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Stefan Marschall

Das politische System Deutschlands

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EAN/ISBN
9783838540313
3. 2014

Details

Eine grundlegende Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Stefan Marschall behandelt die zentralen Akteure und Institutionen sowie die Funktionsweise und Funktionsprobleme der bundesdeutschen Demokratie.

Das Buch richtet sich in Darstellung und Stil konsequent an Studierende der ersten Semester und bietet so einen hervorragenden Einstieg in eines der Kerngebiete des politikwissenschaftlichen Studiums.

UTB basics - Lehrbücher mit einem klaren Konzept:
- Definitionen, Dokumentenauszüge und Hintergrundinformationen erleichtern das Lernen
- zahlreiche Tabellen und Abbildungen machen Fakten deutlich
- Lernkontrollfragen fördern das Verständnis
- mit weiterführenden kommentierten Literaturangaben und Weblinks
- ideal für die Prüfungsvorbereitung
  • Stefan Marschall: Das politische System Deutschlands (3., aktualisierte Auflage)1
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • Vorwort zur dritten Auflage11
  • Einleitung13
  • 1 Die zweite deutsche Demokratie – Baupläne und Grundbausteine20
  • 1.1 Die erste deutsche Demokratie – Weimarer Erfahrungen21
  • 1.2 Die Gründungssituation – Druck von außen und von innen25
  • 1.2.1 Rahmenbedingungen25
  • 1.2.1.1 Das Besatzungsregime und der Kalte Krieg26
  • 1.2.1.2 Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Zweiten Weltkrieges26
  • 1.2.1.3 Die Entnazifizierung27
  • 1.2.1.4 Die Entstehung politischer Systeme auf Länderebene28
  • 1.2.1.5 Die Wieder- oder Neuformierung der Parteien28
  • 1.2.2 Der Pfad zum Grundgesetz29
  • 1.3 Die Grundprinzipien der deutschen Demokratie und ihr Schutz31
  • 1.3.1 Grundprinzipien31
  • 1.3.2 Wehrhafte Demokratie33
  • 1.3.2.1 Grundgesetzänderungen und Ewigkeitsklausel33
  • 1.3.2.2 Keine Freiheit für die Verfassungsfeinde34
  • 1.4 Die deutsche Teilung als »befristete Konstante«35
  • 2 Die repräsentative Demokratie – zwischen Mitmachen und Zuschauen43
  • 2.1 Entscheidung für eine »super-repräsentative Verfassung«44
  • 2.2 Wahlen und Wähler47
  • 2.2.1 Verfahren der Bundestagswahl47
  • 2.2.2 Entwicklung der Wahlbeteiligung51
  • 2.2.3 Wahlverhalten – Erklärungsmodelle53
  • 2.3 Sonstige Formen der politischen Beteiligung54
  • 2.4 Politische Kultur in Deutschland: »Pudding« im Wandel56
  • 3 Die Verbändedemokratie – Demokratische Teilhabe und/oder unverhältnismäßiger Einfluss?62
  • 3.1 Rechtliche Grundlagen für Interessengruppen in Deutschland64
  • 3.2 Die Vielfalt organisierter Interessen in Deutschland66
  • 3.3 Strategien und Adressaten der Interessenvermittlung68
  • 3.3.1 Wege interner Beeinflussung68
  • 3.3.2 Wege öffentlicher Beeinflussung70
  • 3.4 Tarifautonomie und (neo-)korporatistische Strukturen in Deutschland74
  • 3.5 Assoziative Demokratie und Zivilgesellschaft76
  • 4 Die Mediendemokratie – Politics goes media?82
  • 4.1 Das bundesdeutsche Mediensystem – rechtliche Grundlagen83
