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Stefan Marschall

Das politische System Deutschlands

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EAN/ISBN
9783838535524
2. 2011

Details

Eine grundlegende Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Stefan Marschall behandelt die zentralen Akteure und Institutionen sowie die Funktionsweise und Funktionsprobleme der bundesdeutschen Demokratie.

Das Buch richtet sich in Darstellung und Stil konsequent an Studierende der ersten Semester und bietet so einen hervorragenden Einstieg in eines der Kerngebiete des politikwissenschaftlichen Studiums.
  • Das politische System Deutschlands1
  • Impressum 4
  • Inhalt5
  • Vorwort zur zweiten Auflage11
  • Einleitung13
  • Inhaltliche Gliederung14
  • Literatur17
  • Links19
  • 1 Die zweite deutsche Demokratie –Baupläne und Grundbausteine20
  • 1.1 Die erste deutsche Demokratie – Weimarer Erfahrungen21
  • 1.2 Die Gründungssituation – Druck von außen und von innen25
  • 1.2.1Rahmenbedingungen26
  • 1.2.1.1Das Besatzungsregime und der Kalte Krieg26
  • 1.2.1.2 Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Zweiten Weltkrieges27
  • 1.2.1.3 Die Entnazifizierung27
  • 1.2.1.4 Die Entstehung politischer Systeme auf Länderebene28
  • 1.2.1.5 Die Wieder- oder Neuformierung der Parteien29
  • 1.2.2 Der Pfad zum Grundgesetz29
  • 1.3 Die Grundprinzipien der deutschen Demokratie und ihr Schutz32
  • 1.3.1Grundprinzipien32
  • 1.3.2 Wehrhafte Demokratie33
  • 1.3.2.1Grundgesetzänderungen und Ewigkeitsklausel34
  • 1.3.2.2 Keine Freiheit für die Verfassungsfeinde35
  • 1.4 Die deutsche Teilung als »befristete Konstante«36
  • Literatur42
  • Links43
  • 2 Die repräsentative Demokratie – zwischen Mitmachen und Zuschauen44
  • 2.1 Entscheidung für eine »super-repräsentative Verfassung«45
  • 2.2 Wahlen und Wähler48
  • 2.2.1 Verfahren der Bundestagswahl48
  • 2.2.2 Entwicklung der Wahlbeteiligung52
  • 2.2.3 Wahlverhalten – Erklärungsmodelle53
  • 2.3 Sonstige Formen der politischen Beteiligung54
  • 2.4 Politische Kultur in Deutschland: »Pudding« im Wandel56
  • Literatur60
  • Links61
  • 3 Die Verbändedemokratie – Demokratische Teilhabe und/oder unverhältnismäßiger Einfluss?62
  • 3.1 Rechtliche Grundlagen für Interessengruppen in Deutschland64
  • 3.2 Die Vielfalt organisierter Interessen in Deutschland66
  • 3.3 Strategien und Adressaten der Interessenvermittlung68
  • 3.3.1 Wege interner Beeinflussung68
  • 3.3.2 Wege öffentlicher Beeinflussung71
  • 3.4 Tarifautonomie und (neo-)korporatistische Strukturen in Deutschland75
  • 3.5 Assoziative Demokratie und Zivilgesellschaft78
  • Literatur81
  • Links82
  • 4 Die Mediendemokratie – Politics goes media?83
  • 4.1 Das bundesdeutsche Mediensystem – rechtliche Grundlagen84
  • 4.1.1 Die verfassungsrechtliche Rolle der Medien84
  • 4.1.2 Mediengesetze und Grundstruktur der bundesdeutschen Medienlandschaft86
  • 4.2 Der bundesdeutsche Medienmarkt – Angebot und Nachfrage89
  • 4.2.1 Angebot89
  • 4.2.2 Nachfrage92
  • 4.3 Politik in der Mediengesellschaft95
