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Ulrich Ermann | Ernst Langthaler | Marianne Penker | Markus Schermer

Agro-Food Studies

Eine Einführung

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EAN/ISBN
9783838548302
1. 2017

Details

Agro-Food Studies setzen sich integrativ und kritisch mit der Produktion und dem Konsum von Nahrung auseinander. Der Band behandelt die Spannungsfelder Tradition und Moderne, Globalisierung und Regionalisierung, Gesellschaft und Umwelt, Natur und Technik, Kopf und Bauch, Mangel und Überfluss. Die interdisziplinäre Einführung richtet sich an Studierende und Akteure der Zivilgesellschaft.
  • CoverCover
  • Agro-Food Studies. Eine Einführung3
  • Impressum4
  • Inhaltsverzeichnis5
  • Abbildungs- und Tabellenverzeichnis5
  • Abb. 2.1: Übersicht zum UK-zentrierten ­Nahrungsregime ­(eigene Darstellung)25
  • Abb. 2.2: Übersicht zum US-zentrierten ­Nahrungsregime (eigene Darstellung)31
  • Abb. 2.3: Übersicht zum WTO-zentrierten Nahrungsregime (eigene Darstellung)37
  • Abb. 3.1: Lebensmittelwertschöpfungskette (eigene Darstellung in Anlehnung an Strecker et al. 1996)43
  • Abb. 3.2: Handel ermöglicht die Spezialisierung von Regionen auf spezifische Produkte (erste Phase der Globalisierung)44
  • Abb. 3.3: Anzahl und Anteil unterernährter Personen weltweit (basierend auf Daten der FAO 2015)47
  • Abb. 3.4: Anteil des Haushalts­einkommens (in %), welcher 2014 für zu Hause konsumiertes ­Essen ausgegeben wurde (ERS 2017)48
  • Tab. 3.1: Motive regionaler Ernährung (basierend auf Dorandt und Leonhäuser 2001; Zepeda und Leviten-Reid 2004; Roininen et al. 2006; Chambers et al. 2007; Brown et al. 2009)56
  • Abb. 4.1: Sozialökologisches System der Lebensmittelversorgung (weiße Pfeile symbolisieren Material-, Energie- und Informationsflüsse)72
  • Abb. 4.2: Multifunktionalität der Landwirtschaft (eigene Darstellung, basierend auf ­IAASTD 2009)75
  • Abb. 4.3: Konzept der Ökosystem­leistungen (eigene Darstellung, ­basierend auf MEA 2003)77
  • Abb. 4.4: Global produzierte Jahresmenge (Tonnen) von ausgesuchten Lebensmittelgruppen (eigene Darstellung, basierend auf der FAO-Datenbank: http://faostat.fao.org/ [08. 10. 2016])80
  • Abb. 4.5: Fußabdruck und planetare Grenzen (basierend auf Liu et al. 2015), Erläuterungen finden sich in Box 4.382
  • Abb. 5.1: Screenshot der Website http://www.followthethings.com/ (11. 05. 2017)105
  • Abb. 5.3: Herkunftsbezogene Milchvermarktung in einem ­österreichischen Supermarkt (Steiermark) (Foto: Ulrich ­Ermann 2017)110
  • Tab. 5.1: Ausgewählte Lebensmittelskandale in Europa nach Berichten in deutschsprachigen Medien (Quelle: eigene Zusammenstellung nach div. Medienberichten)119
  • Abb. 6.1: Vermarktung von ­Joghurtprodukten mit Verbindung von Inhaltsstoffen, Gesundheit und Genuss (Foto: Ulrich Ermann 2017)133
  • Abb. 6.2: Cover der Zeitschrift BEEF! Für Männer mit Geschmack. (Quelle: Gruner & Jahr GmbH & Co KG; Redaktion BEEF!)137
  • Abb. 6.3: Klischeehafte Reproduktion eines ­„weiblichen“ Essens und Trinkens (Plakat an einem Ausflugslokal in Bayern) (Foto: Ulrich Ermann 2017)138
  • Tab. 7.1: Beispiele für Dimensionen von ernährungsrelevanten Zugangsrechten (Young 2012, 22)151
  • Abb. 7.1: Anteil von unterernährten Menschen an der Gesamtbevölkerung 2012 (laut UN-Welternährungsprogramm) (eigene Darstellung)152
  • Abb. 7.2: Anteil von adipösen Menschen (BMI über 30) an der über 20-jährigen Bevölkerung 2008 (laut WHO) (eigene Darstellung)152
  • Abb. 7.3: Untergewichtigkeit und Adipositas nach Welt­regionen 1975 – 2014 (eigene Darstellung nach NCD-RisC 2016)153
  • Tab. 7.2: Machtkonzentration in den der Landwirtschaft vor- und nachgelagerten ­Bereichen 2007 (Dicken 2015, 441)156
  • Abb. 7.4: Expansionsphasen von McDonald’s (eigene Darstellung nach http://static.newworldencyclopedia.org)157