  • 4.1.1 Die verfassungsrechtliche Rolle der Medien83
  • 4.1.2 Mediengesetze und Grundstruktur der bundesdeutschen Medienlandschaft85
  • 4.2 Der bundesdeutsche Medienmarkt – Angebot und Nachfrage88
  • 4.2.1 Angebot88
  • 4.2.2 Nachfrage91
  • 4.3 Politik in der Mediengesellschaft94
  • 4.3.1 »Mediatisierung der Politik«95
  • 4.3.1.1 Politische Mediatisierung bei den Bürgerinnen und Bürgern95
  • 4.3.1.2 Mediatisierung politischer Organisationen96
  • 4.3.1.3 Mediatisierung des politischen Prozesses97
  • 4.3.1.4 Mediatisierung im Wahlkampf98
  • 4.3.2 Medien als »politische Akteure«99
  • 4.3.3 »Herrschaft der Medien«?100
  • 5 Die Parteiendemokratie –Von Schildkröten, Kraken oder Dinosauriern105
  • 5.1 Rechtliche Grundlagen des bundesdeutschen Parteienstaats106
  • 5.1.1 Die Erwähnung in der Verfassung107
  • 5.1.2 Das Parteiengesetz von 1967109
  • 5.1.2.1 Welche Aufgaben haben Parteien?110
  • 5.1.2.2 Wie lassen sich Parteien von anderen Organisationsformen abgrenzen?111
  • 5.1.2.3 Wie müssen Parteien aufgebaut sein?112
  • 5.1.2.4 Wie werden Parteien finanziert?113
  • 5.2 Parteiensystem und Parteien im Wandel114
  • 5.2.1 Herausbildung der Parteien114
  • 5.2.2 Wandel der Parteiorganisation118
  • 5.3 Parteienkritik und »Parteienverdrossenheit«119
  • 5.4 Reform und Zukunft der Parteien123
  • 6 Die parlamentarische Demokratie – Der Bundestag im (nur?) formalen Zentrum128
  • 6.1 Organisation und Aufbau des Bundestages129
  • 6.1.1 Vollversammlung130
  • 6.1.2 Zusammenschlüsse von Abgeordneten131
  • 6.1.2.1 Ausschüsse131
  • 6.1.2.2 Fraktionen133
  • 6.1.3 Die individuellen Abgeordneten134
  • 6.1.4 Gruppenparlament oder Individualparlament?136
  • 6.2 Arbeitsweise des Parlaments138
  • 6.2.1 Zwischen Rede- und Arbeitsparlament138
  • 6.2.2 Regierungsmehrheit vs. Opposition139
  • 6.3 Aufgaben des Bundestages140
  • 6.3.1 Wahl-/Abwahlfunktion141
  • 6.3.2 Gesetzgebungsfunktion142
  • 6.3.3 Kontrollfunktion143
  • 6.3.4 Kommunikationsfunktion145
  • 6.4 Entparlamentarisierung?146
  • 7 Die Kanzlerdemokratie –Regierungschef, Minister und Verwaltung151
  • 7.1 Die »parlamentarische Regierung«152
  • 7.1.1 Personelle Verflechtungen152
  • 7.1.2 Koalitionsregierungen154
  • 7.1.3 Die »Handlungseinheit« und ihre Sollbruchstellen156
  • 7.1.4 Eine Frage des Vertrauens157
  • 7.2 Kanzler, Minister, Kabinett160
  • 7.2.1 Organisationsgewalt des Kanzlers – Theorie und Praxis160
  • 7.2.2 Kanzler-, Ressort- und Kabinettsprinzip162
  • 7.3 Die deutsche Kanzlerdemokratie?164
  • 7.4 Die Ministerialbürokratie166
  • 8 Die unpräsidiale Demokratie – der schwache, aber nicht ohnmächtige Bundespräsident171
  • 8.1 Der Weimarer Reichspräsident als negative Blaupause172
  • 8.2 Die Wahl des Bundespräsidenten – Verfahren und Ergebnisse174
  • 8.2.1 Das Wahlverfahren – die Bundesversammlung174
  • 8.2.2 Die Wahlergebnisse176
  • 8.3 Die Rolle des Bundespräsidenten180
  • 8.3.1 Der Bundespräsident als oberster Repräsentant und »Staatsnotar«180
  • 8.3.2 Der Bundespräsident als »Hüter der Verfassung«?181
  • 8.3.3 Der Bundespräsident und seine »Reservemacht«184