  • 4.3.1 »Mediatisierung der Politik«96
  • 4.3.1.1 Politische Mediatisierung bei den Bürgerinnen und Bürgern96
  • 4.3.1.2 Mediatisierung politischer Organisation und der politischen Elite97
  • 4.3.1.3 Mediatisierung des politischen Prozesses98
  • 4.3.1.4 Mediatisierung im Wahlkampf99
  • 4.3.2 Medien als »politische Akteure«100
  • 4.3.3 »Herrschaft der Medien«?101
  • Literatur104
  • Links104
  • 5 Die Parteiendemokratie – Von Schildkröten, Kraken oder Dinosauriern106
  • 5.1 Rechtliche Grundlagen des bundesdeutschenParteienstaats107
  • 5.1.1Die Erwähnung im Verfassungsrecht108
  • 5.1.2 Das Parteiengesetz von 1967110
  • 5.1.2.1 Welche Aufgaben haben Parteien?111
  • 5.1.2.2 Wie lassen sich Parteien von anderen Organisationsformen abgrenzen?112
  • 5.1.2.3 Wie müssen Parteien aufgebaut sein?114
  • 5.1.2.4 Wie werden Parteien finanziert?114
  • 5.2 Parteiensystem und Parteien im Wandel116
  • 5.2.1 Herausbildung der Parteien116
  • 5.2.2 Wandel der Parteiorganisation119
  • 5.3 Parteienkritik und »Parteienverdrossenheit«121
  • 5.4 Reform und Zukunft der Parteien125
  • Literatur128
  • Links129
  • 6 Die parlamentarische Demokratie – Der Bundestag im (nur?) formalen Zentrum130
  • 6.1 Organisation und Aufbau des Bundestages131
  • 6.1.1 Vollversammlung132
  • 6.1.2 Zusammenschlüsse von Abgeordneten133
  • 6.1.2.1 Ausschüsse133
  • 6.1.2.2 Fraktionen135
  • 6.1.3 Die individuellen Abgeordneten137
  • 6.1.4 Gruppenparlament oder Individualparlament?139
  • 6.2 Arbeitsweise des Parlaments140
  • 6.2.1 Zwischen Rede- und Arbeitsparlament140
  • 6.2.2 Regierungsmehrheit vs. Opposition142
  • 6.3 Funktion und Aufgaben des Bundestages143
  • 6.3.1Wahl-/Abwahlfunktion143
  • 6.3.2 Gesetzgebungsfunktion145
  • 6.3.3 Kontrollfunktion146
  • 6.3.4 Kommunikationsfunktion148
  • 6.4 Entparlamentarisierung?149
  • Literatur152
  • Links153
  • 7 Die Kanzlerdemokratie – Regierungschef, Minister und Verwaltung154
  • 7.1Die »parlamentarische Regierung«155
  • 7.1.1Personelle Verflechtungen155
  • 7.1.2 Koalitionsregierungen157
  • 7.1.3 Die »Handlungseinheit« und ihre Sollbruchstellen159
  • 7.1.4 Eine Frage des Vertrauens161
  • 7.2 Kanzler, Minister, Kabinett163
  • 7.2.1Organisationsgewalt des Kanzlers – Theorie und Praxis163
  • 7.2.2 Kanzler-, Ressort- und Kabinettsprinzip165
  • 7.3 Eine deutsche Kanzlerdemokratie?167
  • 7.4 Die Ministerialbürokratie170
  • Literatur173
  • Links174
  • 8 Die unpräsidiale Demokratie – der schwache, aber nicht ohnmächtige Bundespräsident175
  • 8.1Der Weimarer Reichspräsident als negative Blaupause176
  • 8.2 Die Wahl des Bundespräsidenten – Verfahren und Ergebnisse178
  • 8.2.1 Das Wahlverfahren – die Bundesversammlung178
  • 8.2.2 Die Wahlergebnisse180
  • 8.3 Die Rolle des Bundespräsidenten184
  • 8.3.1Der Bundespräsident als oberster Repräsentant und »Staatsnotar«184
  • 8.3.2 Der Bundespräsident als »Hüter der Verfassung«?186
  • 8.3.3 Der Bundespräsident und seine »Reservemacht«188
  • 8.3.4 Die Macht des Wortes und der symbolischen Tat190
