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Clauß Peter Sajak (Hg.)

Christliches Handeln in Verantwortung für die Welt

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EAN/ISBN
9783838543123
1. 2015

Details

Für das Bachelor-Studium der katholischen Theologie nach den Modulvorgaben der Deutschen Bischofskonferenz

Von der Theologischen und Philosophischen Ethik über die Wirtschaftsethik, die Politische Ethik und die Politische Philosophie hin zum Ethischen Lernen:
Eberhard Schockenhoff, Ursula Nothelle-Wildfeuer, Axel Heinrich und Clauß Peter Sajak entfalten in diesem Band der Reihe „Theologie studieren“ Grundlagenwissen zu Fragen von Politik, Ethik und Moral im Kontext christlicher Glaubensreflexion.

Die gesamte Reihe bietet erstmals eine an den Modulvorgaben der Deutschen Bischofskonferenz für das Studium der katholischen Theologie ausgerichtete Orientierung, die gerade für Studienanfänger angesichts einer verunsichernden Fülle an Fachliteratur hilfreich ist.
  • Christliches Handeln in Verantwortung für die Welt1
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • Zur Reihe13
  • Vorwort15
  • I. Philosophische Ethik17
  • 1. Begriffserklärungen: Moral – Ethos – Ethik19
  • 2. Reflexionsebenen: Narrative Ethik – normative Ethik– Metaethik21
  • 2.1 Moralverkündigung und lebensweltliche Vermittlungmoralischer Einsicht22
  • 2.2 Die Begründung moralischer Einsicht23
  • 2.3 Die Verständigung über moralische Argumentationsregeln28
  • 2.4 Die genaue Bedeutung der Moralsprache und ihrer Begriffe30
  • 3. Stilformen der philosophischen Ethik33
  • 3.1 Anleitung zum Glück: Eudämonistische Ethik34
  • 3.2 Kultivierung der Affekte: Die Tugendethik37
  • 3.3 Das größte Glück der größten Zahl: Der Utilitarismus44
  • 3.4 Das moralische Gesetz in mir: Gebots- oder Pflichtenethik49
  • 3.5 Die Entdeckung der Werte: Wertethik im 20. Jahrhundert57
  • 4. Exemplarische Darstellung einer teleologischen unddeontologischen Ethiktheorie64
  • 4.1 Der Utilitarismus64
  • 4.1.1 Das Konsequenzenprinzip65
  • 4.1.2 Das Nutzenprinzip65
  • 4.1.3 Das Hedonismusprinzip66
  • 4.1.4 Das Sozial- oder Altruismusprinzip66
  • 4.2 Kants kategorischer Imperativ70
  • 4.2.1 Hypothetische und kategorische Imperative71
  • 4.2.2 Die verschiedenen Formeln des kategorischen Imperativs72
  • 5. Mischformen und Weiterbildungen klassischerAnsätze in der gegenwärtigen Ethik82
  • 5.1 Der zwanglose Zwang des besseren Arguments:Die Diskursethik83
  • 5.2 Gerechtigkeit als Fairness: Die politische Ethik John Rawls87
  • 5.3 Gerechtigkeit als Wohlwollen und Anteilnahme:Der Fähigkeitenansatz Martha C. Nussbaums96
  • 5.4 Anschlussmöglichkeiten der theologischen Ethik an zeitgenössischeModelle ihrer philosophischen Schwesterdisziplin106
  • II. Theologische Ethik113
  • 1. Theologische Grundlegung der moralischenAutonomie des Menschen114
  • 2. Grundtexte des biblischen Ethos118
  • 2.1 Der Dekalog120
  • 2.2 Exegetische Vorbemerkungen zum Verständnis des Dekalogs120
  • 2.3 Das theologisch-ethische Verständnis des Dekalogs122
  • 3. Das Liebesgebot Jesu128
  • 3.1 Exegetische Bemerkungen zum Verständnis desLiebesgebotes Jesu129
  • 3.2 Das theologisch-ethische Verständnis der Liebe131
  • 3.2.1 Gottes schöpferische Liebe und die menschliche Liebe134
  • 3.2.2 Die drei Pole der Liebe: Gottesliebe – Selbstliebe –Nächstenliebe137
  • 4. Die Goldene Regel145
  • 4.1 Exegetische Überlegungen zum Verständnis der GoldenenRegel145
  • 4.2 Das theologisch-ethische Verständnis der Goldenen Regel148
  • 5. Vom biblischen Ethos zur theologischen Ethik152
  • 5.1 Grenzen des biblischen Ethos153
  • 5.2 Die Anfänge des christlichen Naturrechtsdenkens155
  • 5.3 Die zirkuläre Begründung des theonomen Naturrechtsin der Neuscholastik158
  • 5.4 Das Konzept der autonomen Moral im christlichen Kontext161
  • III. Geschichte der Sozialen Frage169
  • 1. Der Mensch als Ware und Produktionsfaktor –Die Industrialisierung und ihre Konsequenzen170
  • 2. Katholisch-soziale Reformbemühungen171
  • 2.1 Totale Sozialreform. Der Ansatz der katholischen Romantik171
  • 2.2 Partielle Sozialpolitik. Der Ansatz der katholisch-sozialenBewegung bei Bischof Ketteler174
  • 2.3 Verschiedene Akteure zur Lösung der sozialen Frage178
  • IV. Wirtschaftsethik183
  • 1. Wirtschaftsethik aus christlicher Perspektive183
