme240
  • 4.3.7 Zur Rezeption von Talcott Parsons in der Soziologie243
  • 4.3.8 Robert K. Mertons Weiterentwicklung des Funktionalismus246
  • 4.4 Talcott Parsons und die Deutschlandpolitik der USA gegen Ende des Zweiten Weltkriegs249
  • 5 Soziologie in der Nachkriegszeit254
  • 5.1 Empirische Soziologie in Deutschland – René König, Helmut Schelsky, Ralf Dahrendorf254
  • 5.1.1 Neuanfang und Traditionsbruch – Empirische Soziologie als Wissenschaftskonzept255
  • 5.1.2 Empirische Soziologen der Nachkriegszeit259
  • 5.1.3 Soziologie und »Vergangenheitsbewältigung«264
  • 5.1.4 Diagnosen zur Entstehung des Dritten Reichs265
  • 5.1.5 Ralf Dahrendorfs Konfliktsoziologie268
  • 5.1.6 Ist die Nachkriegsgesellschaft noch eine Klassengesellschaft?269
  • 5.1.6.1 Theodor Geiger271
  • 5.1.6.2 René König272
  • 5.1.6.3 Helmut Schelsky273
  • 5.1.6.4 Untersuchungen zum Gesellschaftsbild der Arbeiter274
  • 5.1.7 Die gesellschaftspolitische Bedeutung der Empirischen Soziologie in der Nachkriegszeit275
  • 5.2 Die Kritische Theorie 277
  • 5.2.1 Die Anfänge des Instituts für Sozialforschung278
  • 5.2.2 Vertreter des Instituts für Sozialforschung279
  • 5.2.3 Das Institut für Sozialforschung im Exil281
  • 5.2.4 Traditionelle und Kritische Theorie283
  • 5.2.5 Dialektik der Aufklärung286
  • 5.2.6 Rückkehr nach Frankfurt289
  • 5.2.7 Die Frankfurter Schule in den 1950er und 1960er Jahren289
  • 5.3.8 Der »Positivismusstreit«291
  • 5.2.9 Herbert Marcuse, Der eindimensionale Mensch292
  • 5.2.10 Die Kritische Theorie und die Studentenbewegung294
  • 5.3 Entwicklungstendenzen der Soziologie seit den 1970er Jahren298
  • 5.3.1 Soziologie und Gesellschaft299
  • 5.3.2 Die institutionelle Entwicklung der Soziologie300
  • 5.3.3 Alfred Schütz und die kulturwissenschaftliche Wende in der Soziologie301
  • 5.3.4 Die antipositivistische Wende in der Wissenschaftstheorie304
  • 5.3.5 Zur Entwicklung soziologischer Theorie seit den 1970er Jahren306
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