  • 8.3.4 Die Macht des Wortes und der symbolischen Tat186
  • 8.4 »Do Persons Matter?« – Chancen und Grenzen des Amtes187
  • 9 Die gehütete Demokratie – Die politische Macht des Bundesverfassungsgerichts191
  • 9.1 Die Wahl der Bundesverfassungsrichter: Verfahren und Ergebnisse192
  • 9.2 Organisation und Verfahrensarten196
  • 9.2.1 Aufbau des Bundesverfassungsgerichts196
  • 9.2.2 Zuständigkeiten197
  • 9.3 Das Bundesverfassungsgericht als politischer Akteur200
  • 9.3.1 Parteipolitisch brisante Verfahren200
  • 9.3.2 Das Damoklesschwert »Karlsruhe«202
  • 9.4 Das Bundesverfassungsgericht als »Ersatzgesetzgeber«?203
  • 9.5 Das Bundesverfassungsgericht und seine Integrationsfunktion207
  • 10 Die föderale Demokratie – Bund, Länder und Kommunen211
  • 10.1 Der deutsche Bundesstaat – Pfadentwicklung213
  • 10.2 Die Länder als politische Systeme216
  • 10.3 Der Bundesrat als »Ländervertretung«?221
  • 10.3.1 Das Bundesratsmodell221
  • 10.3.2 Der Bundesrat und die Gesetzgebung des Bundes223
  • 10.3.3 Vermittlungsverfahren und Vermittlungsausschuss224
  • 10.3.4 Der Bundesrat als parteipolitisches Blockadeinstrument?226
  • 10.4 Politikverflechtung und Politikverflechtungsfallen227
  • 10.5 Kommunalpolitik228
  • 11 Die entgrenzte Demokratie – Europäisierung und Globalisierung234
  • 11.1 Europäisierung und der Wandel der deutschen Demokratie235
  • 11.1.1 Europäische Integration als Prozess236
  • 11.1.1.1 Politikfeldbezogene Ausweitung der europäischen Integration236
  • 11.1.1.2 Ausweitung der Mitgliedschaft der Europäischen Gemeinschaft/Union238
  • 11.1.1.3 Integration: Fortschritt mit Rückschlägen238
  • 11.1.2 Das politische System der Europäischen Union241
  • 11.1.3 Europäisierung deutscher Politik – Wie verändert sich die deutsche Demokratie?244
  • 11.1.3.1 Europäisierung in der Gesetzgebung und Interessenvermittlung244
  • 11.1.3.2 Europäisierung in der Gesetzesausführung und Rechtsprechung247
  • 11.1.3.3 Europäisierung der deutschen Bundesstaatlichkeit249
  • 11.1.4 Das Demokratiedefizit der Europäischen Union251
  • 11.2 »Globalisierung« und der Wandel der deutschen Demokratie252
  • 11.2.1 »Globalisierung« als diffuser Begriff253
  • 11.2.2 »Globalisierung« deutscher Politik – Wie verändert sich die deutsche Demokratie?255
  • 12 Die zukunftsfähige Demokratie –Zwischen Reformfähigkeit und Blockadegefahr260
  • 12.1 Zwischen Blockade und Konsens – die bundesdeutsche Verhandlungsdemokratie261
  • 12.1.1 Veto-Spieler und Veto-Punkte in der deutschen Demokratie262
  • 12.1.2 Konsenspunkte in der deutschen Verhandlungsdemokratie265
  • 12.1.3 Zwischenfazit: Die deutsche Konsensusdemokratie?267
  • 12.2 Die reformierte Demokratie!?268
  • 12.2.1 Und sie bewegt sich doch – die Verfassung im Wandel269
  • 12.2.2 Die Zukunft der Reformen – Reformen der Zukunft272
  • 12.2.2.1 Reformen als Abbau von Veto-Punkten272
  • 12.2.2.2 Reformen im Sinne des Auf- und Ausbaus von Veto-Punkten274
  • 12.3 Die deutsche Schlechtwetterdemokratie?277
  • Personenregister281
  • Sachregister284