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Cornelia Helfferich

Familie und Geschlecht

Eine neue Grundlegung der Familiensoziologie

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EAN/ISBN
9783838546629
1. 2017

Details

Wer bisher einen geschlechtertheoretischen Anschluss der Familiensoziologie vermisste, wird in diesem Buch fündig. Die Autorin zeigt auf, dass das Paar und die Kernfamilie nicht (nur) auf der Einteilung in zwei Geschlechter beruhen, sondern entlang des biografischen Prozesses mit vielen kleinen und größeren Verschiebungen erst hergestellt werden. Die geschlechterbezogen konservative Familiensoziologie wird so endlich auf den Kopf gestellt und um eine grundlegende Perspektive erweitert.
  • Cover 1
  • Familie und Geschlecht. Eine neue Grundlegung der Familiensoziologie3
  • Inhalt5
  • Vorwort9
  • 1 Einleitung: Familie und Geschlecht13
  • 1.1 Konzepte von Geschlecht und von Familie im Vergleich21
  • 1.2 Geschlechterbeziehungen und reproduktives Handeln im Lebenslauf als Gegenstand der Familiensoziologie28
  • 1.3 Historischer Exkurs: Gesellschaftliche Regulierung von Sexualität und Generativität34
  • 1.4 Die empirische Quellen47
  • TEIL I: Theoretische Grundlegungen49
  • 2 Theoretische Zugänge50
  • 2.1 Grundlegende Konzepte: Kollektive Praktiken und soziales Handeln50
  • 2.1.1 Habitus, Praktiken, Kapitalsorten und Felder: Bourdieu50
  • 2.1.2 Verwandte Konzepte und Teilaspekte59
  • 2.1.3 Konkurrierende Konzepte: Rationale Entscheidungen71
  • 2.2 Die biografische und die Lebenslaufperspektive85
  • 2.2.1 Die Lebenslaufperspektive in der (Familien-)Soziologie86
  • 2.2.2 Die Lebenslaufperspektive in der Geschlechterforschung90
  • 2.2.3 Geschlechterbeziehungen im Lebenslauf als „linked lives“93
  • 2.2.4 Die gesellschaftliche Organisation von Übergängen95
  • 2.3 Fazit96
  • TEIL II: Geschlechterbeziehungen von derersten Liebe bis zum letzten Kind99
  • 3 Die sexuelle Initiation alsTransformation von Beziehungen: Von der ersten Liebe …102
  • 3.1 Zusammen mit allen und zu zweit allein: zwischen Peers und Privatheit105
  • 3.2 Initiationsbeziehungen109
  • 3.3 Soziale Differenzierungen117
  • 3.4 Fazit118
  • 4 Die Verstetigung der Beziehungen123
  • 4.1 Verstetigung I: Die Beziehungen werden länger und enger124
  • 4.2 Verstetigung II: Verbindlichere Festlegungen127
  • 4.2.1 Kinderlose Paare ziehen zusammen129
  • 4.2.2 Paare heiraten131
  • 4.3 Soziale Differenzierungen136
  • 4.4 Fazit138
  • 5 Kinderwunsch und Partnerwahl141
  • 5.1 Familie und Kinder als Teil des Lebensentwurfs143
  • 5.2 Wünsche und Imaginationen I: Kinder und Familie144
  • 5.3 Die Verhinderung, der Aufschub und die Begrenzung von Familie152
  • 5.4 Wünsche und Imaginationen II: Partnerwahl154
  • 5.5 Soziale Differenzierungen159
  • 5.6 Fazit166
  • 6 Familiengründung als Transformation einer Geschlechterbeziehung I: Alters- und Sequenzregeln170
  • 6.1 Das „richtige“ Alter für die Familiengründung171
  • 6.2 Verletzung der Sequenzregel: Elternschaft in Ausbildung und Studium174
  • 6.3 Verletzung der Altersregel: „Teenager-Mütter“178
  • 6.4 Soziale Differenzierungen182
  • 6.5 Fazit187
  • 7 Familiengründung als Transformation einer Geschlechterbeziehung II: Die Folgen der ersten Geburt189
  • 7.1 Die Beziehung nach ihrer Erweiterung192
  • 7.2 Vaterschaft als Transformation von Männlichkeit201
  • 7.3 Ledige Mütter und Alleinerziehende209
  • 7.4 Soziale Differenzierungen216
  • 7.5 Fazit222
  • 8 … bis zum letzten Kind: Familienerweiterung und Kinderlosigkeit226
  • 8.1 Weitere Kinder im Lebenslauf226
  • 8.2 Keine Kinder, genug Kinder231
  • 8.3 Fazit und Ausblick237
  • 9 Zusammenführung und Zusammenfassung: Familie und Geschlecht240
  • 9.1 Bourdieu als Leittheorie244
  • 9.2 Die sukzessive Herausbildung des Geschlechterhabitus auf dem Weg von der ersten Liebe bis zum letzten Kind246
  • 9.3 Familie, Geschlecht und soziale Ungleichheit: Reproduktive Kulturen252
  • 9.4 Ausblick265
  • Literaturverzeichnis269