  • Abb. 7.5: Untergewichtigkeit und Adipositas nach Staaten 1975 – 2014 ­(eigene Darstellung nach NCD-RisC 2016)158
  • Abb. 7.6: Geschlechterunterschiede bei Untergewicht und Adipositas nach ausgewählten ­Staaten 1975 – 2014 ­(eigene Darstellung nach NCD-RisC 2016)166
  • Abb. 8.1: Lebensphasen und Ernährungsstile nach dem ISOE-Lebensphasenmodell (eigene Darstellung nach Stieß und Hayn 2005)178
  • Abb. 9.1: Die Mehrebenen-Perspektive der Theorie sozio-technischer Transformation (in Anlehnung an Geels 2004)199
  • Abb. 9.2: Das System der Governance in der ­Versorgungswirtschaft201
  • Abb. 9.3: Das System der Governance in der ­liberalen Marktwirtschaft202
  • Tab. 9.1: Bio-Ökonomie und Öko-Ökonomie im Vergleich (verändert nach Horlings und Marsden 2011)206
  • Abb. 9.4: Governance in der Öko-Ökonomie208
  • Danksagung10
  • 1. Warum Agro-Food Studies?11
  • 2. Tradition und Moderne17
  • 2.1 Einbahnstraße in die Moderne?17
  • 2.2 Nahrungsregime als Leitkonzept19
  • 2.3 Nahrungsregime vor der Globalisierung19
  • 2.4 UK-zentriertes Nahrungsregime (1870er–1920er Jahre)22
  • 2.5 US-zentriertes Nahrungsregime (1940er–1970er Jahre)25
  • 2.6 WTO-zentriertes Nahrungsregime (1990er–2010er Jahre)31
  • 2.7 Es gibt Alternativen38
  • 3. Globalisierung und Regionalisierung40
  • 3.1 Einführung anhand des Konzepts der sozialen Einbettung40
  • 3.2 Globalisierung – Lebensmittel mit loser Einbettung42
  • 3.3 Regionalisierung – die verstärkte Einbettung von Lebensmitteln in regionale Strukturen52
  • 3.4 Kontinuum statt Dichotomie60
  • 3.5 In Zukunft: regional, global oder glokal?67
  • 4. Gesellschaft und Umwelt69
  • 4.1 Die Interaktion von Gesellschaft und Umwelt69
  • 4.2 Das sozialökologische System der Lebensmittelversorgung71
  • 4.3 Rückkopplungseffekte zwischen Lebensmittelproduktion und Umwelt80
  • 4.4 Strategien für die Steuerung des sozialökologischen Systems der Lebensmittelversorgung88
  • 4.5 Ein sozialökologischer Blick auf die Zukunft der Lebensmittelversorgung93
  • 5. Natur und Technik96
  • 5.1 Unser Essen: natürlich und künstlich96
  • 5.2 Was ist natürlich?99
  • 5.3 Die STS- und die ANT-Perspektive101
  • 5.4 Das Beispiel Milch105
  • 5.5 Innovationen und Technikfolgen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft111
  • 5.6 Risiken und Lebensmittelskandale115
  • 5.7 Mit Technologie zurück zur Natur?120
  • 6. Kopf und Bauch123
  • 6.1 Essen: ein Körper-und-Geist-Thema123
  • 6.2 Biopolitik und Körperpolitik125
  • 6.3 Körperlichkeit, Leiblichkeit, Viszeralität und Geschmack130
  • 6.4 Die Genderperspektive134
  • 6.5 Der ‚fehlernährte‘ Körper140
  • 6.6 Die Figur des citizen consumer142
  • 6.7 body politics und Nahrungspolitik144
  • 7. Mangel und Überfluss147
  • 7.1 Produktions- oder Verteilungsproblem?147
  • 7.2 Zugangsrechte als Leitperspektive149
  • 7.3 Ungleichheit global: Handelspolitiken und Konzernstrategien151
  • 7.4 Ungleichheit national: Entwicklungspfade und Staatenkonflikte157
  • 7.5 Ungleichheit subnational: Klasse, Ethnie und Geschlecht162
  • 7.6 Möglichkeiten und Grenzen von Problemlösungen168
  • 8. Verbindendes und Trennendes170
  • 8.1 Natürliche und kulturelle Faktoren170
  • 8.2 Zugehörigkeit und Fremdheit wird über Lebensmittel konstruiert172
  • 8.3 Lebensstile in Konsum und Produktion177
  • 8.4 Was ist ein ‚gutes Lebensmittel‘?179
  • 8.5 Entstehung von Patchworkidentitäten192
  • 9. Stabilität und Veränderung194
  • 9.1 Business as usual ist keine Zukunftsoption195
  • 9.2 Das Konzept der sozio-technischen Transformation197
  • 9.3 Pfadabhängigkeiten, Krisen und Regulierungen im Lebensmittelregime200
  • 9.4 Anpassung auf der Regimeebene: Optimierung des Bestehenden205
  • 9.5 Regimewechsel: Neue Ansätze in der Governance des Agrar- und Ernährungssystems207
  • 9.6 Welches Agrar- und Ernährungssystem hat Zukunft?219
  • Glossar221
  • Literatur240
  • Register260