  • 8.4 »Do Persons Matter?« – Chancen und Grenzen des Amtes192
  • Literatur193
  • Links194
  • 9 Die gehütete Demokratie – Die politische Macht des Bundesverfassungsgerichts196
  • 9.1Die Wahl der Bundesverfassungsrichter: Verfahren und Ergebnisse197
  • 9.2 Organisation und Verfahrensarten201
  • 9.2.1Aufbau des Bundesverfassungsgerichts201
  • 9.2.2 Zuständigkeiten203
  • 9.3 Das Bundesverfassungsgericht als politischer Akteur205
  • 9.3.1Parteipolitisch brisante Verfahren206
  • 9.3.2 Das Damoklesschwert »Karlsruhe«208
  • 9.4 Das Bundesverfassungsgericht als »Ersatzgesetzgeber«?209
  • 9.5 Das Bundesverfassungsgericht und seine Integrationsfunktion213
  • Literatur214
  • Links215
  • 10 Die föderale Demokratie – Bund, Länder und Kommunen217
  • 10.1Der deutsche Bundesstaat – Pfadentwicklung219
  • 10.2 Die Länder als politische Systeme222
  • 10.3 Der Bundesrat als »Ländervertretung«?227
  • 10.3.1Das Bundesratsmodell227
  • 10.3.2 Der Bundesrat und die Gesetzgebung des Bundes229
  • 10.3.3 Vermittlungsverfahren und Vermittlungsausschuss231
  • 10.3.4 Der Bundesrat als parteipolitisches Blockadeinstrument?232
  • 10.4 Politikverflechtung und Politikverflechtungsfallen234
  • 10.5 Kommunalpolitik235
  • Literatur239
  • Links240
  • 11 Die entgrenzte Demokratie – Europäisierung und Globalisierung241
  • 11.1 Europäisierung und der Wandel der deutschen Demokratie242
  • 11.1.1 Europäische Integration als Prozess243
  • 11.1.1.1 Politikfeldbezogene Ausweitung der europäischen Integration243
  • 11.1.1.2 Ausweitung der Mitgliedschaft der Europäischen Gemeinschaft/ Union245
  • 11.1.2 Das politische System der Europäischen Union248
  • 11.1.3 Europäisierung deutscher Politik – Wie verändert sich die deutsche Demokratie?251
  • 11.1.3.1 Europäisierung in der Gesetzgebung und Interessenvermittlung251
  • 11.1.3.2 Europäisierung in der Gesetzesausführung und Rechtsprechung255
  • 11.1.3.3 Europäisierung in der deutschen Bundesstaatlichkeit256
  • 11.1.4 Das Demokratiedefizit der Europäischen Union259
  • 11.2 »Globalisierung« und der Wandel der deutschen Demokratie260
  • 11.2.1»Globalisierung« als diffuser Begriff261
  • 11.2.2 »Globalisierung« deutscher Politik – Wie verändert sich die deutsche Demokratie?263
  • Literatur266
  • Links267
  • 12 Die zukunftsfähige Demokratie – Zwischen Reformfähigkeit und Blockadegefahr269
  • 12.1 Zwischen Blockade und Konsens – die bundesdeutsche Verhandlungsdemokratie271
  • 12.1.1 Veto-Spieler und Veto-Punkte in der deutschen Demokratie271
  • 12.1.2 Konsenspunkte in der deutschen Verhandlungsdemokratie275
  • 12.1.3 Zwischenfazit: Die deutsche »Konsensusdemokratie«?277
  • 12.2 Die reformierte Demokratie!?278
  • 12.2.1 Und sie bewegt sich doch – die Verfassung im Wandel278
  • 12.2.2 Die Zukunft der Reformen – Reformen der Zukunft281
  • 12.2.2.1Reformen als Abbau von Veto-Punkten281
  • 12.2.2.2 Reformen im Sinne des Auf- und Ausbaus von Veto-Punkten283
  • 12.3 Die deutsche Schlechtwetterdemokratie?286
  • Literatur288
  • Links289
  • Personenregister291
  • Sachregister293