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Ingrid Hesse | Brigitte Latzko

Diagnostik für Lehrkräfte

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EAN/ISBN
9783838530888
2. Aufl. 2011

Details

Wie können Lehrkräfte Lernvoraussetzungen und Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern explizit diagnostizieren? Wie erkennen sie Hochbegabung und Lernschwierigkeiten?

Theoretische Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik werden erklärt, schulpraxisbezogene Diagnoseanlässe bearbeitet. Es geht vor allem darum, ein Denkgerüst bei Lehrkräften zu entwickeln, um so ihre diagnostische Tätigkeit zu optimieren.

Der Band eignet sich für die Lehreraus- und Weiterbildung, als Seminarlektüre und zum Selbststudium.
  • Hesse/Latzko: Diagnostik für Lehrkräfte2
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • Vorwort9
  • Struktur des Buches und Lernziele11
  • Teil I:Renaissance der pädagogisch-psychologischenDiagnostik im Lehrerberuf oderWarum brauchen Lehrkräfte diagnostischeKompetenzen?13
  • 1.1 Situation nach PISA und die schulpolitischenSchlussfolgerungen14
  • 1.2 Optimierung der Lehrerbildung durch zentrale Standards18
  • 1.2.1 Standards für die Diagnostikausbildung18
  • 1.2.2 Was ist das Neue an der Vorgabe von Standards für dieLehrerbildung durch die KMK?20
  • 1.2.3 Umsetzung der Standards am Beispiel des Modells von Oser21
  • 1.2.4 Lerngelegenheiten zukünftiger Lehrkräfte an deutschenHochschulen in Pädagogischer Psychologie und pädagogischpsychologischerDiagnostik23
  • 1.3 Das Konstrukt der diagnostischen Kompetenz – Wie genauund gut können oder sollten Lehrkräfte diagnostizieren?24
  • 1.3.1 Zum Begriff der diagnostischen Kompetenz25
  • 1.3.2 Vielfalt der diagnostischen Aufgaben von Lehrkräften26
  • 1.3.3 Dimensionen diagnostischer Urteile27
  • 1.3.4 Qualität diagnostischer Urteile: Der diagnostische Optimismus vonWeinert und Schrader zur Beurteilungskompetenz von Lehrkräften28
  • 1.4 Empirische Befunde zur diagnostischen Kompetenz vonLehrkräften31
  • 1.5 Systematische Beeinflussungstendenzen im Lehrerurteil:Urteilstendenzen, Urteilsvoreingenommenheit, Urteilsfehler41
  • 1.5.1 Konstrukte als Beurteilungsbegriffe42
  • 1.5.2 Implizite Persönlichkeitstheorien von Lehrkräften45
  • 1.5.3 Erwartungen von Lehrkräften: Pygmalioneffekt im Klassenzimmer46
  • 1.5.4 „Klassische“ Urteilstendenzen und Beurteilungsfehler49
  • 1.6 Institutionalisierung von Diagnostik und Beratung imKontext von Schule – Wer darf diagnostizieren?51
  • Teil II:Theoretische Grundlagen der pädagogischpsychologischenDiagnostik – Partizipation an einemfremden Werkzeug57
  • 2.1 Alltags- versus professionelle Diagnostik58
  • 2.2 Diagnostische Urteilsbildung – ein Prozessmodell62
  • 2.3 Messtheoretische Grundlagen – ein Exkurs für Lehrkräfte65
  • 2.3.1 Messen66
  • 2.3.2 Gütekriterien70
  • 2.4 Diagnostische Methoden81
  • 2.4.1 Diagnostischer Test82
  • 2.4.2 Diagnostisches Gespräch85
  • 2.4.3 Diagnostische Beobachtung87
  • Teil III:Ausgewählte Anlässe und Situationen im Schulalltagfür explizite Diagnostik91
  • 3.1 Determinanten der Schulleistung und die Konsequenzen fürdie Diagnostik94
  • 3.1.1 Diagnostik ausgewählter Lernvoraussetzungen97
  • 3.1.1.1 Diagnostik von Vorwissen und Intelligenz100
  • 3.1.1.2 Diagnostik der Lernstrategien120
  • 3.1.1.3 Diagnostik der Lernmotivation135
  • 3.1.1.4 Diagnostik lernrelevanter Emotionen159
  • 3.1.2 Diagnostik der Unterrichtsqualität166
  • 3.1.2.1 Operationalisierung von gutem Unterricht168
  • 3.1.2.2 Selbstbeurteilung des Unterrichts durch die Lehrkraft181
  • 3.1.2.3 Fremdbeurteilung des Unterrichts durch eine Kollegin/ einenKollegen (Hospitation)186
  • 3.1.2.4 Schüler-Feedback zum Unterricht187
  • 3.2 Diagnostik zur Feststellung des Lernerfolgs von Schülern202
  • 3.2.1 Schulleistungstests203
  • 3.2.1.1 Sozialnormorientierte Tests204
  • 3.2.1.1.1 Mehrfächertests206
  • 3.2.1.1.2 Diagnostik der Lesekompetenz211
  • 3.2.1.1.3 Diagnostik der Rechtschreibleistung229
  • 3.2.1.1.4 Diagnostik der Mathematikleistung243
  • 3.2.1.2 Konstruktion informeller Schulleistungstests245
  • 3.2.2 Alternative Beurteilungsverfahren250
  • 3.2.2.1 Portfolio250
  • 3.2.2.2 Lerntagebuch258
  • 3.3 Diagnostik von Hochbegabung261
  • 3.4 Diagnostik am Beginn von Klasse 5268
  • 3.5 Diagnostik bei LernschwierigkeitenP277
  • Teil IV:Aufgaben zur Optimierung der diagnostischenKompetenz289
  • 4.1 Erfassung der diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften(Selbstdiagnose)289
  • 4.2 „Intervision“ als wirkungsvolle Form der Hilfe zurSelbsthilfe bei Problemfällen293
  • 4.3 Aufgaben295
  • 4.3.1 Instruktion zum selbstständigen Durcharbeiten von Testverfahrenin einer Kleingruppe295
  • 4.3.2 Erarbeitung eines Gesprächsleitfadens zur Vorbereitung einesdiagnostischen Gesprächs295
  • 4.3.3 Analyse von Klassenarbeiten296
  • 4.3.4 Konstruktion eines informellen Tests296
  • 4.4 Angeleitete Fallanalyse297
  • 4.5 Adressen der schulpsychologischen Anlaufstellen inDeutschland303
  • Literaturverzeichnis305