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Georg Theunissen

Geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten

Ein Lehrbuch für die Schule, Heilpädagogik und außerschulische Behindertenhilfe

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EAN/ISBN
9783838535456
5. völlig neu bearb. Aufl. 2011

Details

Ein Lehrbuch für die Schule, Heilpädagogik und außerschulische Behindertenhilfe.

Viele Mitarbeiter/innen in der Behindertenhilfe, Lehrer/ innen in Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen, aber auch Eltern, heilpädagogische oder therapeutische Fachkräfte klagen über ein (zunehmendes) Problemverhalten, über Verhaltensstörungen oder psychosoziale Auffälligkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, geistiger oder komplexer Behinderung.

Dieses Buch bietet auf fundierter wissenschaftlicher Grundlage konkrete Hilfen für den alltäglichen und speziellen Umgang mit herausforderndem Verhalten oder Verhaltensauffälligkeiten. Einen herausragenden Stellenwert hat dabei ein an Stärken orientiertes pädagogisches Konzept, das als Positive Verhaltensunterstützung sowohl für den Unterricht als auch für den außerschulischen Bereich nachweislich als effektiv und tragfähig für eine Best-Practice gelten darf.

In seiner 5., völlig neu bearbeiteten Auflage ist es als Standardwerk und Lehrbuch der Heil- und Sonderpädagogik unverzichtbar.
  • Cover1
  • Impressum5
  • Inhalt6
  • Vorwort zur fünften, völlig überarbeiteten Neuaufl age10
  • 1 Geistige Behinderung –Intellektuelle Behinderung –Lernschwierigkeiten12
  • Zur psychiatrisch-nihilistischen Sichtweise12
  • Zur heilpädagogisch-defi zitorientierten Sicht13
  • Zur entwicklungspsychologischen Sicht15
  • Zur IQ-bezogenen Sicht16
  • Zur Klassifi kation nach ICD-10 und DSM-IV18
  • Geistige Behinderung aus der Subjekt-Perspektive20
  • Geistige Behinderung als komplexes Phänomen von sich wechselseitigbedingenden und verstärkenden Faktoren22
  • Zum Behinderungsmodell der ICF34
  • Zum Konzept der AAIDD36
  • Zu den neuen Fachbegriffen: Intellectual and Developmental Disabilities40
  • Zu den neuen Fachbegriffen: Learning Disabilities und Lernschwierigkeiten43
  • 2 Verhaltensauffälligkeiten:Begriffsverständnis und Erklärungsansätze48
  • Zu den Erscheinungsformen49
  • Verhaltensauffälligkeiten im Lichte sozialer Zuschreibung51
  • Zu den Parallelbegriffen53
  • Zu den Erklärungsansätzen56
  • Zur psychiatrischen Sicht57
  • Zur sozialwissenschaftlichen Sicht59
  • Zur systemökologischen Sicht61
  • 3 Das Konzept für die außerschulischeBehindertenarbeit66
  • Handlungsbestimmende Leitprinzipien67
  • Unbedingte Achtung vor dem Wertsein des Anderen69
  • Beziehungsgestaltung und kommunikatives Verhältnis69
  • Subjektzentrierung und Individualisierung69
  • Ganzheitlichkeit70
  • Entwicklungsgemäßheit71
  • Autonomie und Empowerment71
  • Neurowissenschaftliche Orientierung und Stärken-Perspektive73
  • ‚Seinlassen’ und Vertrauen in die Ressourcen74
  • Lebensweltorientierung75
  • Inklusion, Partizipation und Bürgerzentrierung75
  • Zur allgemeinen Alltagsarbeit77
  • Bausteingruppe I: Zentrale Bereiche der Alltagsarbeit77
  • Rehabilitative Pfl ege78
  • Hausarbeit und Haushaltsführung78
  • Freizeitbezogene Lebensgestaltung und ästhetische Praxis79
  • Allgemeine Lebensberatung und Bildungsassistenz80
  • Psychosoziale Lebenshilfe und körperliche Aktivierung80
  • Gesellschaftliche Integrationshilfe und kulturelle Partizipation81
  • Bausteingruppe II: Spezielle Elemente der allgemeinen Konzeption81
  • Angebote81
  • Zeit82
  • Soziale Kommunikation und Beziehungen82
  • Lebensmilieu83
  • Gruppenbesprechungen83
  • Assistierende Hilfen84
