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Jens Roselt | Christel Weiler

Aufführungsanalyse

Eine Einführung

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EAN/ISBN
9783838535234
1. 2017

Details

Das zeitgenössische Theater stellt häufig eine Herausforderung für das Publikum und die Aufführungsanalyse dar. Um verschiedene Möglichkeiten des Zugangs zu erläutern, führt der Band praxisnah und anschaulich in die theoretischen und methodischen Grundlagen der theaterwissenschaftlichen Aufführungsanalyse ein. Dabei wird eine flexible Methode vorgestellt, die es den Analysierenden ermöglicht, die ästhetischen Merkmale einzelner Aufführungen des zeitgenössischen Theaters zu ermitteln und zu untersuchen.

Anhand konkreter Beispiele wird schrittweise gezeigt, wie die eigene Wahrnehmung und Erinnerung zum Dreh- und Angelpunkt der Aufführungsanalyse wird. Leitfragen und exemplarische Analysen zeigen jedem Leser und jeder Leserin, wie sie eine eigene Analysepraxis entwickeln können.

Aufführungsanalyse gehört zum Themenkanon der BA-Studiengänge. Diese erste Einführung zum Thema schließt eine große Lücke.
  • CoverCover
  • Aufführungsanalyse3
  • Impressum4
  • Inhalt5
  • 1. Über die Liebe zum Theater und die Ausrüstung künftiger Wissenschaftlerinnen9
  • 1.1 Inter-Subjektivität und Objektivität12
  • 1.2 Wiederholung und Einmaligkeit17
  • 1.3 Ko-Präsenzen19
  • 1.4 Wahrnehmung lernen22
  • 2. Aufführungsanalyse und Theaterwissenschaft29
  • 2.1 Kurze Geschichte der Aufführungsanalyse30
  • 2.1.1 1920er: Aufführung als soziales Spiel31
  • 2.1.2 1970er: Aufführung als Kommunikationsakt37
  • 2.1.3 1980er: Aufführung als Text41
  • 2.1.4 2000er: Aufführung als Erfahrungsgeschehen43
  • 2.2 Theorie der Aufführung45
  • 2.3 Inszenierung und Aufführung57
  • 2.4 Aufzeichnung und Aufführung59
  • 3. Zeichen über Zeichen – Semiotik im Alltag, als Wissenschaft und in der Theaterkunst63
  • 3.1 Semiotik im Alltag63
  • 3.2 Semiotik als Wissenschaft66
  • 3.3 Semiotik in der Theaterwissenschaft und im Theater68
  • 3.3.1 Semiotik des Theaters69
  • 3.3.2 Performance Analysis: Theory and Practice74
  • 4. Phänomenologie81
  • 4.1 Wahrnehmung und Erfahrung im Theater81
  • 4.2 Zeichen und Phänomene86
  • 4.3 Intentionalität und Responsivität90
  • 4.4 Erfahrung und Reflexion96
  • 5. Aufführungsanalyse als Erinnerungsarbeit103
  • 5.1 Erinnerungsprotokolle106
  • 5.2 Beispielanalyse: Ein Sommernachtstraum (Schauspiel Hannover)111
  • 5.3 Entwicklung von Fragestellungen127
  • 6. Raum131
  • 6.1 Realer Raum und erlebter Raum132
  • 6.2 Aufführungsraum134
  • 6.3 Raumanalyse138
  • 6.3.1 Raum als Zeichen139
  • 6.3.2 Raum als Erlebnis142
  • 6.4 Beispielanalyse: Maß für Maß (Schauspiel Hannover)145
  • 6.5 Die Dinge des Theaters: Requisiten154
  • 6.5.1 Dinge im Gedächtnis157
  • 6.5.2 Funktionen der Dinge161
  • 7. Figur171
  • 7.1 Figuration als historische Praxis171
  • 7.1.1 Rolle174
