0item(s)

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Product was successfully added to your shopping cart.
Rolf J. Daxhammer | Máté Facsar

Behavioral Finance

Verfügbarkeit: Auf Lager

Lieferzeit: 2-3 Tage

EAN/ISBN
9783838587301
2. 2018

Details

Seit über 50 Jahren dominiert die neoklassische Kapitalmarkttheorie unser Verständnis für die Abläufe an Finanzmärkten. Sie hat eine Vielzahl von Theorien und Konzepten hervor gebracht und basiert auf der Annahme eines streng rationalen Homo Oeconomicus.

Das vorliegende Buch möchte Studierenden und Praktikern die Türe öffnen zu einer neu entstehenden, verhaltenswissenschaftlichen Sicht auf die Finanzmärkte in der ein realitätsnäherer Homo Oeconomicus Humanus an den Märkten agiert. Er setzt bei der Entscheidungsfindung begrenzt rationale Heuristiken ein und lässt sich von emotionalen Einflüssen lenken.
Die Autoren schlagen zunächst den Bogen von der neoklassischen Sicht der Finanzmärkte zur Behavioral Finance. Anschließend werden spekulative Blasen als Anzeichen für begrenzte Rationalität vorgestellt. Danach stehen die Heuristiken bei Anlageentscheidungen im Vordergrund. Abschließend werden Beispiele für die Anwendung der Behavioral-Finance-Erkenntnisse im Wealth Management und Corporate Governance diskutiert und es wird ein Blick auf Neuro-Finance und Emotional Finance geworfen.
  • Rolf J. Daxhammer, Máté Facsar: Behavioral Finance. Verhaltenswissenschaftliche Finanzmarktforschung im Lichte begrenzt rationaler Marktteilnehmer (2., überarbeitete und erweiterte Auflage, Studienausgabe)3
  • Impressum4
  • Vorwort zur zweiten, überarbeiteten und erweiterten Auflage5
  • Vorwort zur ersten Auflage5
  • Einleitung9
  • Inhaltsverzeichnis15
  • Abschnitt I − Der Homo Oeconomicus im Zentrum der Neoklassik19
  • 1 Die neoklassische Kapitalmarkttheorie als Grundlage rationalen Verhaltens19
  • 1.1 Entwicklung der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweisen20
  • 1.2 Entscheidungstheorien und Konzepte der Neoklassik26
  • 1.2.1 Konzept des Homo Oeconomicus nach Adam Smith26
  • 1.2.2 Random Walk Theory nach Louis Bachelier27
  • 1.2.3 Erwartungsnutzentheorie von Morgenstern und von Neumann32
  • 1.2.4 Informationsverarbeitung nach Bayes36
  • 1.2.5 Effizienzmarkthypothese nach Eugene Fama39
  • Zusammenfassung45
  • 2 Grenzen der neoklassischen Kapitalmarkttheorie47
  • 2.1 Modelle der neoklassischen Kapitalmarkttheorie47
  • 2.1.1 Portfolio Selection Theory nach Harry Markowitz47
  • 2.1.2 Capital-Asset-Pricing-Modell nach William Sharpe54
  • 2.1.3 Arbitrage Pricing Theory als Alternative zum CAPM59
  • 2.2 Bewertungsansätze als Basis finanzwirtschaftlicher Entscheidungen61
  • 2.2.1 Fundamentale Wertpapieranalyse61
  • 2.2.2 Charttechnische Analyse67
  • 2.3 Alte vs. neue Realität – der Schwarze Schwan72
  • Zusammenfassung76
  • Schlussbetrachtung Abschnitt I77
  • Abschnitt II − Wiederkehrende Spekulationsblasen – ausgelöst vom Homo Oeconomicus Humanus79
  • 3 Das Investorenverhalten aus Sicht der Behavioral Finance79
  • 3.1 Ausgangspunkt und Zielsetzung der Behavioral Finance79
