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Georg Theunissen

Geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten

Ein Lehrbuch für die Schule, Heilpädagogik und außerschulische Behindertenhilfe

Verfügbarkeit: Auf Lager

Lieferzeit: 2-3 Tage

EAN/ISBN
9783838545578
6. 2016

Details

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behindertenhilfe, Lehrerinnen und Lehrer in Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen, aber auch Eltern, heilpädagogische oder therapeutische Fachkräfte klagen über ein Problemverhalten, über Verhaltensstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, geistiger oder komplexer Behinderung.

Dieses Buch bietet auf fundierter wissenschaftlicher Grundlage konkrete Hilfen für den alltäglichen und speziellen Umgang mit herausforderndem Verhalten. Einen herausragenden Stellenwert hat dabei ein an Stärken orientiertes pädagogisches Konzept, das als Positive Verhaltensunterstützung nachweislich als effektiv und tragfähig für die Praxis gelten darf.

Ein Lehrbuch für Schule, Heilpädagogik und außerschulische Unterstützungssysteme. In seiner 6. Auflage ist es als Standardwerk für Best Practice unverzichtbar.
  • Geistige Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten1
  • Impressum 4
  • Inhalt5
  • Vorwort zur sechsten, aktualisierten Auflage9
  • 1 Geistige Behinderung –Intellektuelle Behinderung –Lernschwierigkeiten11
  • Zur psychiatrisch-nihilistischen Sichtweise11
  • Zur heilpädagogisch-defizitorientierten Sicht12
  • Zur IQ-bezogenen Sicht15
  • Zur Klassifikation nach ICD-10 und DSM-IV17
  • Geistige Behinderung aus der Subjekt-Perspektive19
  • Geistige Behinderung als komplexes Phänomen von sich wechselseitigbedingenden und verstärkenden Faktoren22
  • Resümee31
  • Zum Behinderungsmodell der ICF33
  • Zum Konzept der AAIDD36
  • Zur Klassifikation nach DSM-541
  • Zu den neuen Fachbegriffen: Intellectual and Developmental Disabilities43
  • Zu den neuen Fachbegriffen: Learning Disabilities und Lernschwierigkeiten44
  • 2 Verhaltensauffälligkeiten:Begriffsverständnis und Erklärungsansätze51
  • Zu den Erscheinungsformen52
  • Verhaltensauffälligkeiten im Lichte sozialer Zuschreibung54
  • Zu den Parallelbegriffen57
  • Zu den Erklärungsansätzen60
  • Zur psychiatrischen Sicht61
  • Zur sozialwissenschaftlichen Sicht63
  • Zur systemökologischen Sicht65
  • 3 Das Konzept für die außerschulischeBehindertenarbeit71
  • Handlungsbestimmende Leitprinzipien72
  • Unbedingte Achtung vor dem Wertsein des Anderen74
  • Beziehungsgestaltung und kommunikatives Verhältnis74
  • Subjektzentrierung und Individualisierung75
  • Ganzheitlichkeit76
  • Entwicklungsgemäßheit76
  • Autonomie und Empowerment77
  • Neurowissenschaftliche Orientierung und Stärken-Perspektive79
  • ‚Seinlassen’ und Vertrauen in die Ressourcen80
  • Lebensweltorientierung81
  • Inklusion, Partizipation (Teilhabe) und Bürgerzentrierung81
  • Zur allgemeinen Alltagsarbeit82
  • Bausteingruppe I: Zentrale Bereiche der Alltagsarbeit83
  • Rehabilitative Pflege84
  • Hausarbeit und Haushaltsführung84
  • Freizeitbezogene Lebensgestaltung und ästhetische Praxis85
  • Allgemeine Lebensberatung und Bildungsassistenz85
  • Psychosoziale Lebenshilfe und körperliche Aktivierung86
  • Gesellschaftliche Integrationshilfe und kulturelle Partizipation87
  • Bausteingruppe II: Spezielle Elemente der allgemeinen Konzeption87
  • Angebote87
  • Zeit88
  • Soziale Kommunikation und Beziehungen88
  • Lebensmilieu89
  • Gruppenbesprechungen89
  • Assistierende Hilfen89
  • Pädagogische Methoden und Handlungsmodelle94
  • Lehrmethoden und Phasenmodelle95
  • Verfahrensweisen96
  • Allgemeine positive Unterstützungs- und Verkehrsformen96
  • Verhaltensaufbauende und -stabilisierende Methoden97
