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Bernhard Nitsche

Christologie

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EAN/ISBN
9783838535548
1. 2012

Details

Das in Christus bestimmte Dasein Gottes zum Heil der Menschen ist das „eine Dogma in den vielen Dogmen“.

Dieser Band präsentiert die Grundlagen der Christologie aus katholischer Sicht. Er berücksichtigt die methodischen Fragen und die Spielarten der christologischen Reflexion in der Geschichte und anderen Kulturen.
  • Christologie4
  • Inhalt7
  • Zur Einführung11
  • 1. Anliegen11
  • a) Der Ort der Christologie im Kontext der Systematischen Theologie11
  • b) Profil der Einführung13
  • 2. Aufbau14
  • 3. Lebenszusammenhang19
  • I. Exposition: Grundlegung einer Lehre vonJesus Christus in Kontexten – Neue Unübersichtlichkeitoder veränderte Vernetzung?21
  • 1. Die zentrale Aufgabe der Christologie:Gottes Ein-für-Allemal erschließen21
  • 2. Modelle, Figuren und Optionen von Christologie24
  • a) Jesus als bloßer Mensch25
  • b) Jesus mehr als ein Mensch26
  • c) Jesus Christus als Gott und Mensch27
  • 3. Methodologische Vergewisserung derBekenntnisbildung32
  • a) Methodische Hinführung32
  • b) Die historische Rückfrage nach Jesus ist legitim und notwendig34
  • c) Die historische Rückfrage nach Jesus ist wissenschaftlich möglich35
  • 4. Orientierungen für die christologische Bekenntnisreflexion40
  • a) Methodische Typologien einer christologischen Begründung40
  • b) Kriterien und Regulative für eine systematische Christologie in Kontexten42
  • II. Person und Botschaft Jesu47
  • 1. Lebensgeschichtlicher Rahmen47
  • 2. Das Rad seines Lebensweges48
  • III. Der Jude Jesus in jüdischer und christlicher Sicht61
  • 1. Eine belastete Konfliktgeschichte und ihretheologischen Konsequenzen61
  • 2. Der Jude Jesus im Spannungsfeld von Kontinuität undDiskontinuität65
  • 3. Jüdische Wurzeln der Messianität Jesu69
  • a) Messianische Motive im Vorfeld Jesu69
  • b) Messianische Bewegungen im Umfeld Jesu70
  • 4. Der Philipper-Hymnus: ein messianisch-judenchristlicher Sprechversuch71
  • IV. Grundfragen der christologischen Dogmengeschichte77
  • 1. Das Verhältnis Jesu zum Vater: Wahrhaftig Gott?79
  • 2. Das Verhältnis Gottes zur Welt: Wahrhaftig Mensch?87
  • a) Die Kontroverse um die Weltfähigkeit Gottes in der Gnosis88
  • b) Zuspitzung der Kontroverse im mittleren Platonismus89
  • 3. Das Verhältnis beider Verhältnisse zueinander: wahre Göttlichkeit und Menschlichkeit?90
  • V. Menschwerdung Gottes: Kann Gott weltfähig sein?97
  • 1. Hinführung97
  • 2. Ist Gott inkarnationsfähig?98
  • a) Kann Gott »werden«?98
  • b) »Werden« trinitarisch: Exzentrizität und Konzentrizität100
  • c) Kann Gott ohne Verendlichung »Mensch« werden?101
  • 3. Inkarnation als »Revolution im Gottesverständnis«105
  • a) Cur Deus homo? Wandlungen in der Theologiegeschichte105
  • b) Luthers Christologie des fröhlichen Tausches106
  • c) Walter Kasper: Hoheit in Niedrigkeit oder Allmacht in Ohnmacht111
  • VI. Kreuz und Erlösung: »Braucht Gott Opfer?«117
  • 1. Hinführung117
  • 2. Begriffliche und religionsgeschichtliche Orientierungen119
  • 3. Biblisch-jüdisches Denken120
  • 4. Wie hat Jesus seinen Tod verstanden und bestanden?122
  • a) Neutestamentliche Rahmenbedingungen122
  • b) Zur Deutung und Bedeutung des Todes Jesu124
  • c) Deutung des Todes im Zusammenhang des letzten Abendmahls126
  • 5. Ostern als Schlüssel für das Erlösungsverständnis128
  • VII. Auferweckung und Vollendung: »Alles nur Illusion?«131
  • 1. Hinführung131
  • 2. Exposition der Entstehung des Osterglaubens131
  • 3. Zur historischen Rekonstruktion der Entstehung desOsterglaubens136
  • a) Geschick und Geschichte Jesu als Voraussetzung136
  • b) Das »neue Leben«: Was Jesus widerfuhr139
  • c) Das »neue Sehen«: Was den JüngerInnen widerfuhr140
  • d) Das »leere Grab«: Notwendiges Beweisstück für dieAuferweckung?141
  • VIII. Typen der Christologie in Tradition und Gegenwart145
  • 1. Problemexposition145
  • 2. Altkirchliche und mittelalterliche Konzepte146
  • a) Origenes: Gottes Zukehr zur Welt als Rückkehr des Menschen zu Gott146
  • b) Aurelius Augustinus: Christus als Mittler und Richter149
  • c) Thomas von Aquin: Freundschaft mit Gott durch dengottgemäßen Menschen151
  • 3. Exemplarische Entwürfe des 20. Jahrhunderts153
  • a) Edward Schillebeeckx: Die in Sprache gefasste Erfahrung der menschlichen Gegenwart Gottes153
  • b) Jon Sobrino: Teilnahme am Martyrium Jesu Christi156
  • c) Hans Urs von Balthasar: Die Entäußerung des göttlichen Liebesdramas160
  • d) Renaissance der Inkarnationschristologie imangelsächsischen Raum163
  • IX. Christologie aus der Perspektive von Frauen171
  • 1. Frauen-Christologien der nordwestlichen Hemisphäre171
  • a) Elisabeth Schüssler Fiorenza: Methodische Grundsätze und Optionen171
  • b) Rosemary Radford Ruether: jüdisch-prophetische Christologie der Befreiung174
  • c) Carter Heyward: Inkarnation Gottes als transpersonale Macht-in-Beziehung176
  • 2. Christologie von Frauen im afrikanischen Kontext181
  • a) Hinführung181
  • b) Afrikanische Frauen-Christologie184
  • X. Menschliche Identität in der Begegnung mit Jesus Christus195
  • 1. Zur Notwendigkeit einer anthropologisch gewendeten Christologie195
  • 2. Zur Identitätssuche in einer sich problematisch gewordenen Moderne197
  • a) Identitätskonstruktion als Aufgabe und Herausforderung197
  • b) Schlaglichter der Identitätsdebatte198
  • c) Hierarchisierung der Sinndimensionen nach Tatjana Schnell200
  • 3. Menschliche Identitätssuche und gläubiges Christusbekenntnis203
  • a) Lust am Leben – Wunsch nach Lebenschancen204
  • b) Lust an Wohlbefinden – Wunsch nach Zugehörigkeit206
  • c) Lust an freier Selbstverwirklichung – Wunsch nach Begabung und Gestaltung207
  • d) Lust auf Sinnstiftung – Leben als Dasein für Andere(Proexistenz)210
  • e) Lust auf Unverfügbarkeit (kontemplativer und personaler Dank) – Leben aus Verheißung211
  • Literaturliste215
  • Namensverzeichnis221