  • 3.1.1 Begriff der Rationalität im Zuge der Paradigmenerweiterung82
  • 3.1.2 Abkehr von der Erwartungsnutzentheorie – Begrenzte Rationalität86
  • 3.2 Betrachtungswechsel im Rahmen der Behavioral Finance89
  • 3.2.1 Vergleich der neoklassischen mit der verhaltensorientierten Ökonomie89
  • 3.2.2 Untersuchungsmethoden der Behavioral Finance92
  • 3.2.3 Der Investor im Wandel der Zeit96
  • Zusammenfassung98
  • 4 Spekulationsblasen als Zeichen für Marktanomalien101
  • 4.1 Ursachen für die Entstehung und Verstärkung von Spekulationsblasen101
  • 4.1.1 Herdentrieb104
  • 4.1.2 Grenzen der Arbitrage107
  • 4.2 Anatomie von Spekulationsblasen nach Kindleberger/Minsky111
  • 4.3 Detailbetrachtung Spekulationsblasen und Kapitalmarktanomalien115
  • 4.3.1 Bedeutung von Spekulationsblasen für Volkswirtschaften116
  • 4.3.2 Arten von Spekulationsblasen117
  • 4.3.3 Arten von Kapitalmarktanomalien120
  • Zusammenfassung127
  • 5 Historische Spekulationsblasen im Überblick129
  • 5.1 Markteigenschaften als Auslöser von Spekulationsblasen130
  • 5.2 Beispiele für bedeutende Spekulationsblasen132
  • 5.2.1 Die Tulpenmanie von 1636133
  • 5.2.2 Die John-Law-Spekulationsblase von 1716136
  • 5.2.3 Die Südseespekulationsblase von 1720138
  • 5.2.4 Der Börsenboom und -crash von 1929142
  • 5.2.5 Die Dotcom-Spekulationsblase ab 1997144
  • 5.2.6 Die US-Subprime-Kreditkrise ab 2007147
  • 5.2.7 Multiple Spekulationsblasen nach der Subprime Kreditkrise (ab 2012)?152
  • 5.3 Hinweise auf Spekulationsblasen im Private Equity160
  • Zusammenfassung167
  • Schlussbetrachtung Abschnitt II168
  • Abschnitt III – Der Homo Oeconomicus Humanus im Informations- und Entscheidungsprozess169
  • 6 Phasen der Entscheidungsfindung169
  • 6.1 Der Informations- und Entscheidungsprozess im Überblick169
  • 6.1.1 Informationswahrnehmung171
  • 6.1.2 Informationsverarbeitung/-bewertung175
  • 6.1.3 Investitionsentscheidung177
  • 6.2 Basis der Entscheidungsfindung aus Sicht der Behavioral Finance179
  • 6.2.1 Entscheidungsfindung auf Basis der Prospect Theory179
  • 6.2.2 Merkmale der Bewertungsfunktionen183
  • 6.2.3 Bewertung von Wertpapieren auf Basis der Prospect Theory187
  • Zusammenfassung192
  • 7 Begrenzte Rationalität bei der Informationswahrnehmung193
  • 7.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs196
  • 7.1.1 Fehleinschätzung von Wahrscheinlichkeiten (u.a. Verfügbarkeitsheuristik)196
  • 7.1.2 Fehleinschätzung von Informationen (u.a. selektive Wahrnehmung)203
  • 7.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs – Herdenverhalten209
  • 7.3 Einschätzung der Risiko-/Renditeschädlichkeit betrachteter Heuristiken211
  • Zusammenfassung213
  • 8 Begrenzte Rationalität bei der Informationsverarbeitung215
  • 8.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs216
  • 8.1.1 Fehleinschätzung von Wahrscheinlichkeiten (u.a. Ambiguitätsaversion)217
  • 8.1.2 Fehleinschätzung von Informationen − Konservatismus224
  • 8.1.3 Fehleinschätzung der objektiven Realität (u.a. mentale Buchführung)227
  • 8.1.4 Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten (u.a. Selbstüberschätzung)232