  • Spezielle symptomorientierte Interventionsformen98
  • Spezielle präventive Methoden104
  • Sozialformen106
  • Persönliche Zukunfts-, Lebensstil- und Netzwerkplanung108
  • Zur Speziellen Pädagogik119
  • Spezielle gruppenbezogene Maßnahmen119
  • Beispiel eines gruppenbezogenen Angebots zur Förderung sozialer Kompetenzauf der Grundlage von Theaterarbeit (von Dörte Fiedler)120
  • Resümee128
  • Lebensweltbezogene Schlussbetrachtungen128
  • Einzelhilfe durch Positive Verhaltensunterstützung130
  • Unterstützerkreis131
  • Funktionales Assessment132
  • Indirektes Assessment132
  • Aufbereitung der Lebensgeschichte133
  • Direktes Assessment137
  • Zur Einbeziehung der Person139
  • Funktionale Problembetrachtung139
  • Bildung von Arbeitshypothesen und Zielen143
  • Unterstützungsmaßnahmen143
  • 1) Veränderung von Kontextfaktoren144
  • 2) Zur Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires148
  • 3) Zur Veränderung von Konsequenzen150
  • 4) Persönlichkeits- und lebensstilunterstützende Maßnahmen151
  • 5) Krisenmanagement153
  • Zur Umsetzung der Einzelhilfe154
  • Ein abschließendes Beispiel aus der Praxis155
  • 4 Das Konzept für Schule und Unterricht163
  • Primäre Prävention:Zum schulbezogenen Konzept einer positiven Verhaltensunterstützung164
  • Zur Vorgehensweise und Arbeitsschritte165
  • Primäre Prävention auf klassenbezogener Ebene170
  • Sekundäre Prävention:Zur gruppenbezogenen positiven Verhaltensunterstützung173
  • Sportangebote (am Beispiel von Judo)174
  • Soziometrisch orientierte bildnerische Aktivitäten177
  • Positive Peerkultur179
  • Regellernen durch verhaltenssteuernde Visualisierungen180
  • Stärkenorientierte und lebensnahe Projektarbeit182
  • The Behavior Education Program (BEP)182
  • Tertiäre Prävention: Positive Verhaltensunterstützung als Einzelhilfe185
  • Unterstützerkreis und Zielsetzung186
  • Wraparound, Persönliche Zukunftsplanung und funktionales Assessment187
  • Experimentelle funktionale Analyse189
  • Entwicklung eines Unterstützungsprogramms190
  • 1. Ebene: Kontextbezogene Interventionen190
  • 2. Ebene: Verhaltensorientierte Interventionen193
  • 3. Ebene: An Konsequenzen orientierte Interventionen194
  • 4. Ebene: Persönlichkeits- und lebensstilorientierte Interventionen198
  • 5. Ebene: Krisenintervention199
  • Durchführung und Evaluation199
  • Rolle der Lehrkräfte200
  • Schlussbemerkung201
  • Beispiele aus der Praxis202
  • 1. Beispiel: Fokus ‚kontextverändernde Maßnahmen’ (ebd., 132ff.)203
  • 2. Beispiel: Fokus ‚Erweiterung des Handlungsrepertoires durch Neuerwerb vonVerhalten’ (ebd., 106ff.)205
  • 3. Beispiel: Fokus ‚positive Verstärkung’ (ebd., 145f.)209
  • 5 Pädagogisch-therapeutische Arbeitsformen –ein synoptischer Überblick213
  • Basale Kommunikation (nach Mall)213
  • Basale Stimulation (nach Fröhlich)216
  • Erlebnispädagogik218
  • Festhaltetherapie221
  • Gentle Teaching224
  • Heilpädagogische Rhythmik226
  • Mediation230
  • Neuropsychologisch orientierte Lernförderung und Therapie237
  • Pädagogische Kunsttherapie (therapeutisch-ästhetische Erziehung)247
  • Pränatalraum-Musiktherapie251
  • Problemlösende Alltagsgeschehnisse (nach Affolter)254
  • Problemlösungstraining258
  • Psychomotorik/Motopädagogik263
  • Psychomotorische Therapie (nach Aucouturier und Lapierre)266
  • Selbstsicherheitstraining268
  • Sensorische Integration (nach Ayres)272
  • Snoezelen275
  • Soziales Lernen (soziales Kompetenztraining)278
  • Sozial- und Alltagsgeschichten (Social Stories)283
  • TEACCH-Konzept290
  • Unterstützte Kommunikation296
  • Validation306
  • ‚Verhaltensphänotypisch’ orientierte Förderung und Lebenshilfe310
  • Wahrnehmungsförderung und Bewegungserziehung (nach Frostig)316
  • Anmerkungen zu Kapitel 5321
  • Anhang zu Kapitel 3 und 4333
  • Literatur345
  • Der Autor368