  • Pädagogische Methoden und Handlungsmodelle89
  • Lehrmethoden und Phasenmodelle89
  • Verfahrensweisen90
  • Allgemeine positive Unterstützungs- und Verkehrsformen90
  • Verhaltensaufbauende und -stabilisierende Methoden91
  • Spezielle symptomorientierte Interventionsformen92
  • Spezielle präventive Methoden98
  • Sozialformen100
  • Persönliche Zukunfts-, Lebensstil- und Netzwerkplanung102
  • Zur Speziellen Pädagogik113
  • Spezielle gruppenbezogene Maßnahmen113
  • Beispiel eines gruppenbezogenen Angebots zur Förderung sozialer Kompetenzauf der Grundlage von Theaterarbeit (von Dörte Fiedler)114
  • Resümee122
  • Lebensweltbezogene Schlussbetrachtungen122
  • Einzelhilfe durch Positive Verhaltensunterstützung124
  • Unterstützerkreis125
  • Funktionales Assessment126
  • Indirektes Assessment126
  • Aufbereitung der Lebensgeschichte127
  • Direktes Assessment131
  • Zur Einbeziehung der Person132
  • Funktionale Problembetrachtung133
  • Bildung von Arbeitshypothesen und Zielen136
  • Unterstützungsmaßnahmen137
  • 1) Veränderung von Kontextfaktoren137
  • 2) Zur Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires141
  • 3) Zur Veränderung von Konsequenzen143
  • 4) Persönlichkeits- und lebensstilunterstützende Maßnahmen144
  • 5) Krisenmanagement146
  • Zur Umsetzung der Einzelhilfe147
  • Ein abschließendes Beispiel aus der Praxis148
  • 4 Das Konzept für Schule und Unterricht156
  • Primäre Prävention:Zum schulbezogenen Konzept einer positiven Verhaltensunterstützung157
  • Zur Vorgehensweise und Arbeitsschritte158
  • Primäre Prävention auf klassenbezogener Ebene162
  • Sekundäre Prävention:Zur gruppenbezogenen positiven Verhaltensunterstützung166
  • Sportangebote (am Beispiel von Judo)166
  • Soziometrisch orientierte bildnerische Aktivitäten170
  • Positive Peerkultur171
  • Regellernen durch verhaltenssteuernde Visualisierungen172
  • Stärkenorientierte und lebensnahe Projektarbeit174
  • The Behavior Education Program (BEP)175
  • Tertiäre Prävention: Positive Verhaltensunterstützung als Einzelhilfe178
  • Unterstützerkreis und Zielsetzung178
  • Wraparound, Persönliche Zukunftsplanung und funktionales Assessment179
  • Entwicklung eines Unterstützungsprogramms181
  • 1. Ebene: Kontextbezogene Interventionen181
  • 2. Ebene: Verhaltensorientierte Interventionen184
  • 3. Ebene: An Konsequenzen orientierte Interventionen185
  • 4. Ebene: Persönlichkeits- und lebensstilorientierte Interventionen189
  • 5. Ebene: Krisenintervention190
  • Schlussbemerkung192
  • Rolle der Lehrkräfte191
  • Durchführung und Evaluation190
  • Beispiele aus der Praxis193
  • 5 Pädagogisch-therapeutische Arbeitsformen –ein synoptischer Überblick204
  • Basale Kommunikation (nach Mall)204
  • Basale Stimulation (nach Fröhlich)207
  • Erlebnispädagogik209
  • Festhaltetherapie212
  • Gentle Teaching215
  • Heilpädagogische Rhythmik217
  • Mediation220
  • Neuropsychologisch orientierte Lernförderung und Therapie228
  • Pädagogische Kunsttherapie (therapeutisch-ästhetische Erziehung)238
  • Pränatalraum-Musiktherapie242
  • Problemlösende Alltagsgeschehnisse (nach Affolter)245
  • Problemlösungstraining249
  • Psychomotorik/Motopädagogik254
  • Psychomotorische Therapie (nach Aucouturier und Lapierre)257
  • Selbstsicherheitstraining259
  • Sensorische Integration (nach Ayres)262
  • Snoezelen266
  • Soziales Lernen (soziales Kompetenztraining)269
  • TEACCH-Konzept274
  • Unterstützte Kommunikation279
  • ‚Verhaltensphänotypisch’ orientierte Förderung und Lebenshilfe293
  • Wahrnehmungsförderung und Bewegungserziehung (nach Frostig)299
  • Anmerkungen zu Kapitel 5304
  • Anhang zu Kapitel 3 und 4316
  • Literatur328
  • Der Autor350