  • 8.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs – Umkehr der Risikobereitschaft238
  • 8.3 Einschätzung der Risiko-/Renditeschädlichkeit betrachteter Heuristiken240
  • Zusammenfassung242
  • 9 Begrenzte Rationalität bei der Investitionsentscheidung245
  • 9.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs246
  • 9.1.1 Fehleinschätzung der objektiven Realität – Selektive Entscheidung246
  • 9.1.2 Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten (u.a. Selbstattribution)248
  • 9.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs251
  • 9.2.1 Fehleinschätzung der objektiven Realität (u.a. Reueaversion)251
  • 9.2.2 Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten (u.a. Reueaversion)261
  • 9.3 Einschätzung der Risiko-/Renditeschädlichkeit betrachteter Heuristiken267
  • 9.4 Überblick im Informations- und Entscheidungsprozess betrachteter Heuristiken269
  • Zusammenfassung271
  • Schlussbetrachtung Abschnitt III273
  • Abschnitt IV – Anwendungsbereiche und Weiterentwicklung der Behavioral Finance275
  • 10 Anwendung der Behavioral Finance in der Anlageberatung275
  • 10.1 Überblick über begrenzt rationales Verhalten in der Anlageberatung277
  • 10.2 Umgang mit Heuristiken in der Anlageberatung282
  • 10.2.1 Heuristiken während der Informationswahrnehmung284
  • 10.2.2 Heuristiken während der Informationsverarbeitung/-bewertung287
  • 10.2.3 Heuristiken während der Investitionsentscheidung290
  • Zusammenfassung294
  • 11 Anwendung der Behavioral Finance in der Unternehmensführung295
  • 11.1 Overconfidence bei unternehmerischen Investitionsentscheidungen295
  • 11.2 Ausschüttungspolitik aus Sicht der Behavioral Finance301
  • 11.3 Initial Public Offerings aus Sicht der Behavioral Finance306
  • 11.4 Corporate Governance aus Sicht der Behavioral Finance309
  • 11.5 Equity Premium Puzzle314
  • Zusammenfassung315
  • 12 Financial Nudging – verhaltenswissenschaftliche Ansätze für bessere Finanzentscheidungen317
  • 12.1 Libertärer Paternalismus317
  • 12.1.1 Entscheidungsarchitektur318
  • 12.1.2 Wahlfreiheit & Paternalismus319
  • 12.1.3 Arten und Merkmale des Nudging320
  • 12.1.4 Kritik am libertären Paternalismus325
  • 12.2 Financial Nudging/Finanzielle Nudgingansätze328
  • 12.2.1 Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen des Financial Nudging329
  • 12.2.2 Kredite330
  • 12.2.3 Kreditkarten332
  • 12.2.4 Hypotheken334
  • 12.2.5 Altersvorsorge335
  • 12.2.6 Aktien und Anleihen339
  • Zusammenfassung342
  • 13 Weiterentwicklung der Behavioral Finance – Blick in die Zukunft343
  • 13.1 Grenzen der Behavioral Finance343
  • 13.2 Entstehung der Neuro-Finance/Neuroökonomie345
  • 13.2.1 Erforschung des menschlichen Gehirns347
  • 13.2.2 Entscheidungsprozesse aus Sicht der Neuro-Finance351
  • 13.3 Entstehung der Emotional Finance358
  • 13.3.1 Emotionen als Grundlage für Investitionsentscheidungen359
  • 13.3.2 Interpretation von Marktbewegungen aus Sicht der Emotional Finance364
  • Zusammenfassung369
  • Schlussbetrachtung Abschnitt IV370
  • Glossar371
  • Literaturverzeichnis383
  • Abbildungsverzeichnis403
  • Personen- und Sachverzeichnis407