  • 7.1.2 Schauspieler175
  • 7.1.3 Verkörperungen177
  • 7.2 Figurationen im zeitgenössischen Theater179
  • 7.2.1 Homogene Figuren179
  • 7.2.2 Heterogene Figuren184
  • 7.2.3 Inszenierung von Geschlecht195
  • 7.3 Kostüme203
  • 7.3.1 Kostüm als Zeichen204
  • 7.3.2 Performativität von Kostümen208
  • 7.4 Leitfragen für die Figurenanalyse210
  • 8. Das Theater mit dem Drama: Text, Inszenierung und Aufführung211
  • 8.1 Text als gesprochene Sprache220
  • 8.2 Text als Form der Rede224
  • 8.2.1 Dialog225
  • 8.2.2 Monolog230
  • 8.2.2 Chor235
  • 8.3 Dramaturgie240
  • 8.3.1 Textfassungen242
  • 8.3.2 Struktur und Gliederung244
  • 8.3.3 Beispielanalyse: Der Auftrag. Erinnerung an eine Revolution von Heiner Müller (Schauspiel Hannover / Ruhrfestspiele Recklinghausen)247
  • 8.4 Text als Referenz der Aufführung267
  • 8.5 Beispielanalyse: „Da steh’ ich nun.“ – Faust. Der Analyse zweiter Teil274
  • 8.6 Exkurs: Regie und Interpretation278
  • 9. Exemplarische Aufführungsanalysen281
  • 9.1 While We Were Holding It Together – oder: Eine Einladung, die Imagination zu entfalten283
  • 9.1.4 Abschließende Bemerkungen zum analytischen Vorgehen298
  • 9.1.2 Strukturierung des Materials290
  • 9.1.1 Wahl und Erkundung des Materials bzw. der konkreten sinnlichen Elemente284
  • 9.2 Medea (Schauspiel Frankfurt) – Konzeptionalisierung einer Figur299
  • 9.2.1 Figuren und Raum in Medea300
  • 9.2.2 Medea – gesehen von der Amme und dem Chor der Frauen302
  • 9.2.3 Medea – Erscheinen und Selbstbeschreibung306
  • 9.2.4 Relationales Gefüge, Positionen im Raum308
  • 9.2.5 Kreon – Medea309
  • 9.2.6 Jason – Medea313
  • 9.2.7 Medeas ‚Rettung‘ durch Aigeus315
  • 9.2.8 Bewegung des Raumes – neuer Spielraum für die Figuren318
  • 9.2.9 Gestaltung der Figuren – vorläufige Zusammenfassung319
  • 9. 2. 10 Ästhetik des Diskurses322
  • 9. 2. 11 Der Raum als Akteur324
  • 9. 2. 12 Abschließende Bemerkungen zur Analyse326
  • 9.3 Earthport – Theater als Kunst der Begegnung327
  • 9.3.8 Relationale Aufmerksamkeit und gesteigerte Aufmerksamkeit343
  • 9.3.7 Analytische Anmerkungen zu den ‚Bestimmungen‘338
  • 9.3.6 Erinnerungsprotokoll337
  • 9.3.5 Materialbasis des Ereignisses, Wissen um Produktionsbedingungen335
  • 9.3.4 Involviert sein als Problem für die Analyse333
  • 9.3.3 Stationen, Begegnungen, Situationen331
  • 9.3.2 Allgemeine Voraussetzungen für Earthport330
  • 9.3.1 Theater und Partizipation328
  • 9.4 Zeit im Theater: Zeit der Aufführung – aufgeführte Zeit347
  • 9.4.1 Theater einer anderen Zeit – andere Theaterzeit348
  • 9.4.2 Überlagerung verschiedener Zeitschichten in Medea355
  • 9.4.3 Ereigniszeit in While We Were Holding it Together357
  • 9.4.5 Verdichtete Zeit in Earthport361
  • 9.1.3 Erfahrung des Publikums294
  • 10. Aufführungsdiskurse365
  • 11. Anhang371
  • 11.1 Auswahlbibliographie zur Aufführung und zur Aufführungsanalyse371
  • 11.2 Literaturverzeichnis373
  • 11.3 Dank383
  • 12. Register384