  • 2. Konstitutive Elemente einer Wirtschaftsethik185
  • 2.1 Arbeit – der Schlüssel zur gesamten sozialen Frage185
  • 2.1.1 Menschliche Arbeit und personale Würde185
  • 2.1.2 Der Sinn menschlicher Arbeit186
  • 2.1.3 Der Vorrang der Arbeit vor dem Kapital188
  • 2.1.4 Arbeitslosigkeit und das Recht auf Arbeit189
  • 2.2 Die Institution des Privateigentums und dessen Sozialfunktion190
  • 2.2.1 Die Eigentumsordnung in der Tradition der Kirche190
  • 2.2.2 Eigentum unter den Bedingungen fortgeschrittenerIndustrialisierung und Globalisierung193
  • 2.3 Die Institution des Marktes und der Wettbewerb195
  • 2.3.1 Markt und Wettbewerb – im Dienst am Menschen,orientiert am Gemeinwohl195
  • 2.3.2 Jenseits des Marktes197
  • 3. Christliche Sozialethik und Soziale Marktwirtschaft200
  • 3.1 Bedingungen der Kompatibilität von marktwirtschaftlicherOrdnung und sozialer Orientierung200
  • 3.1.1 Die Bestimmung des Attributs „Sozial“ im KonzeptSozialer Marktwirtschaft200
  • 3.1.2 Beurteilungsschema für den Kapitalismus202
  • 3.2 Sozialpolitik und subsidiärer Sozialstaat203
  • 3.2.1 Soziale Menschenrechte und das Subsidiaritätsprinzipals Kriterien für den Sozialstaat203
  • 3.2.2 Soziale Sicherheit und eine Kultur der Solidarität206
  • 4. Christliche Wirtschaftsethik: Ordnung und Moralität– Institutionenethik und individuelle Moral208
  • V. Politische Ethik213
  • 1. Zur Begriffsbestimmung von „Politischer Ethik“213
  • 2. Das Verhältnis von Kirche und Christentum zuMenschenrechten und Demokratie215
  • 2.1 Menschenrechte als inhaltliches Fundament einerpolitischen Ethik aus christlicher Perspektive215
  • 2.1.1 Ansätze für die Auseinandersetzung der Kirche mit demMenschenrechtsdenken215
  • 2.1.2 Menschenrechte als Anliegen der Kirche218
  • 2.1.3 Zum Universalitätsanspruch der Menschenrechte219
  • 2.2. Das Verhältnis der Kirche zur Demokratie220
  • 2.2.1 Vom Indifferenzprinzip über staatliche Toleranz zurvorbehaltlosen Anerkennung220
  • 2.2.2 Die „wahre“ Demokratie221
  • 2.2.3 Die Systemtranszendenz der Kirche223
  • 3. Das Verhältnis zwischen Kirche, Christen undsäkularem Staat224
  • 3.1 Weltanschauliche Neutralität225
  • 3.2 Das Recht auf Religionsfreiheit227
  • VI. Politische Philosophie231
  • 1. Die Arbeitsweise der politischen Philosophie231
  • 1.1 Der Gegenstand der politischen Philosophie231
  • 1.2 Die Aufgaben der politischen Philosophie232
  • 1.3 Politische Philosophie als normative Theorie233
  • 1.4 Politisch argumentieren235
  • 2. Zur Legitimation des Staates238
  • 2.1 Die Notwendigkeit einer philosophischen Neuorientierungam Beginn der Neuzeit238
  • 2.2 Selbsterhaltung239
  • 2.3 Natürliche Rechte240
  • 2.4 Der Gemeinwille242
  • 2.5 Die Vernunft244
  • 3. Volkssouveränität und Demokratie246
  • 3.1 Das Problem der Institutionalisierung der Volkssouveränität246
  • 3.2 Deliberative Demokratie247
  • 3.3 Politische Öffentlichkeit: eine realistische Utopie?250
  • 4. Zur Legitimation des Sozialstaates252
  • 4.1 Freiheit und Gleichheit252
  • 4.2 Egalitarismus253
  • 4.3 Libertarismus255
  • 4.4 Liberalismus257
  • 5. Zum Begriff der Gerechtigkeit258
  • 5.1 Die vielen Facetten der Gerechtigkeit258
  • 5.2 Gerechtigkeit als Fairness259
  • 5.3 Universalimus vs. Partikularismus260
  • 5.4 Ideale und nichtideale Theorie262
  • 5.5 Prozeduralismus263
  • 6. Politische Philosophie der internationalenBeziehungen265
  • 6.1 Die Grundoption265
  • 6.2 Eine vernünftige Gesellschaft der Völker267
  • 6.3 Die Errichtung einer Weltrepublik268
  • 6.4 Die Pflicht zur Reorganisation globaler Institutionen269
  • 6.5 Transnationale Gerechtigkeit: eine realistische Utopie?270
  • VII. Ethisches Lernen275
  • 1. Kontexte Ethischen Lernens277
  • 2. Modelle ethischen Lernens282
  • 2.1 Wertübertragung282
  • 2.2 Werterhellung283
  • 2.3 Wertentwicklung283
  • 2.4 Wertkommunikation285
  • 2.5 Die Modelle im Vergleich286
  • 3. Methoden ethischen Lernens288
  • 3.1 Lernen am Modell288
  • 3.2 Förderung moralischer Urteilsbildung289
  • 3.3 Die Fallstudie289
  • 3.4 Mitleid und Empathie lernen290
  • 3.5 Schule als ethischer Lernort290
  • 3.6 Die Methoden im Vergleich291
  • 4. Ethisches Lernen exemplarisch292
  • Übersicht über die gesamte Reihe297
  • Grundlegung297
  • Aufbau und Vertiefung298
  • Die Autoren301